{"id":7058,"date":"2017-07-14T10:54:23","date_gmt":"2017-07-14T08:54:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=7058"},"modified":"2017-07-14T10:54:23","modified_gmt":"2017-07-14T08:54:23","slug":"route-57-tritt-in-neue-phase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/route-57-tritt-in-neue-phase\/","title":{"rendered":"Route 57 tritt in neue Phase"},"content":{"rendered":"<p>Nach der erfolgreichen Verankerung der Ortsumgehungen im Verlauf der B508\/B62 im Bundesverkehrswegeplan geht das Verkehrsprojekt zwischen Kreuztal und Erndtebr\u00fcck in eine neue Phase. Die S\u00fcdumgehung Kreuztal ist bereits absehbar. \u201eMit der Offenlegung des Planfeststellungsbeschlusses wird nach den Sommerferien gerechnet. Damit ist das Vorhaben zul\u00e4ssig und kann vorbehaltlich rechtlicher Klagen in Bau gehen\u201c, so Hermann-Josef Droege. Der stv. Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) betont, dass es nun auch bei den anderen Ortsumgehungen in die konkreten Planungen vor Ort gehe. \u201eDeshalb ist ein einheitlicher Informationsstand zu Bau- und Planungsschritten ebenso erforderlich wie eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz. Anregungen m\u00fcssen fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dfert und ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen!\u201c<\/p>\n<p>Ein wichtiges Scharnier wird hier k\u00fcnftig der neu gegr\u00fcndete Projektbeirat \u201eB\u00fcndnis f\u00fcr Infrastruktur: Route 57 \u2013 jetzt!\u201c sein. Der Beirat kam jetzt zu seiner ersten Sitzung bei der SMS group GmbH in Hilchenbach zusammen. Ihm geh\u00f6ren zahlreiche namhafte Pers\u00f6nlichkeiten aus der Region an, darunter Bundes- und Landtagsabgeordnete, Landrat Andreas M\u00fcller, verschiedene B\u00fcrgermeister entlang der Route 57, die Rentkammer Wittgenstein, Vertreter der Wirtschaft und der Gewerkschaften, der Umweltverb\u00e4nde, aber etwa auch des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge, des Jugendf\u00f6rdervereins Bad Berleburg und des Berufskollegs Wittgenstein.<\/p>\n<p>\u201eDie 25 Beiratsmitglieder sollen als Botschafter in ihrem jeweiligen Amt oder ihrer besonderen Funktion und in ihren Gremien die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die Planungs-und Baufortschritte informieren. Gleichzeitig sollen sie vor Ort f\u00fcr das Projekt und sein Ziel, Siegerland und Wittgenstein besser zu verbinden, m\u00f6glichst aktiv werben und Akzeptanz f\u00f6rdern\u201c, betont Droege. Anders als im Verein Route 57 steht hier jedoch nicht die politische Lobbyarbeit im Mittelpunkt, sondern die verfahrensbegleitende Information.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wird der Beirat durch das Ministerium f\u00fcr Bauen, Wohnen, St\u00e4dtebau und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV). Stv. Abteilungsleiter Michael Heinze sieht f\u00fcr den Beirat einen klaren Auftrag darin, die Menschen sachgerecht zu informieren und \u201emit Ger\u00fcchten und gezielten Falschaussagen in der \u00d6ffentlichkeit aufzur\u00e4umen\u201c. \u201eDas B\u00fcndnis soll aber auch dazu dienen, fr\u00fchzeitig Aufmerksamkeit f\u00fcr die Umsetzung des Projektes zu schaffen und Kritik konstruktiv aufzunehmen\u201c, so Heinze weiter. Die Route 57 sei nunmehr das zweite B\u00fcndnis f\u00fcr Infrastruktur aus der Region. Mit der Gr\u00fcndung des Beirates orientiere man sich an den guten Erfahrungen beim Masterplan A45, der eine \u201eBlaupause\u201c f\u00fcr weitere B\u00fcndnisse in ganz NRW sei. Die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Route 57 seien nie so gut wie heute gewesen. Das Land konzentriere sich auf die Umsetzung so besonders dringlicher Projekte wie dieses.<\/p>\n<p>Ludger Siebert, Leiter der Regionalniederlassung S\u00fcdwestfalen des Landesbetriebs Stra\u00dfenbau NRW, machte deutlich, dass f\u00fcr die Arbeiten an diesem Stra\u00dfenzug ausreichend Fachkr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden. Es m\u00fcssten einige Planungen und Untersuchungen erneuert werden. So seien im Rahmen der Vorplanung neue Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfungen durchzuf\u00fchren. Insgesamt gebe es jedoch gute planerische Vorarbeiten, auf denen aufgebaut werde.<\/p>\n<p>Winfried Behle, Projektleiter Route 57 bei Stra\u00dfen.NRW, rechnet damit, dass die S\u00fcdumgehung Kreuztal 2021 in Bau geht. F\u00fcr die weiteren Abschnitte der Verbindung zwischen Kreuztal und Wittgenstein sollten die Linienbestimmungen, nach Einleitung des entsprechenden Verfahrens, in zwei bis drei Jahren feststehen. Auch die sich anschlie\u00dfenden Planungen ben\u00f6tigten zwei bis drei Jahre. Ziel sei, bis 2030 bauen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr den Abschnitt zwischen L\u00fctzel und Erndtebr\u00fcck sei beabsichtigt, bereits ab 2021 die B62 dreispurig auszubauen.<\/p>\n<p>\u00dcber den Planungs- und Baufortschritt werden die Beiratsmitglieder k\u00fcnftig mittels Dispositionsplanung kontinuierlich informiert. \u201eDas ist f\u00fcr uns ein wichtiges Instrument. Wir erhalten so eine Orientierung, um zu entscheiden, zu welchem Zeitpunkt es sinnvoll ist, die politischen Gremien zu informieren\u201c, begr\u00fc\u00dfen die B\u00fcrgermeister Bernd Fuhrmann (Bad Berleburg) und Henning Gronau (Erndtebr\u00fcck) das umfassende Informationsangebot. Dar\u00fcber hinaus soll es eine eigene \u00d6ffentlichkeitsarbeit geben, etwa einen Newsletter oder regelm\u00e4\u00dfige Informationen auf einem Internetportal, die sich an die interessierte B\u00fcrgerschaft richten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der erfolgreichen Verankerung der Ortsumgehungen im Verlauf der B508\/B62 im Bundesverkehrswegeplan geht das Verkehrsprojekt zwischen Kreuztal und Erndtebr\u00fcck in eine neue Phase. 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