{"id":8977,"date":"2018-03-28T10:24:38","date_gmt":"2018-03-28T08:24:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=8977"},"modified":"2018-03-28T10:24:38","modified_gmt":"2018-03-28T08:24:38","slug":"digitalisierung-kostet-in-deutschland-keine-jobs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/digitalisierung-kostet-in-deutschland-keine-jobs\/","title":{"rendered":"Digitalisierung kostet in Deutschland keine Jobs"},"content":{"rendered":"<p>Roboter \u00fcbernehmen Aufgaben, keine Arbeitspl\u00e4tze. Weltweit planen 86 Prozent der Arbeitgeber, im Zuge der Digitalisierung die Zahl der Arbeitspl\u00e4tze stabil zu halten oder sogar zu erh\u00f6hen. In Deutschland wollen sogar 91 Prozent in den kommenden zwei Jahren so vorgehen. Nur acht Prozent meinen hierzulande, dass Jobs verlorengehen. Dies sind Ergebnisse der in 42 L\u00e4ndern erhobenen Studie <a href=\"https:\/\/bit.ly\/2GaY3Pk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Skills Revolution 2.0&#8220;<\/a> des Personaldienstleisters <a href=\"http:\/\/www.manpowergroup.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ManpowerGroup<\/a>, f\u00fcr die rund 20.000 Arbeitgeber befragt wurden. &#8222;Die deutschen Ergebnisse zeigen, dass bei uns im Land die Grundstimmung herrscht, dass durch die Digitalisierung nicht nur Stellen wegfallen&#8220;, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der ManpowerGroup Deutschland. &#8222;Viele Unternehmer gehen davon aus, dass eine Stelle wegf\u00e4llt, aber ein, zwei entstehen k\u00f6nnen, wenn sie kreativ sind und sich neue Dinge \u00fcberlegen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Arbeitgeber in den Vereinigten Staaten sch\u00e4tzen die Lage so ein wie ihre deutschen Pendants: 91 Prozent gehen davon aus, dass die Zahl der Jobs in ihren Unternehmen auf dem derzeitigen Niveau bleibt oder sogar steigt. Einen h\u00f6heren Wert erzielen unter den gro\u00dfen Volkswirtschaften nur die Briten (96 Prozent). Die Zahlen aus Ostasien sprechen eine deutlich andere Sprache. In Japan teilen nur 76 Prozent der Verantwortlichen diese Meinung, in China sind es sogar nur 73 Prozent. &#8222;In beiden L\u00e4ndern herrscht bei einer recht gro\u00dfen Minderheit Ratlosigkeit&#8220;, sagt Herwarth Brune. &#8222;Viele japanische und chinesische F\u00fchrungskr\u00e4fte sind sich nicht sicher, wie sie die Situation einsch\u00e4tzen sollen. In Japan &#8211; einem Land mit einer hohen Roboterdichte wie Deutschland auch &#8211; sagen aber auch gemessen am weltweiten Schnitt viele Unternehmer, dass Jobs abgebaut werden.&#8220;<\/p>\n<p>Durch den digitalen Wandel ist auch die sogenannte Skills Revolution, also der Wandel der Anforderungen in der Arbeitswelt, in vollem Gange. Auch das belegt die Studie. Immer gefragter sind Kommunikations- und Organisationstalente. 88 Prozent der deutschen Arbeitgeber suchen Mitarbeiter, die gut mit anderen zusammenarbeiten k\u00f6nnen. Die F\u00e4higkeit, mit anderen kommunizieren zu k\u00f6nnen &#8211; sowohl m\u00fcndlich als auch schriftlich &#8211; sch\u00e4tzen 79 Prozent der Befragten zwischen Flensburg und Oberstdorf sehr. Wer selbstst\u00e4ndig seine Arbeit organisieren kann, hat bei 73 Prozent der Arbeitgeber gute Chancen. F\u00fchrungsqualit\u00e4ten sind kaum noch gefragt (28 Prozent). Zugleich sind Bewerber, die dieses Anforderungsprofil erf\u00fcllen, auf dem Arbeitsmarkt am schwierigsten zu finden. So sagen 36 Prozent der F\u00fchrungskr\u00e4fte, es fehle Bewerbern an der Kompetenz, Probleme zu l\u00f6sen. 31 Prozent sind der Ansicht, es mangele potenziellen Kandidaten an der F\u00e4higkeit, sich selbst zu organisieren.<\/p>\n<p>Die Studie wirft damit ein Schlaglicht auf eine Reihe von Soft Skills, die k\u00fcnftig f\u00fcr den beruflichen Erfolg entscheidend sein werden. &#8222;Hier liegt der Schl\u00fcssel f\u00fcr eine erfolgreiche Personalstrategie in Zeiten digitaler Transformation&#8220;, sagt Herwarth Brune. &#8222;Die entscheidenden Einstellungskriterien f\u00fcr Arbeitgeber sollten heute nicht das bereits vorhandene Wissen und K\u00f6nnen eines Bewerbers sein, sondern seine F\u00e4higkeit, sich auf andere einzulassen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.&#8220;<\/p>\n<p>Im Oktober 2017 f\u00fchrte das Marktforschungsunternehmen Infocorp im Auftrag der ManpowerGroup eine quantitative Studie durch und befragte dazu 19.718 Arbeitgeber aus sechs Branchen und Sektoren in den folgenden 42 L\u00e4ndern: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, China, Costa Rica, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Gro\u00dfbritannien, Guatemala, Hongkong, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, \u00d6sterreich, Panama, Peru, Polen, Portugal, Rum\u00e4nien, Singapur, Slowakei, Slowenien, S\u00fcdafrika, Spanien, Schweden, Schweiz, Taiwan, Tschechische Republik, T\u00fcrkei, Ungarn, USA. Die so gewonnenen Daten wurden durch das Beratungsunternehmen Reputation Leaders ausgewertet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roboter \u00fcbernehmen Aufgaben, keine Arbeitspl\u00e4tze. 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