{"id":8968,"date":"2018-03-28T10:11:41","date_gmt":"2018-03-28T08:11:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=8968"},"modified":"2018-03-27T14:26:57","modified_gmt":"2018-03-27T12:26:57","slug":"tipps-fuer-bessere-social-media-kommunikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/tipps-fuer-bessere-social-media-kommunikation\/","title":{"rendered":"Tipps f\u00fcr bessere Social Media-Kommunikation"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr den station\u00e4ren Einzelhandel muss das Internet kein Fluch sein. Zum Segen wird es dann, wenn man die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten der Kommunikation versteht und zu nutzen wei\u00df. Dass der Dialog mit potenziellen Kunden auf Facebook, Instagram &amp; Co. nicht unbedingt schwerer ist als ein netter Plausch zwischen Menschen, die sich m\u00f6gen \u2013 das ist die zentrale These von Frank H\u00fcttemann. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Inhaber der Siegener Kommunikationsagentur PSV Marketing verriet im Rahmen der Veranstaltungsreihe \u201eHandel heute\u201c der IHK Siegen den rund 30 anwesenden H\u00e4ndlern seine Tipps und Tricks, um ihnen die Angst vor der Komplexit\u00e4t der neuen Medien zu nehmen.<\/p>\n<p>Sich heute den sozialen Medien zu verweigern, sei fatal, so H\u00fcttemann. \u201eMan redet so oder so \u00fcber Sie im Web. Wenn Sie mitreden wollen, den Dialog nicht nur steuern, sondern f\u00fchren wollen, dann m\u00fcssen Sie dabei sein!\u201c Seiner Ansicht nach reicht es allerdings nicht mehr, sich mit der eigenen Webseite zufrieden zu geben. Die ist zwar nach wie vor ein Muss, aber in Anbetracht der Vielzahl an vergleichbaren Angeboten und dem Trend, eher bei Facebook, YouTube und Google nach Hilfe zu suchen, kaum f\u00fcr den Dialog geeignet. \u201eSie k\u00f6nnen Ihr Angebot mit Social Media aktiver bewerben. Und das dort, wo Menschen heute suchen: nach Hilfestellungen.\u201c Man frage nach spezifischen Erfahrungen mit Produkten und Leistungen, man tausche sich aus, man bitte um Hilfe. \u201eDort anzudocken, und zwar ehrlich und authentisch, ist der beste Treiber f\u00fcr die Markenbildung\u201c, so H\u00fcttemann.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt Markenbildung: Ob H\u00e4ndler oder \u201epers\u00f6nliche Marke\u201c, wichtig sei es zu wissen, wof\u00fcr man stehe und sich selbst kontinuierlich hinterfrage, ob das f\u00fcr den Adressaten relevant sei. \u201eEs geht da gar nicht so sehr um konkrete Produkte, vielmehr um das Vertrauen drum herum. Traut man Ihnen zu, dass sie die richtige L\u00f6sung bieten? Das ist der Schl\u00fcssel zur Risikoreduktion. Das ist das, was Menschen tats\u00e4chlich suchen: Die Sicherheit, die richtige Entscheidung zu treffen.\u201c Prinzipiell r\u00e4t H\u00fcttemann, sich zun\u00e4chst Gedanken \u00fcber die Werte zu machen, f\u00fcr die man steht oder stehen will. Diese sollten dann in sp\u00fcrbare Erlebnisse \u00fcbersetzt, sprich \u201edurchdekliniert\u201c werden. Dabei geht es vor allem um Differenzierung. \u201eSie werden sich mit Ihren Produkten, mit dem \u201awas\u2018, kaum noch unterscheiden. Aber ihr \u201awarum\u2018 und ihr \u201awie\u2018, die Antwort auf die Frage, warum Ihr Angebot wichtig ist und wie Sie das r\u00fcberbringen, das sind Identifikationsfaktoren, die helfen, sie unterscheidbar zu machen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eMachen Sie dabei nicht den Fehler, leere Versprechungen abzugeben\u201c, zeigte H\u00fcttemann weiter auf. \u201eIn der Kommunikation z\u00e4hlt Authentizit\u00e4t. Laute Werbung will niemand. Schon gar nicht in Social Media.\u201c Stattdessen sei die Grund\u00fcberlegung, was den wohl bekannten Kunden begeistere. Oder wie der Servicegedanke auch online beim Kunden ankomme \u2013 beispielsweise \u00fcber Dialog. Daraus resultiere aber oft die Frage: \u201eWer soll bei uns Social Media machen?\u201c H\u00fcttemann: \u201eGegenfrage: Wer bedient bei Ihnen das Telefon? Ist da ein Unterschied? Denken Sie vorher lange dar\u00fcber nach, wenn ein Kunde Sie etwas fragt? Wie antworten Sie dann? Gek\u00fcnstelt?\u201c<\/p>\n<p>Auch die Frage nach den richtigen Inhalten in Social Media beantwortete der Experte anschaulich. \u201eWir machen h\u00e4ufig den Fehler, zwischen der \u201aRealit\u00e4t\u2018 und den sozialen Medien zu unterscheiden. Aber w\u00fcrden wir unseren Freunden im privaten Umfeld ausschlie\u00dflich Details unserer Produkte erz\u00e4hlen? Das nervt im Gespr\u00e4ch genauso wie auf Facebook.\u201c Sein Tipp: \u201e\u00d6ffnen Sie sich, lassen Sie N\u00e4he zu und fragen Sie sich ab und an mal, was Sie Ihren Freunden \u00fcber ihr Gesch\u00e4ft erz\u00e4hlen w\u00fcrden. Dann wissen Sie auch, wie Sie online kommunizieren sollten. Und so wie Sie im privaten Umfeld auch zun\u00e4chst zuh\u00f6ren, bevor Sie ins Gespr\u00e4ch kommen und Ratschl\u00e4ge geben, so k\u00f6nnen Sie das in den sozialen Medien auch.\u201c<\/p>\n<p>Ob bei der Themenfindung oder bei der Nachhaltigkeit der Kommunikation, Frank H\u00fcttemann empfiehlt ganz klar, die St\u00e4rke von Social Media zu nutzen. \u201eSocial Media zeigt uns, was andere gut finden. Also schauen Sie sich an, was Ihre Zielgruppe gut findet, lesen Sie Kommentare und gehen Sie dann auf spezifische Themen ein, zu denen Sie eine Schnittmenge haben. Das ist ein kontinuierlicher Prozess, der ihre Marke wachsen l\u00e4sst.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr den station\u00e4ren Einzelhandel muss das Internet kein Fluch sein. 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