{"id":8493,"date":"2018-01-26T10:00:29","date_gmt":"2018-01-26T09:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=8493"},"modified":"2018-01-25T13:52:52","modified_gmt":"2018-01-25T12:52:52","slug":"die-zeit-draengt-starre-arbeitszeitmodelle-behindern-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/die-zeit-draengt-starre-arbeitszeitmodelle-behindern-die-zukunft\/","title":{"rendered":"&#8222;Die Zeit dr\u00e4ngt&#8220; &#8211; Starre Arbeitszeitmodelle behindern die Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDie Zeit dr\u00e4ngt, die Unternehmen und Besch\u00e4ftigten fit f\u00fcr die Arbeitswelt 4.0 zu machen\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des <a href=\"http:\/\/www.arbeitswissenschaft.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ifaa \u2013 Institut f\u00fcr angewandte Arbeitswissenschaft<\/a>. \u201eDaf\u00fcr m\u00fcssen unter anderem individuelle betriebliche Regelungen zur Arbeitszeit gefunden werden. Starre einheitliche Modelle behindern die Zukunft. Das sehen Besch\u00e4ftigte und Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie im Gegenzug zu den Forderungen der IG Metall gleich.\u201c<\/p>\n<p>In der Diskussion der aktuellen Tarifauseinandersetzung steht die Arbeitszeit im Mittelpunkt. Strittig ist besonders die Forderung der IG Metall nach einem Recht auf die Verk\u00fcrzung der Arbeitszeit auf eine 28-Stunden-Woche f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigte. \u201eDie Umsetzung w\u00e4re f\u00fcr beide Seiten hinderlich. Besch\u00e4ftigte und Unternehmen brauchen Flexibilit\u00e4t. Dabei muss ein ausbalanciertes Ergebnis zwischen den Anforderungen der Betriebe nach mehr bedarfsgerechtem Arbeitszeitvolumen und den W\u00fcnschen der Besch\u00e4ftigten erstrebt werden. Das zeigen die Umfragen von Gesamtmetall, vom Statistischem Bundesamt und der IG Metall zu den Arbeitszeitw\u00fcnschen der Besch\u00e4ftigten. Die Resultate beziehen sich auf die aktuellsten durchgef\u00fchrten Umfragen und belegen den Diskussionsbedarf f\u00fcr flexible und bedarfsgerechte L\u00f6sungen auf betrieblicher Ebene\u201c erl\u00e4utert Stowasser und best\u00e4tigt, dass Besch\u00e4ftigte zum gro\u00dfen Teil mehr arbeiten m\u00f6chten und f\u00fcr weitere Flexibilisierung offen sind.<\/p>\n<p>Mehr als die H\u00e4lfte erleben laut Studie von Gesamtmetall in ihrem Alltag ein faires Geben und Nehmen in Bezug auf kurzfristige \u00c4nderungen der Arbeitszeit. \u201eSie k\u00f6nnen ihre t\u00e4gliche Arbeitszeit bei Bedarf verk\u00fcrzen oder verl\u00e4ngern, das hei\u00dft sp\u00e4ter kommen oder fr\u00fcher gehen, teilweise von Zuhause arbeiten,\u201c erl\u00e4utert der Direktor des ifaa.<\/p>\n<p>Die Mehrzahl der Befragten in der Umfrage von Gesamtmetall sagt zum Beispiel auch, dass sie bereit ist, die zul\u00e4ssige Arbeitszeit im Wochenverlauf flexibler aufzuteilen. Drei Viertel der Besch\u00e4ftigten in der Metall- und Elektroindustrie sind bereit, an einigen Tagen l\u00e4nger als zehn Stunden zu arbeiten, wenn es ihre eigene Entscheidung ist und sie daf\u00fcr an anderen Tagen einen Zeitausgleich bekommen. So kann die Arbeitszeit je nach betrieblichen und individuellen Bed\u00fcrfnissen variabler verteilt werden. Damit unterst\u00fctzen Unternehmen aktiv die W\u00fcnsche der Besch\u00e4ftigten um beispielsweise Beruf und Privatleben zu vereinbaren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Zeit dr\u00e4ngt, die Unternehmen und Besch\u00e4ftigten fit f\u00fcr die Arbeitswelt 4.0 zu machen\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Dr.-Ing. 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