{"id":9948,"date":"2018-07-25T09:00:15","date_gmt":"2018-07-25T07:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=9948"},"modified":"2018-07-25T09:31:46","modified_gmt":"2018-07-25T07:31:46","slug":"noch-sind-genuegend-auszubildende-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/noch-sind-genuegend-auszubildende-da\/","title":{"rendered":"Noch sind gen\u00fcgend Auszubildende da"},"content":{"rendered":"<p>Egal wie intensiv die Suche nach Lehrlingen ist \u2013 immer h\u00e4ufiger wird sie nicht von Erfolg gekr\u00f6nt. Allein 17.000 Unternehmen aus Industrie und Handel bekamen im vergangenen Jahr keine einzige Bewerbung mehr f\u00fcr ihre Azubi-Stellen. Wie sieht es eigentlich in den heimischen Unternehmen aus? Konnten dort alle angebotenen Ausbildungspl\u00e4tze besetzt werden?<\/p>\n<p>Ganz so dramatisch, wie eingangs geschildert, ist die Situation in den Industriebetrieben in Siegen-Wittgenstein noch nicht. Allerdings haben es auch die Unternehmen in unserer Region nicht mehr ganz so leicht wie fr\u00fcher, gen\u00fcgend qualifizierte Bewerber f\u00fcr sich zu gewinnen. Nach Angaben der Agentur f\u00fcr Arbeit zeigt der Ausbildungsmarkt inzwischen eine Umkehr von Angebot und Nachfrage. Das trifft auch auf die gewerblich-technischen Ausbildungsberufe zu.<\/p>\n<p>Seit Oktober 2017 wurden bei der Siegener Arbeitsagentur 3.606 Ausbildungsstellen f\u00fcr das neue Lehrjahr ab August gemeldet. Das sind 323 Stellen mehr als im Vorjahr im Juni. Gleichzeitig ist die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber auf 2.734 gesunken \u2013 232 weniger als im Vorjahr. Auf jeden Bewerber kommen so 1,32 Ausbildungsstellen.<\/p>\n<p>Eine aktuelle Umfrage der Arbeitgeberverb\u00e4nde Siegen-Wittgenstein kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten der Verbandsunternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, ihre Ausbildungspl\u00e4tze zum Ausbildungsbeginn im August 2018 noch besetzen konnten. Allerdings sind auch hier r\u00fcckl\u00e4ufige Bewerberzahlen verzeichnet worden und die Qualit\u00e4t der Bewerber habe ebenfalls nachgelassen. Insgesamt wird es f\u00fcr die Unternehmen also schwieriger, ihre Nachwuchsfachkr\u00e4fte aus der Region zu rekrutieren. Das liegt unter anderem auch an dem Wunsch vieler Jugendlicher, \u00fcber das Abitur und ein Studium einen h\u00f6heren Bildungsabschluss zu erreichen.<\/p>\n<p>Dass eine gewerblich-technische Ausbildung solche M\u00f6glichkeiten ebenfalls bietet, scheint vielen Jugendlichen immer noch nicht gen\u00fcgend bekannt zu sein. Eine qualifizierte berufliche Ausbildung er\u00f6ffnet heute viele Wege sich weiterzubilden, bis hin zu einem Hochschulabschluss. Daf\u00fcr braucht man auch nicht immer das Abitur. Gleichzeitig liegen die Verdienstm\u00f6glichkeiten in vielen F\u00e4llen sogar h\u00f6her als die so mancher Akademiker. Es lohnt sich also auf jeden Fall, bei der Berufswahl auch dar\u00fcber nachzudenken.<\/p>\n<p>Die Unternehmen in Siegen-Wittgenstein bieten daf\u00fcr ein breites Spektrum an Ausbildungsm\u00f6glichkeiten und beruflichen Aufstiegsperspektiven. Eine Umfrage der IHK Siegen hat k\u00fcrzlich ergeben, dass viele Betriebe deutlich mehr Jugendliche eingestellt h\u00e4tten, wenn sich mehr Schulabg\u00e4nger daf\u00fcr interessiert h\u00e4tten. Gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung und den damit verbundenen technischen Ver\u00e4nderungen sind qualifizierte Fachkr\u00e4fte gesucht. Die Chancen f\u00fcr eine berufliche Karriere in der Industrie sind also mehr als gut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Egal wie intensiv die Suche nach Lehrlingen ist \u2013 immer h\u00e4ufiger wird sie nicht von Erfolg gekr\u00f6nt. 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