{"id":9671,"date":"2018-07-05T10:39:30","date_gmt":"2018-07-05T08:39:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=9671"},"modified":"2018-07-05T10:39:30","modified_gmt":"2018-07-05T08:39:30","slug":"so-schaffen-unternehmen-loyalitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/so-schaffen-unternehmen-loyalitaet\/","title":{"rendered":"So schaffen Unternehmen Loyalit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Etwas mehr als ein F\u00fcnftel der Deutschen (21%) findet, dass sie &#8222;kulturell&#8220; perfekt zu ihrem Arbeitgeber passen, ein weiteres Viertel (26%) sieht sich und den Arbeitgeber als &#8222;ein tolles Team&#8220;. Eine gleiche und faire Behandlung aller Mitarbeiter &#8211; beispielsweise in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit bei der Entlohnung oder bei befristeten Arbeitsverh\u00e4ltnissen &#8211; ist der wichtigste Faktor, mit dem Unternehmen ein Gef\u00fchl von Zugeh\u00f6rigkeit schaffen k\u00f6nnen. Dies sind Ergebnisse einer repr\u00e4sentativen Umfrage* des weltweit gr\u00f6\u00dften beruflichen Netzwerks LinkedIn in Deutschland. Mittels der Umfrage hat LinkedIn untersucht, wie sich Ma\u00dfnahmen beispielsweise zur F\u00f6rderung von Diversity, eine politische Haltung oder auch Corporate Social Responsibility-Programme (CSR) auf die Treue der Mitarbeiter auswirken w\u00fcrden. Alle folgenden Erkenntnisse beruhen auf den Ergebnissen unter den befragten Erwerbst\u00e4tigen. Der Return of Investment auf ein tief sitzendes Gef\u00fchl der Zugeh\u00f6rigkeit ist laut Studie enorm: Fast ein F\u00fcnftel der Befragten (18%) w\u00fcrde um kein Geld der Welt zu einem kulturell schlechter passenden Unternehmen wechseln, viele nur gegen betr\u00e4chtliche Gehaltssteigerungen.<\/p>\n<div id=\"attachment_9672\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/LinkedIn-Studie-Zugeh\u00f6rig.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9672\" class=\"wp-image-9672 size-medium\" src=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/LinkedIn-Studie-Zugeh\u00f6rig-300x261.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/LinkedIn-Studie-Zugeh\u00f6rig-300x261.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/LinkedIn-Studie-Zugeh\u00f6rig-768x667.jpg 768w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/LinkedIn-Studie-Zugeh\u00f6rig.jpg 777w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9672\" class=\"wp-caption-text\">Etwas mehr als ein F\u00fcnftel der Deutschen (21%) findet, dass sie &#8222;kulturell&#8220; perfekt zu ihrem Arbeitgeber passen, ein weiteres Viertel (26%) sieht sich und den Arbeitgeber als &#8222;ein tolles Team&#8220;. Quelle: LinkedIn . Quellenangabe: &#8222;obs\/LinkedIn Corporation&#8220;<\/p><\/div>\n<p>&#8222;In unserer Studie haben wir nicht analysiert, ob Faktoren wie Arbeitgeberattraktivit\u00e4t, Karrierem\u00f6glichkeiten oder nette Chefs relevant sind&#8220;, sagt Barbara Wittmann, Direktorin f\u00fcr den Bereich Talent Solutions und Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung von LinkedIn DACH. &#8222;Wir haben untersucht, wie Unternehmen eine echte Bindung zu ihren Mitarbeitern herstellen k\u00f6nnen. Im Wettbewerb um Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte ist die wichtigste Priorit\u00e4t, die eigenen Talente nicht an die Konkurrenz zu verlieren.&#8220;<\/p>\n<p>Im Ranking der Top-Faktoren, die geeignet sind, ein Gef\u00fchl der Zugeh\u00f6rigkeit zu erzeugen, gibt es einen klaren Sieger: Mehr als die H\u00e4lfte (58%) der Befragten w\u00e4hlte die Ma\u00dfgabe &#8222;alle Mitarbeiter fair und gleich zu behandeln&#8220; auf den ersten Platz. Eine allzeit &#8222;offene und ehrliche Kommunikation&#8220; w\u00e4hnen 16 Prozent als wichtigsten Faktor, 11 Prozent entschieden sich f\u00fcr eine hervorragende Mitarbeiterbeteiligung. Bem\u00fchungen, Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zu integrieren (&#8222;Diversity&#8220;), w\u00e4hlten 4 Prozent, eine Haltung ihres Unternehmens zu gesellschaftlichen Themen sowie Investitionen in CSR-Programme jeweils zwei Prozent auf den ersten Platz. &#8222;Das Ranking rund um Platz eins bedeutet nicht, dass die Faktoren mit weniger Prozentpunkten unwichtig sind: Viele Befragte w\u00e4hlten diese auf Platz zwei oder drei&#8220;, kommentiert Barbara Wittmann. &#8222;Gerade bei j\u00fcngeren Generationen, die jetzt in die Arbeitswelt einsteigen, sehen wir global seit einiger Zeit, dass Unternehmenskultur und Werte eine immer wichtigere Rolle spielen.&#8220;<\/p>\n<p>Ein gleiches Gehalt f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen in vergleichbaren Positionen w\u00e4hlten bei einer genaueren Betrachtung des Faktors &#8222;Fairness&#8220; sehr viel mehr Frauen (46%) auf den ersten Platz als M\u00e4nner (28%). Bei einem weiteren politischen Thema herrscht mehr Einigkeit \u00fcber alle Befragten hinweg: Wer als Unternehmen faire Vertr\u00e4ge bietet &#8211; LinkedIn nannte in der Abfrage explizit den Verzicht auf sachgrundlose Befristungen als Beispiel &#8211; kann 15 Prozent aller Befragen voll und ganz \u00fcberzeugen (Platz eins), 44 Prozent w\u00e4hlten diesen Punkt auf Platz eins, zwei oder drei. Die Debatte rund um faire Top-Management-Geh\u00e4lter im Vergleich zu denen durchschnittlicher Mitarbeiter d\u00fcrften weniger Befragte verfolgen: Nur 8 Prozent gaben dies als wichtigsten Fairness-Aspekt an.<\/p>\n<p>Bem\u00fchungen rund um das Thema Diversity (4%) und eine eindeutige Haltung zu gesellschaftlichen Themen (2%) schafften es bei nur wenigen auf Platz eins &#8211; doch w\u00e4hlten knapp ein Viertel (24%) der Befragten &#8222;Diversity&#8220; auf einen der ersten drei Pl\u00e4tze, 18 Prozent haben Haltung auf Platz eins, zwei oder drei. Hier lohnt sich ein Blick in die Details bei den ersten drei Rangpl\u00e4tzen: Diversity ist demnach ein Thema, das bei Berufseinsteigern mit bis zu zwei Jahren im Job eher Bindung erzeugt (41%), und auch die Befragten mit Hochschulabschluss (28%) stufen das Thema etwas wichtiger ein als der Durchschnitt. Wenn Unternehmen eine Haltung zu gesellschaftlichen Themen einnehmen &#8211; das Top-Thema ist \u00fcbrigens Chancengleichheit f\u00fcr Menschen aus allen sozialen Schichten &#8211; gaben 23 Prozent der Befragten mit einem sehr starken politischen Interesse an, dass dies bei ihnen Bindung erzeuge.<\/p>\n<p>&#8222;Programme, die das Potenzial haben, Zugeh\u00f6rigkeit aufzubauen, erfordern Fokus und kosten Geld&#8220;, so Barbara Wittmann. &#8222;Kein Unternehmen wird alle Ma\u00dfnahmen umsetzen, die laut unserer Studie die Treue der Mitarbeiter sichern helfen, und die \u00dcberzeugungen des Managements spielen bei der Auswahl sicher eine gro\u00dfe Rolle. \u00dcberrascht hat uns an den Ergebnissen vor allem, auf wieviel Mitarbeiter zu verzichten bereit sind, wenn sie mit ihrem Arbeitgeber kulturell auf einer Linie sind.&#8220; 86 Prozent der Befragten ist es wichtig, dass sich ihr Arbeitgeber bem\u00fcht, ein Gef\u00fchl der Zugeh\u00f6rigkeit herzustellen. Die, bei denen das gelingt, entlohnen die M\u00fche mit Treue, die auch der Versuchung eines deutlich h\u00f6heren Gehalts standh\u00e4lt: 18 Prozent w\u00fcrden es nicht in Betracht ziehen, zu einem kulturell schlechter passenden Arbeitgeber zu wechseln, fast die H\u00e4lfte (48%) will in dem Fall mindestens ein Drittel mehr Gehalt, 12 Prozent mindestens zwei Drittel mehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etwas mehr als ein F\u00fcnftel der Deutschen (21%) findet, dass sie &#8222;kulturell&#8220; perfekt zu ihrem Arbeitgeber passen, ein weiteres Viertel (26%) sieht sich und den&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9672,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-9671","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-infos"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/LinkedIn-Studie-Zugeh\u00f6rig.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9671"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9671\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9675,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9671\/revisions\/9675"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9672"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}