{"id":8118,"date":"2017-12-04T10:51:55","date_gmt":"2017-12-04T09:51:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=8118"},"modified":"2017-12-04T10:51:55","modified_gmt":"2017-12-04T09:51:55","slug":"weiterbildung-4-0-unternehmen-setzen-auf-digitales","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/weiterbildung-4-0-unternehmen-setzen-auf-digitales\/","title":{"rendered":"Weiterbildung 4.0: Unternehmen setzen auf Digitales"},"content":{"rendered":"<p>Die deutschen Firmen investieren 33,5 Milliarden Euro in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter \u2013 auch um sie fit f\u00fcr die Digitalisierung zu machen. Zugleich setzen Unternehmen immer st\u00e4rker auf neue, digitale Lernformate, wie die aktuelle Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft K\u00f6ln (IW) zeigt.<\/p>\n<p>85 Prozent der rund 1.700 befragten Unternehmen bilden ihre Angestellten weiter \u2013 im Durchschnitt mehr als 17 Stunden pro Jahr und Mitarbeiter. Das lassen sich die Firmen einiges kosten: 2016 nahmen sie daf\u00fcr 33,5 Milliarden Euro in die Hand.<\/p>\n<p>Die Digitalisierung macht die Weiterbildung besonders notwendig und erleichtert sie gleicherma\u00dfen. So steigt durch die schnelle technische Entwicklung einerseits der Bedarf, Mitarbeiter zu qualifizieren. Andererseits werden die M\u00f6glichkeiten der digitalen Bildung vielf\u00e4ltiger. Dies spiegelt sich in der Befragung wider: Unternehmen, die mit digitaler Technologie produzieren, investieren mehr Zeit und Geld in Weiterbildung als andere Betriebe. \u201eGr\u00f6\u00dfter Vorteil des digitalen Lernens ist, dass es sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren l\u00e4sst\u201c, sagt IW-Wissenschaftlerin Susanne Seyda.<\/p>\n<p>Mitarbeiter k\u00f6nnen es zeitlich und r\u00e4umlich flexibel einsetzen, Lerninhalte individuell zusammenstellen und so an ihren jeweiligen Bedarf anpassen. Rund die H\u00e4lfte der Unternehmen nutzt Lernvideos, Onlinekurse oder computerbasierte Selbstlernprogramme, 30 Prozent bieten unter anderem Apps an. Doch ganz auf klassische Seminare verzichten wollen die Betriebe nicht. \u201eIn den Firmen setzt sich immer st\u00e4rker ein Mix aus bew\u00e4hrten Angeboten und neuen Techniken durch\u201c, sagt Seyda. Am h\u00e4ufigsten geht es bei der Weiterbildung neben dem beruflichen Fachwissen um die Kommunikations\u2013 und Kooperationsf\u00e4higkeit. Auch die IT-Kenntnisse der Mitarbeiter werden best\u00e4ndig ausgebaut.<\/p>\n<p>Kleine und mittlere Unternehmen investieren besonders viel in die Weiterbildung \u2013 pro Mitarbeiter durchschnittlich 1.167 Euro j\u00e4hrlich. Gro\u00dfunternehmen geben rund 150 Euro weniger aus. Eine Erkl\u00e4rung hierf\u00fcr ist der Fachkr\u00e4ftemangel und die Schwierigkeiten kleinerer Unternehmen, passendes Personal zu finden. \u201eDas best\u00e4ndige Weiterbilden hilft den Firmen, qualifiziertes Personal an sich zu binden\u201c, erkl\u00e4rt Seyda.<\/p>\n<p>Susanne Seyda \/ Beate Placke: Die neunte IW-Weiterbildungserhebung \u2013 Kosten und Nutzen betrieblicher Weiterbildung<\/p>\n<p><a class=\"link-download piwik_download\" href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/_storage\/asset\/371817\/storage\/master\/file\/14300201\/download\/IW-Trends_2017-04%20Seyda_Placke.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/img\/bgi\/iconDownload-c5f49c51.png\" alt=\"Icon\" \/>Download<\/a>\u00a0| PDF<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutschen Firmen investieren 33,5 Milliarden Euro in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter \u2013 auch um sie fit f\u00fcr die Digitalisierung zu machen. 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