Projekt „Erneuerung der A45“ liefert Impulse

Im Gespräch: Hans-Peter Langer (IHK Siegen), Verkehrsminister Hendrik Wüst, Hermann-Josef Droege (IHK Siegen) und Jan Tornow (SIHK Hagen).

Beim Infrastrukturforum des NRW-Verkehrsministeriums in Essen standen die Erfolgsfaktoren für das Mammut-Projekt der Erneuerung der A45 im Mittelpunkt. Im ersten regionalen Bündnis dieser Art, das von den IHKs Dortmund, Hagen und Siegen initiiert wurde, konnten bereits vielfältige Erfahrungen gesammelt werden. „Dazu gehören neben einer umfangreichen Beteiligung gesellschaftlicher Interessenträger und Multiplikatoren vor allem eine umfassende Information, etwa über das Internetportal ‚www.a45wirdneu.de‘, und eine enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten“, unterstrich der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Siegen, Hermann-Josef Droege.

Laut Pressemitteilung der IHK Siegen ging es in der Podiumsdiskussion vor allem um die Frage, wie eine zielgerichtete und verständliche Kommunikation eingesetzt werden kann, um Verständnis für Beeinträchtigungen im Zuge von Baumaßnahmen zu erreichen. „Wir können aus unserer Erfahrung sagen, dass es extrem wichtig ist, die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an mitzunehmen. Je früher, desto besser. Die Faszination Technik packt die Menschen und sie sind dankbar, eingebunden zu werden“, so Hermann-Josef Droege. Dabei spiele eine konstruktive und ehrliche Öffentlichkeitsarbeit eine große Rolle. Mit ihr gelinge es, etwaigen Widerständen, Sorgen und Ängsten wirkungsvoll zu begegnen. Bislang sei die Resonanz auf das Projekt in der Bevölkerung durchweg positiv. Zunehmend werde erkannt, dass beispielsweise ein effizienter Lärmschutz nur zu erreichen sei, wenn die A45 in Gänze modernisiert werde.

Baustellenbesichtigungen erfreuten sich zunehmender Beliebtheit und würden helfen, die Akzeptanz und das Verständnis für die Jahrhundertmaßnahme zu steigern, so heißt es in der IHK-Mitteilung. Hierzu habe Droege weitere Aktionen mit diesem Ziel angekündigt.

Verkehrsminister Hendrik Wüst habe sich Zeit genommen, um sich persönlich ein Bild von den Fortschritten der unterschiedlichen Infrastrukturprojekte zu machen, die von regionalen Bündnissen begleitet werden. Wüst sei unter anderem auf die veränderten Rahmenbedingungen für den Erhalt und den Neubau der Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen eingegangen.

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