Azubine mit Auslandserfahrung

Diese Chance hat Jana, Azubine im 3. Lehrjahr, für sich wahrgenommen und ist in die Bäumer Niederlassung nach Amerika, New Jersey, gegangen. Der Beginn einer aufregenden Zeit ....

Ein Auslandsaufenthalt während der Ausbildung ist eine prima Sache. Sowohl für den Azubi als auch für das Unternehmen. Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen werden verbessert und der Azubi erweitert seinen Blick über das Bekannte hinaus und lernt Arbeits- und Lebensgewohnheiten anderer Länder kennen.

„Es war eine echt coole Erfahrung mal so ganz auf sich gestellt zu sein. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, möchte ich nicht mehr missen“, erzählt Jana Schnitzler, Auszubildende im 3. Lehrjahr bei der Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG in Freudenberg, voller Begeisterung. Es war Ihr allererster Flug so ganz alleine. Am Frankfurter Flughafen hat sie sich von Ihrer Familie für die nächsten 4 Wochen verabschiedet. In Amerika wurde sie am Flughafen erwartet. Uwe Scharfy, CEO bei Baumer of America, hatte sich die Zeit genommen um Jana herzlich in Empfang zu nehmen. Bei einem Abendessen am Hudson River haben sich die Zwei dann erst mal kennengelernt und einen ersten Eindruck voneinander gewonnen. Danach gings weiter ins Hotel. „Das Hotel war super. Aber es war schon beängstigend so alleine auf sich gestellt zu sein“ berichtet Jana.

„In Amerika geht es irgendwie viel lockerer zu, weniger stressig und viel unbürokratischer. Wir haben meist zusammen Mittag gegessen und einmal hat uns ein Kollege lecker bekocht. Es ist fast wie in einer Familie. Die Leute sind unglaublich nett und offen miteinander. Das hat mir gut gefallen“. Jana hat die Vorteile einer kleineren Gemeinschaft kennen und schätzen gelernt. Ebenso wie die Mentalität der Amerikaner, die sich durchaus von der deutschen unterscheidet. Die Leute sind direkt auf Jana zugegangen und haben sich für sie interessiert. So kam Jana schnell ins Gespräch und überwand ihre erste Scheu.

Am Wochenende ging es dann in die großen Städte, denn Sightseeing und Shopping gehörten schließlich auch zum American Way of Life. „New York hat mir besonders gefallen. Das war schon alles beeindruckend.“

Jana hat nicht nur ihre Englischkenntnisse erweitert, sondern hat sich persönlich weiterentwickelt. „Als ich wieder zuhause war, kam es mir komisch vor, wieder das Kind in der Familie zu sein. Ich bin in Amerika viel selbstständiger und erwachsener geworden. Ich gehe angstfrei an Neues heran und würde jederzeit wieder alleine ins Ausland fahren, um dort Erfahrung zu sammeln. Ich kann das anderen Azubis nur empfehlen. Macht auf jeden Fall auch so ein Praktikum im Ausland“. Sie hat die Sicherheit gewonnen, dass sie auch unbekannten Aufgaben meistern wird.

Jana ist bald mit ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau fertig und muss sich überlegen, wie es weitergeht. Sie möchte gerne in einer Abteilung arbeiten, bei der sie ihre Sprachkenntnisse anwenden kann. „Nach dem Praktikum kann ich mir viel mehr Abteilungen vorstellen, in denen ich gerne arbeiten möchte. Das hat meinen Blickwinkel erweitert.“

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