„Gestatten: Frau vom Fach“ – Eine Handlungsempfehlung für KMU, um Fachkräfte zu finden, binden und zu fördern

Auch in unserer heutigen modernen Zeit gibt es nach wie vor typische Frauenberufe und klassische Männerberufe. Die Unternehmen in unserer Region verdienen ihr Geld mehrheitlich im verarbeitenden Gewerbe und oft sind die betrieblichen Belegschaften überwiegend männlich strukturiert. Das Projekt „gestatten: Frau vom Fach. finden.binden.fördern.“ möchte diese Strukturen aufbrechen und auf allen technischen Ebenen des Produzierens und auch im Handwerk für mehr weibliche Beschäftigte sorgen. Auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der aktuell schon immer weniger potenzielle Auszubildende zur Verfügung stellt.

Das Projekt des Kompetenzzentrum Frau & Beruf Siegen-Wittgenstein/Olpe in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd, der Handwerkskammer Südwestfalen und der Universität Siegen untersuchte direkt vor Ort in kleinen und mittleren Unternehmen, wie Frauen für typisch männliche Berufe gewonnen und dann in diesen Berufen gehalten werden können. Das Projekt gestatten: „Frau vom Fach finden.binden.fördern.“ wird aus Mitteln des europäischen Strukturfonds und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Die Interviews mit den Frauen vom Fach wurden ausgewertet und die Ergebnisse in einer Handlungsempfehlung zusammengefasst. Die Auswertung wird in einer Abschlussveranstaltung am Donnerstag, 30. August, im Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Straße 18, 57074 Siegen, Raum 204 (2. Etage), präsentiert. Außerdem werden mögliche Handlungsempfehlungen aufgezeigt.

Unternehmen, die im Handwerk oder verarbeitende Gewerbe tätig sind, dem demographischen Wandel mit innovativen Konzepten begegnen und im Wettbewerb um weibliche Auszubildende und Fachkräfte attraktiv bleiben möchten, bereits am Projekt teilgenommen haben oder sich für die Ergebnisse interessieren, sind eingeladen, von 17:30 bis 19:30 Uhr an der Abschlussveranstaltung teilzunehmen.

Anmeldungen (bis 19. August): unter m.dachmann@siegen-wittgenstein.de oder Telefon 0271 333-1171.

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