Gefährliche Bewerbungen per E-Mail

Die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) weist darauf hin, dass heimische Unternehmen aktuell Faxschreiben eines unseriösen Anbieters erhalten.

Die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) hat Hinweise darauf, dass derzeit Unternehmen verstärkt Angriffen durch gefährliche E-Mails ausgesetzt sind. Dabei werden sie zum Öffnen virenverseuchter Dateien verleitet. Die IHK warnt daher ausdrücklich davor, vorschnell E-Mail-Anhänge zu öffnen. Konkret hatte ein Siegerländer Unternehmen zwei Bewerbungen erhalten. Die Absenderinnen wollten sich angeblich bei dem Unternehmen bewerben und fügten eine zip-Datei mit Unterlagen sowie ein Foto bei. Dem aufmerksamen Unternehmer fiel rechtzeitig auf, dass für beide Bewerberinnen dasselbe Foto beigefügt war. Er wurde daher skeptisch. Auffällig war auch, dass sowohl der Text in der Betreffzeile als auch der Text in der E-Mail selbst identisch waren. Es handelte sich eindeutig nicht um ernst gemeinte Bewerbungen.

„Unternehmer sollten beim Öffnen von E-Mail-Anhängen immer eine gewisse Aufmerksamkeit walten lassen und auch ihre Mitarbeiter entsprechend sensibilisieren. Dabei muss Schadsoftware nicht zwingend in einer Bewerbungs-E-Mail versteckt sein. Immer wieder kommt es auch vor, dass Unternehmen per Mail vermeintliche Rechnungen bekommen, die sie dann öffnen sollen“, verdeutlicht Nina Münker von der IHK.  „Wer eine verdächtige E-Mail erhalten hat, sollte diese einfach löschen. Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik empfiehlt darüber hinaus auch, Anzeige zu erstatten“, so die Juristin. Weitere Informationen: Nina Münker, 0271 3302-150, nina.muenker@siegen.ihk.de.

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