{"id":9094,"date":"2018-04-16T11:08:04","date_gmt":"2018-04-16T09:08:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=9094"},"modified":"2018-04-16T11:08:04","modified_gmt":"2018-04-16T09:08:04","slug":"hohe-zuversicht-hohe-risiken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/hohe-zuversicht-hohe-risiken\/","title":{"rendered":"Hohe Zuversicht, hohe Risiken"},"content":{"rendered":"<p>Trotz gro\u00dfer globaler Unsicherheiten und des Handelsstreits zwischen China und den USA: Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich weiter robust. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) rechnet mit einem weiterhin hohen Wachstum in diesem Jahr.<\/p>\n<div class=\"container-small\">\n<div class=\"article-text\">\n<p>Aller Widerst\u00e4nde zum Trotz: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird 2018 um gut 2 Prozent steigen. Getrieben wird die Entwicklung einerseits vom anhaltend starken Export \u2013 vor allem der Euroraum entwickelt sich positiv \u2013, andererseits von der weiterhin ungebremsten Konsumfreude der Deutschen. F\u00fcr das laufende Jahr erwarten die IW-Konjunkturexperten ein Konsumplus von rund 1 \u00bd Prozent.<\/p>\n<p>Die vollen Auftragsb\u00fccher der Unternehmen sorgen f\u00fcr eine steigende Produktion. So rechnen inzwischen knapp 52 Prozent der rund 2.800 vom IW befragten Firmen mit einem Produktionsplus, lediglich 8 Prozent erwarten einen R\u00fcckgang. Damit ist der Saldo aus positiven und negativen Meldungen auf 43 Prozentpunkte gestiegen und liegt damit leicht \u00fcber dem Wert vom Herbst 2017. Auch die Investitionen ziehen weiter an: F\u00fcr 2018 erwarten 45 Prozent der Firmen steigende Investitionen. Zudem wollen 46 Prozent der befragten Unternehmen ihr Personal weiter aufstocken. Nur 9 Prozent planen mit weniger Mitarbeitern. Die Zahl der Besch\u00e4ftigten wird im Jahresdurchschnitt 2018 knapp 45 Millionen erreichen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"clear-both\">\u00a0Um die gute wirtschaftliche Entwicklung zu st\u00fctzen, muss die Bundesregierung kurzfristig eine weitere Eskalation im Handelsstreit mit den USA verhindern. \u201eDie Wohlstandverluste auf allen Seiten w\u00e4ren immens\u201c, mahnt IW-Direktor Michael H\u00fcther. Freier Handel muss das Ziel bleiben. Doch auch zuhause bleibt einiges zu tun. Vor allem der Fachkr\u00e4fteengpass hemmt die wirtschaftliche\u00a0 Dynamik immer st\u00e4rker, der Arbeitsmarkt ist leergefegt. Hier muss die Politik langfristig dringend Abhilfe schaffen und unter anderem st\u00e4rker auf qualifizierte Einwanderung setzen. \u201eDeutschland braucht noch in dieser Legislaturperiode ein\u00a0Einwanderungsgesetz\u201c, erkl\u00e4rt H\u00fcther. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie den Fachkr\u00e4fteengpass lindern. \u201eVor allem das Kita-Angebot und die Ganztagsbetreuung in den Schulen m\u00fcssen verbessert werden. Viele Eltern w\u00fcrden ja gern mehr arbeiten, wenn ihnen endlich ein umfassendes Betreuungsangebot gemacht w\u00fcrde\u201c, sagt H\u00fcther.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/fileadmin\/user_upload\/Studien\/IW-Trends\/PDF\/2018\/IW-Trends_2018_1_Konjunkturprognose.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IW-Konjunkturprognose<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz gro\u00dfer globaler Unsicherheiten und des Handelsstreits zwischen China und den USA: Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich weiter robust. 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