{"id":7340,"date":"2017-08-24T14:05:16","date_gmt":"2017-08-24T12:05:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=7340"},"modified":"2017-08-24T14:38:34","modified_gmt":"2017-08-24T12:38:34","slug":"sozialpartner-gestalten-digitalisierung-gemeinsam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/sozialpartner-gestalten-digitalisierung-gemeinsam\/","title":{"rendered":"Sozialpartner gestalten Digitalisierung gemeinsam"},"content":{"rendered":"<p>NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat k\u00fcrzlich die <a href=\"http:\/\/www.achenbach.de\/startseite\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Achenbach Buschh\u00fctten GmbH &amp; Co. KG<\/a> in Kreuztal besucht. Vor Ort informierte er sich dar\u00fcber, wie Unternehmensf\u00fchrung und Betriebsrat gemeinsam die fortschreitende Digitalisierung und Industrie 4.0-L\u00f6sungen gestalten. Das \u00e4lteste inhabergef\u00fchrte Industrieunternehmen in Nordrhein-Westfalen nimmt am vom Ministerium f\u00fcr Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und dem Europ\u00e4ischen Sozialfonds (ESF) seit Juli 2015 gef\u00f6rderten Projekt \u201eArbeit 2020 in NRW\u201c teil. Tr\u00e4ger des Projektes ist die IG Metall Bezirksleitung NRW in Kooperation mit den Gewerkschaften IG BCE Nordrhein, NGG NRW und DGB NRW.<\/p>\n<p>\u201eTradition und Moderne verbinden: Das Projekt zeigt, wie das gehen kann. Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran \u2013 nat\u00fcrlich auch im Arbeitsleben. Eine gute Sozialpartnerschaft zeichnet sich auch dadurch aus, diese Entwicklung gemeinsam in die richtigen Bahnen zu lenken. Auf diese Weise werden m\u00f6gliche Risiken f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten verhindert und neue Chancen genutzt, damit faire und gewinnbringende Arbeitsbedingungen in einer vernetzten Arbeitswelt entstehen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass das bei Achenbach Buschh\u00fctten sehr gut funktioniert \u2013 sowohl zum Wohl des Unternehmens als auch der Besch\u00e4ftigten. Das macht deutlich, wie \u201aArbeit 2020 in NRW\u2018 wichtige Impulse setzen kann\u201c, erkl\u00e4rte Laumann nach dem Besuch in Kreuztal.<\/p>\n<p>\u201eNur gemeinsam k\u00f6nnen wir die Zukunft unseres Unternehmens gestalten und wichtige Innovationsprozesse voranbringen\u201c sind sich Andr\u00e9 E. Barten, Achenbach-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Daniel Wollny, Betriebsratsvorsitzender des Unternehmens einig. Achenbach bietet selbst f\u00fcr seine Kunden Internet-of-Things-L\u00f6sungen an, will sich aber auch in der traditionellen Produktionsst\u00e4tte in Buschh\u00fctten eine Vorreiterrolle erarbeiten. \u201eUnsere gemeinschaftliche Zusammenarbeit in diesem Projekt ist sehr motivierend, da wir so in Zeiten der 4. Digitalen Revolution unsere Arbeitswelt und unsere Prozesse den Gegebenheiten anpassen ohne dabei die Menschen zu verlieren\u201c betont Barten. \u201eDas ist neben der Technologie genau die Komponente, die uns im steigenden internationalen Wettbewerb zum Weltmarktf\u00fchrer macht.\u201c<\/p>\n<p>Gabi Schilling, Projektleiterin der IG Metall NRW, und Andree Jorgella, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IG Metall Siegen betonen: \u201eDie Chancen, die in der Nutzung digitaler Technologien stecken, entfalten nur dann ihre Wirkung, wenn alle Besch\u00e4ftigten \u2013 vom Werker bis zur F\u00fchrungskraft &#8211; die Ver\u00e4nderungen nachvollziehen und mitgestalten und dadurch auch neue Zukunftsperspektiven sehen. Dazu geh\u00f6rt Transparenz und Offenheit aller Beteiligten \u2013 und hier ist Achenbach auf einem guten Weg. F\u00fcr die IG Metall z\u00e4hlt, dass sich Besch\u00e4ftigte und unsere Mitglieder fr\u00fchzeitig auf ver\u00e4nderte T\u00e4tigkeiten einstellen k\u00f6nnen, Arbeitspl\u00e4tze dadurch gesichert und Arbeitsbedingungen zugleich verbessert werden. Im Dialog mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung arbeiten wir daran, dass dies gelingt. Wir nutzen daf\u00fcr die Erfahrungen, die unsere Betriebsr\u00e4te auch in anderen Unternehmen machen. Dabei erweist sich das Projekt \u201aArbeit 2020 in NRW\u2018 als Vorteil.\u201c<\/p>\n<p>Das Projekt \u201eArbeit 2020 in NRW\u201c unterst\u00fctzt Betriebsr\u00e4te dabei, die mit der Digitalisierung einhergehenden Entwicklungen und Ver\u00e4nderungen zu erkennen und mitzugestalten. Bislang nehmen daran 29 Betriebe teil. Aufgrund des gro\u00dfen Erfolges des Projekts ist nach Abschluss der ersten Projektphase nun seit dem 1. Juli 2017 die zweite Projektphase gestartet worden, in der weitere 40 Unternehmen bei der Gestaltung des digitalen Wandels begleitet werden. Das F\u00f6rdervolumen aus Mitteln des ESF betr\u00e4gt f\u00fcr die gesamte Laufzeit bis Ende 2019 insgesamt 3,9 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Achenbach Buschh\u00fctten wurde 1452 gegr\u00fcndet und ist ein weltweit t\u00e4tiger Systemanbieter von Walzwerkanlagen und Folienschneidemaschinen f\u00fcr die Nicht-Eisen-Metall- und die Veredlungsindustrie. Das Unternehmen, das derzeit in siebter und achter Generation gemeinsam von\u00a0 Axel E. Barten und Andr\u00e9 E. Barten gef\u00fchrt wird, ist u. a. Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr Aluminium-Feinband- und Folienwalzwerke. Es nimmt seit Mai 2016 am Projekt \u201eArbeit 2020 in NRW\u201c teil. Betriebsrat und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung haben im Rahmen des Projektes die Vereinbarung \u201eZukunft \u2013 Gemeinsam \u2013 Gestalten\u201c unterzeichnet. Jetzt geht es an die Umsetzung der gesteckten Ziele. In diesem Zusammenhang haben die Betriebsparteien sowie die Projektverantwortliche w\u00e4hrend des Ministerbesuches eine Kooperationsvereinbarung zur Umsetzungsphase unterzeichnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat k\u00fcrzlich die Achenbach Buschh\u00fctten GmbH &amp; Co. KG in Kreuztal besucht. 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