{"id":7493,"date":"2017-09-14T10:58:52","date_gmt":"2017-09-14T08:58:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=7493"},"modified":"2017-09-14T11:00:46","modified_gmt":"2017-09-14T09:00:46","slug":"me-industrie-sorgt-fuer-insgesamt-acht-millionen-arbeitsplaetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/me-industrie-sorgt-fuer-insgesamt-acht-millionen-arbeitsplaetze\/","title":{"rendered":"M+E-Industrie sorgt f\u00fcr insgesamt acht Millionen Arbeitspl\u00e4tze"},"content":{"rendered":"<p class=\"ox-1ffc0b930e-MsoNormal\">Die Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) ist mit rund 3,9 Millionen Besch\u00e4ftigten bundesweit das Herz der deutschen Wirtschaft. Doch von dieser Branche h\u00e4ngen noch viele weitere Arbeitspl\u00e4tze ab, auch in Siegen-Wittgenstein. Das zeigt der neue M+E-Strukturbericht 2017, den das Institut der deutschen Wirtschaft K\u00f6ln (IW K\u00f6ln) im Auftrag von Gesamtmetall erstellt hat. Erstmals wurde der gesamtwirtschaftliche Einfluss der M+E-Unternehmen untersucht. Ergebnis: Insgesamt sorgen die M+E-Unternehmen f\u00fcr mehr als 21 Prozent<b>\u00a0<\/b>der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertsch\u00f6pfung. Das sind etwa 600 Milliarden Euro im Jahr. Zudem h\u00e4ngen an der M+E-Wirtschaft 18 Prozent aller Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland \u2013 also rund acht Millionen Besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<p><i>Prof. Dr. Michael H\u00fcther, Direktor des IW K\u00f6ln:<b>\u00a0<\/b>\u201e<\/i>Deutschland und Europa profitieren von der Exportorientierung und Drehscheibenfunktion der deutschen Metall- und Elektro-Industrie, die f\u00fcr weiter steigende Besch\u00e4ftigung und Innovation sorgt.<i>\u201c<\/i><\/p>\n<p>Der Bericht macht deutlich, wie wichtig eine dynamische M+E-Industrie f\u00fcr die deutsche Wirtschaft ist. Doch wird es f\u00fcr die Unternehmen immer schwieriger, produktiv zu wirtschaften. Beispiel Arbeitskosten: Nur drei europ\u00e4ische L\u00e4nder \u2013 D\u00e4nemark, Belgien und Schweden \u2013 liegen \u00fcber dem deutschen Niveau. Arbeit ist in der Industrie inzwischen so teuer, dass Investitionen in den Aufbau neuer Kapazit\u00e4ten fast ausschlie\u00dflich im Ausland stattfinden, und zwar vor allem aus Kostengr\u00fcnden. In der zu Ende gehenden Legislaturperiode wurden reihenweise politische Entscheidungen getroffen, die die Sozialausgaben auf Rekordniveau getrieben haben. Die Rente mit 63 und die M\u00fctterrente sind beste Beispiele daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Die Erwartungen der M+E-Industrie an die Politik in der n\u00e4chsten Legislaturperiode seien deshalb klar, so Gesamtmetall-Pr\u00e4sident Dr. Rainer Dulger: \u201eDie Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge m\u00fcssen bei maximal 40 Prozent gedeckelt werden. Jeder Cent, der ausgegeben wird, muss erst einmal verdient werden. Jeder zus\u00e4tzliche Anstieg der Arbeitskosten gef\u00e4hrdet das Fundament, auf dem das gesamte System steht. Eine Regierung, die die 40-Prozent-Grenze preisgibt, sendet ein absolut negatives Signal an alle, die Investitionsentscheidungen treffen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Den kompletten M+E-Strukturbericht 2017 zum Herunterladen unter <a href=\"http:\/\/www.gesamtmetall.de\/strukturbericht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.gesamtmetall.de\/strukturbericht<\/a><u>2017<\/u><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) ist mit rund 3,9 Millionen Besch\u00e4ftigten bundesweit das Herz der deutschen Wirtschaft. 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