{"id":9651,"date":"2018-07-04T16:29:10","date_gmt":"2018-07-04T14:29:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=9651"},"modified":"2018-07-04T16:31:47","modified_gmt":"2018-07-04T14:31:47","slug":"st-marien-krankenhaus-zu-marien-gesellschaft-siegen-umfirmiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/st-marien-krankenhaus-zu-marien-gesellschaft-siegen-umfirmiert\/","title":{"rendered":"St. Marien-Krankenhaus zu Marien Gesellschaft Siegen umfirmiert"},"content":{"rendered":"<p>Die St. Marien-Krankenhaus Siegen gGmbH und ihre Tochtergesellschaften vollzogen im Fr\u00fchjahr eine komplette Reorganisation einschlie\u00dflich einer vollst\u00e4ndigen Umfirmierung. Das Unternehmen wurde vor fast 160 Jahren gegr\u00fcndet und ist seit 1988 eine gemeinn\u00fctzige GmbH mit Sitz in Siegen. \u201eEs ist insbesondere in den letzten Jahren stark gewachsen, was sich jedoch in den Strukturen nicht wiederfand\u201c, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung des Klinikums.<\/p>\n<p>Unter dem neuen Dach \u201eMarien Gesellschaft Siegen gGmbH\u201c strafft das Unternehmen, das in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz circa 2.000 Menschen besch\u00e4ftigt und einen Umsatz von j\u00e4hrlich etwa 160 Millionen Euro erwirtschaftet, nun seine Prozesse und bildet zugleich seine Strukturen transparent ab.<\/p>\n<p>Kern der Reorganisation sei der Umbau der St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH zur Marien Gesellschaft Siegen gGmbH gewesen. Innerhalb dieser Gesellschaft werden die Marien Kliniken mit dem St. Marien-Krankenhaus Siegen und den Marien Medizinische Zentren sowie das Marien Hospiz Louise von Marillac betrieben. Letzteres wurde 2018 gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Nicht minder gravierend seien die \u00c4nderungen bei der der Tochtergesellschaft GSS Gesundheits-Service Siegen gem. GmbH gewesen. Aus ihr ist die Marien Pflege gGmbH entstanden. Darunter laufen die Senioreneinrichtungen \u201eMarienheim\u201c in Siegen, \u201eHaus St. Elisabeth\u201c in Netphen, \u201eHaus Mutter Teresa\u201c in Niederfischbach, \u201eHaus St. Raphael\u201c in Burbach und \u201eHaus St. Klara\u201c in Friesenhagen. Seit 2018 errichtet das Unternehmen zudem die Einrichtung \u201eHaus St. Anna\u201c in Netphen. Au\u00dferdem wurden dort Bereiche abgespalten und in zwei neu gegr\u00fcndete Gesellschaften \u00fcbergef\u00fchrt:<br \/>\nDas Therapiezentrum und die Ambulante Rehabilitation firmieren jetzt unter dem Namen Marien aktiv gGmbH. Das Caf\u00e9 Albertus Magnus, der Kiosk im Krankenhaus und der Veranstaltungsservice werden nunmehr in der Marien Service GmbH gef\u00fchrt. Die MVZ Medizinisches Versorgungszentrum am St. Marien-Krankenhaus Siegen GmbH als zweite urspr\u00fcngliche Tochtergesellschaft erh\u00e4lt den Namen Marien Ambulant gGmbH. In dieser Gesellschaft werden 15 Facharztpraxen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Altenkirchen betrieben.<\/p>\n<p>Flankiert wurde die Reorganisation von St\u00e4rkungspaketen insbesondere in Medizin und Pflege. Die Digitalisierung wurde als Handlungsfeld definiert. Gleichzeitig wurde die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung ge\u00e4ndert: Die Konzerngesch\u00e4ftsf\u00fchrung setzt sich aus Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dipl.-Kfm. Hans-J\u00fcrgen Winkelmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dipl.-\u00d6kon. Christoph Rzisnik und Prokurist Dipl.-Jur. Dipl.-Theol. Hubert Berschauer zusammen.<\/p>\n<p>Weiterhin wurde der Markenauftritt modernisiert und auf die sechs Gesch\u00e4ftsbereiche \u201eMarien Kliniken\u201c, \u201eMarien Pflege\u201c, \u201eMarien Ambulant\u201c, \u201eMarien Aktiv\u201c, \u201eMarien Hospiz\u201c und \u201eMarien Service\u201c ausgerichtet.<\/p>\n<p>Die gesetzten Anforderungen f\u00fcr die Reorganisation sind laut Pressemitteilung des Klinikums vielf\u00e4ltig gewesen: So galt es eine vollst\u00e4ndig neue gesellschaftsrechtliche Struktur zu entwickeln und diese mit den Gesellschaftern abzustimmen. Diese sollte das neue Dachunternehmen \u201eMarien Gesellschaft Siegen\u201c beinhalten sowie eine skalierbare Systematik f\u00fcr die zugeh\u00f6rigen Sparten. Dabei gab es jedoch zus\u00e4tzliche Anforderungen: Erstens sollte das bislang st\u00e4rkste Unternehmen, das St. Marien-Krankenhaus Siegen, eine Transformation durchlaufen und zweitens sollte auch hier unter dem Bereich \u201eMarien Kliniken\u201c Raum f\u00fcr Wachstum und neue Beteiligungen geschaffen werden. Des Weiteren galt es bei dem gesamten Prozess die Mitarbeiter mitzunehmen. Die f\u00fcr das Projekt vorgegebene Laufzeit von nur sechs Monaten erscheint vor diesem Hintergrund eher ambitioniert. Parallel hierzu durfte das laufende Gesch\u00e4ft nicht aus dem Blick verloren werden, und es mussten neue Einrichtungen wie ein gro\u00dfes, tr\u00e4ger\u00fcbergreifendes Ausbildungsinstitut mit etwa 400 Ausbildungspl\u00e4tzen, eine Service-Gesellschaft f\u00fcr die Speisenversorgung f\u00fcr mehrere Krankenh\u00e4user und Pflegeeinrichtungen, ein Hospiz und eine spezialisierte Pflegeeinrichtung f\u00fcr Menschen mit Demenz auf den Weg gebracht werden.<\/p>\n<p>In nur sechs Monaten gelangen dem neuen Unternehmen die Reorganisation und damit die Bereinigung veralteter, gewachsener Strukturen. Und das alles nicht allein nach dem \u201eTop-Down-Prinzip\u201c, vielmehr unter aktiver Einbindung von Vertretern der einzelnen Bereiche. Damit antwortete das Unternehmen auf den steigenden Wettbewerb der Gesundheitsunternehmen untereinander und auf die zuk\u00fcnftigen Herausforderungen, die die unterschiedlichen Stakeholder an einen Dienstleister stellen. Fest steht: Die Entwicklung hin zum integrierten Gesundheitsunternehmen mit transparenten Strukturen ist der entscheidende Faktor f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit des traditionsreichen Siegener Gesundheitsunternehmens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die St. Marien-Krankenhaus Siegen gGmbH und ihre Tochtergesellschaften vollzogen im Fr\u00fchjahr eine komplette Reorganisation einschlie\u00dflich einer vollst\u00e4ndigen Umfirmierung. 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