SMS group: Zustimmung zum Zukunftstarifvertrag

Zukunftstarifvertrag sichert Standort der SMS group GmbH in Hilchenbach.

Die Geschäftsführung der SMS group GmbH informiert heute die Mitarbeiter an den Standorten Düsseldorf, Hilchenbach, Mönchengladbach und Witten über die Einzelheiten des Zukunftstarifvertrages für die SMS group GmbH. Dieser wurde nach mehrmonatigen intensiven, aber stets konstruktiven Verhandlungen zwischen Tarifkommission und Arbeitgeber mehrheitlich von den IG-Metallmitgliedern aller Betriebe befürwortet.

Burkhard Dahmen, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Die große Zustimmung zum Zukunftstarifvertrag zeigt uns, dass die Mitarbeiter den von uns eingeschlagenen Kurs unterstützen. In schwierigen aber stets kooperativen Verhandlungen haben wir am Ende gemeinsam eine zukunftsweisende Einigung erzielt. Dieses gemeinschaftliche Handeln im Sinne des Unternehmens hat die SMS stets ausgezeichnet und ermöglicht uns auch zukünftig, unsere Stellung als Weltmarktführer
zu sichern und auszubauen.“

Der Zukunftstarifvertrag ist zentraler Bestandteil eines umfassenden Investitions- und Transformationsprogramms. Die wesentlichen Inhalte sehen ein vorübergehendes Aussetzen des ERA-Entgeltabkommens NRW vom 14. Februar 2018 bis Ende 2020 sowie eine schrittweise Heranführung zum dann gültigen Tarifabkommen bis 1. Juli 2022 vor. Die wöchentliche Arbeitszeit wird ohne Lohnausgleich um zwei Stunden angehoben. Das tarifliche Urlaubsgeld und die betriebliche Altersvorsorge werden nicht angetastet. Des Weiteren werden betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2023 ausgeschlossen sowie umfassende Investitionen in Höhe von mindestens 150 Millionen Euro zur Sicherung der deutschen Standorte zugesagt. Dabei werden die strategischen Wachstumsfelder Service und Digitalisierung ausgebaut und die Aktivitäten in angrenzenden Industrien verstärkt.

Der Zukunftstarifvertrag in Verbindung mit weiteren betrieblichen Regelungen gilt für alle tariflichen und außertariflichen Angestellten der SMS group GmbH. Auch die leitenden Angestellten und die Geschäftsführung leisten einen gleichwertigen Beitrag. Nicht betroffen sind die Auszubildenden. Für sie gelten weiterhin die Regelungen des Flächentarifvertrages der Metallindustrie NRW. Für SMS ist die betriebliche Ausbildung ein Schlüsselfaktor für qualifiziertes Fachpersonal. So wird die SMS group GmbH zukünftig mindestens 70 neue Auszubildende pro Jahr einstellen und 60 Prozent eines Jahrgangs unbefristet übernehmen.

Torsten Heising, Arbeitsdirektor und Mitglied der Geschäftsführung: „Unser gemeinsames Ziel ist es, die SMS fit für die Zukunft zu machen. Hierzu haben wir einen umfassenden Transformationsprozess auf den Weg gebracht, der von unseren Eigentümerfamilien mitgetragen wird. Der vorübergehende Beitrag der Mitarbeiter ermöglicht uns, die Investitionen zur Beschäftigungssicherung an den Standorten umzusetzen. Ich danke insbesondere unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Zustimmung und ihre Bereitschaft diesen Weg mitzugehen.“

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