{"id":7467,"date":"2017-09-08T12:22:29","date_gmt":"2017-09-08T10:22:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=7467"},"modified":"2017-09-08T12:22:29","modified_gmt":"2017-09-08T10:22:29","slug":"super-op-als-meilenstein-der-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/super-op-als-meilenstein-der-region\/","title":{"rendered":"Super-OP als Meilenstein der Region"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem Festakt wurde im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen der modernste Operationssaal Europas im neu errichteten Anbau des Krankenhauses eingeweiht. Denn dort befindet sich der Hybrid-OP \u2013 ein System, das selbst schwierigste Operationen f\u00fcr Patienten noch sicherer und andere \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich macht. Rund 100 G\u00e4ste aus Politik, Kirche, Mitarbeiterschaft sowie Vertreter der am Bau beteiligten Firmen kamen in der Krankenhauscafeteria zusammen. Vortr\u00e4ge und ein Zeitraffer-Film der Bauphase beleuchteten, wie der neue Krankenhaustrakt entstanden ist und welch gro\u00dfe Bedeutung er f\u00fcr das Siegerland hat. Bei einem Rundgang besichtigten die Besucher das moderne Technik- und Raumkonzept und erfuhren von Spezialisten die Besonderheiten der innovativen Technologie.<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"content-wrapper\" class=\"container\">\n<div id=\"content\" class=\"clearfix\">\n<div id=\"c20\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"news-single-item\">\n<p>\u201eMit dem Super-OP ist ein Meilenstein in unserer Region entstanden, der f\u00fcr die medizinische Versorgung nicht zu untersch\u00e4tzende Chancen bietet\u201c, zeigte sich Landrat Andreas M\u00fcller begeistert. Und auch B\u00fcrgermeister Steffen Mues lobte: \u201eDas Diakonie Klinikum Jung-Stilling ist mit dem Hybridkonzept bestens ausgestattet. Patienten werden auf universit\u00e4rem Niveau behandelt. Hier ist die Zukunft des Operierens.\u201c Aspekte, die auch f\u00fcr die Verantwortlichen ma\u00dfgeblich sind. \u201eIm Mittelpunkt unserer T\u00e4tigkeiten stehen die Patienten. Ihre Sicherheit ist das, was uns dazu anregte, den Hybrid-OP zu errichten\u201c, sagte Hubert Becher, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Diakonie Klinikums. In neun Monaten entstand ein neues Geb\u00e4ude mit 980 Quadratmetern, das auf drei Ebenen \u00c4rztezimmer, Behandlungsr\u00e4ume, eine Technikzentrale und zwei moderne OP-S\u00e4le beinhaltet. \u201eWir sind die erste Klinik in Europa, die einen solchen Hybrid-OP der zweiten Generation in Betrieb nimmt und darauf sind wir stolz\u201c, so Becher weiter.<\/p>\n<p>Dr. Josef Rosenbauer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Diakonie in S\u00fcdwestfalen, erg\u00e4nzte, dass die Arbeiten des Neubaus reibungslos im Zeit- und Kostenrahmen erfolgten. Insgesamt 6,7 Millionen Euro investierte das Klinikum in den Anbau, davon 1,9 Millionen Euro in den Hybrid-OP. Von November 2016 bis Juli 2017 wurde gebaut. Dass sich dieser Aufwand gelohnt hat, steht f\u00fcr den Medizinischen Direktor Professor Dr. Veit au\u00dfer Frage. \u201eDie Kombination aus konventionellem OP mit einer hochmodernen Anlage zur Bildgebung erlaubt es, Hochrisiko-Eingriffe von Gef\u00e4\u00df-, Unfall- und Neurochirurgen minimalinvasiv durchzuf\u00fchren\u201c, erkl\u00e4rte der Neurochirurg. Das bedeutet: gro\u00dfe Sicherheit f\u00fcr Patienten, k\u00fcrzere und somit schonendere OP-Zeiten und \u00e4u\u00dferst pr\u00e4zises Arbeiten unter optimalen Bedingungen f\u00fcr \u00c4rzte. Aber auch f\u00fcr Mitarbeiter aus der Pflege ist der Hybrid-OP reizvoll, wie Pflegedirektor Sascha Frank verdeutlichte. \u201eDerzeit bilden wir Gesundheits- und Krankenpfleger zu Hypbrid-OP-Technikern weiter, die dann als wichtiges Bindeglied zwischen Technik, \u00c4rzten und Patienten fungieren.\u201c Pfarrer Armin Neuser-Moos, Seelsorger der Palliativstation, hob in seiner Andacht hervor, wie segensreich es ist, dass Menschen mithilfe modernster medizinischer Technik kranken und pflegebed\u00fcrftigen Menschen auf h\u00f6chstem Niveau helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich durften sich die G\u00e4ste auch selbst ein Bild von dem high tech Operationsaal machen. Im Mittelpunkt: die Angiographieanlage zur detaillierten Darstellung von Gef\u00e4\u00dfen. Dr. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gef\u00e4\u00dfchirurgie, und Professor Dr. Dursun G\u00fcnd\u00fcz, Sektionsleiter der Kardiologie, demonstrierten, wie das robotergesteuerte Ger\u00e4t komfortabel \u00fcber einen Joystick bedient wird. Dabei werden zwei Kontaktpunkte ber\u00fchrt, um eine unbeabsichtigte Bedienung des Ger\u00e4tes zu verhindern. An einem beweglichen Arm befestigt, rotiert die Anlage computergesteuert um den Patienten und macht Aufnahmen aus jeder beliebigen Richtung. Auch w\u00e4hrend des Eingriffs entstehen dreidimensionale Bilder von K\u00f6rperschlagadern, vom Gehirn oder von der Wirbels\u00e4ule, die in hoher Aufl\u00f6sung direkt f\u00fcr den Operateur auf einem Bildschirm sichtbar sind.<\/p>\n<p>Die \u00d6ffentlichkeit hat am Samstag, 9. September, von 10 bis 16 Uhr, die M\u00f6glichkeit, beim Tag des offenen\u00a0 Hybrid-OPs die einzigartige Technik hautnah kennenzulernen. Neben F\u00fchrungen durch den Operationssaal gibt es medizinische Vortr\u00e4ge, Mitmach-Aktionen und Video-Pr\u00e4sentationen. F\u00fcr das leibliche Wohl ist gesorgt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem Festakt wurde im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen der modernste Operationssaal Europas im neu errichteten Anbau des Krankenhauses eingeweiht. 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