{"id":696,"date":"2012-06-12T11:08:16","date_gmt":"2012-06-12T09:08:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=696"},"modified":"2012-06-12T11:10:18","modified_gmt":"2012-06-12T09:10:18","slug":"gestiegene-auftragseingaenge-und-stabiler-gewinn-in-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/gestiegene-auftragseingaenge-und-stabiler-gewinn-in-2011\/","title":{"rendered":"SMS group: Gestiegene Auftragseing\u00e4nge und stabiler Gewinn in 2011"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/sms-magnitogorsk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-697\" title=\"Blick vom Steuerstand auf eine Warmbandstra\u00dfe.\" src=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/sms-magnitogorsk-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/sms-magnitogorsk-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/sms-magnitogorsk-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/sms-magnitogorsk.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>D\u00fcsseldorf\/Hilchenbach, 12. Juni 2012. &#8222;Der Markt f\u00fcr den metallurgischen Anlagen- und Ma\u00adschinenbau hat sich im Jahr 2011 leicht erholt. Allerdings sorgt die hohe wirtschaftliche Unsicherheit im Euro-Raum und teilweise auch in anderen M\u00e4rkten daf\u00fcr, dass Kunden Investitionen inzwischen h\u00e4ufig verschieben oder ganz zu\u00adr\u00fcckstellen.\u201c So be\u00adschrieb Dr. Heinrich Weiss, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der SMS Holding GmbH in D\u00fcsseldorf, auf der Bilanzpressekonferenz die wirtschaft\u00adlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr ein insgesamt er\u00adfolgreiches Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adjahr der SMS group. 2011 konnten\u00a0 Auftr\u00e4ge in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 3,423 Milliarden Euro verbucht werden. Davon entfielen auf den Ge\u00adsch\u00e4ftsbereich der SMS\u2008Siemag rund zwei Milliarden Euro. 1,365 Milliarden Euro an neuen Auftr\u00e4gen akquirierte die SMS\u2008Meer in M\u00f6nchengladbach. Dies bedeutet in der Summe einen Zuwachs von rund 500 Millionen Euro im Vergleich zu 2010. Der Gruppenumsatz belief sich auf rund drei Milliarden Euro und lag damit auf Vorjahresniveau, ebenso wie der Gewinn vor Steuern in H\u00f6\u00adhe von 265 Millionen Euro.<\/p>\n<p>\u201eTrotz der wieder vermehrten Zur\u00fcckhaltung bei der Vergabe von Gro\u00dfauftr\u00e4gen rechnen wir f\u00fcr das laufende Ge\u00adsch\u00e4ftsjahr 2012 noch mit ei\u00adnem Auftragseingang auf dem Niveau des Vorjahres. Vor dem Hintergrund eines ho\u00adhen Auftragsbestands er\u00adwar\u00adten wir f\u00fcr Umsatz und Ergebnis in den beiden Folgejahren eine Gr\u00f6\u00dfenordnung in H\u00f6he des Jahres 2011\u201c, so Dr. Weiss weiter. Grunds\u00e4tzlich rechnet er mit einem weiteren Wachstum in Indien, China, S\u00fcd-Ost-Asien und dem Nahen Osten. Au\u00dfer China weisen alle diese Regionen einen noch vergleichsweise geringen Stahlverbrauch pro Kopf der Bev\u00f6lkerung aus. \u201eAllerdings gibt es vor dem Hintergrund der ungel\u00f6sten Schuldenkrise in Euro und in den USA, der politischen Instabilit\u00e4t im Nahen Osten und der hohen Volatilit\u00e4t der Rohstoffpreise Unsicherheiten bez\u00fcglich der kurzfristigen Entwicklung dieser M\u00e4rkte.\u201c In den Industriel\u00e4ndern l\u00e4uft das Neuanlagengesch\u00e4ft weiterhin schleppend. Der technologische Trend in Richtung h\u00f6herer Stahlqualit\u00e4ten hat allerdings das Modernisierungsgesch\u00e4ft belebt. Da\u00adneben wurden innovative Produkte im Bereich der Umwelttechnik sowie L\u00f6sungen zur Verbesserung der Energieeffizienz verst\u00e4rkt nachgefragt.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt aufgrund der eigenen Innovationskraft so\u00adwie der hochqualifizierten Stammbelegschaft sieht sich SMS in diesen zukunftstr\u00e4chtigen Marktsegmenten gut aufgestellt. Hinzu kommt die vorsichtige Finanzpolitik, die den n\u00f6tigen Spielraum f\u00fcr kontinuierliche Investitionen in die Werkst\u00e4tten erm\u00f6glicht. \u201eUm unseren Kunden technisch und wirtschaftlich \u00fcberzeugende Anlagen- und Maschinenbaukonzepte anbieten zu k\u00f6nnen, setzt unser Unternehmensverbund auf eine Doppelstrategie. Einerseits investieren wir kontinuierlich in den Ausbau und die Modernisierung der deutschen Fertigungsstandorte in Hilchenbach und M\u00f6nchengladbach. Hier entwickeln und fertigen wir die sehr an\u00adspruchsvollen und damit qualit\u00e4tsbestimmenden Kernkom\u00adponenten unserer Anlagen und Maschinen. Andererseits baut die SMS group ihre Pr\u00e4senz in wichtigen M\u00e4rkten wie China und Indien durch neue Fertigungs- und Servicewerkst\u00e4tten und durch die Einstellung von qualifiziertem Personal weiter aus. Auf diese Weise k\u00f6nnen wir die dort von unseren Kunden zunehmend geforderten lokalen Liefer- und Serviceanteile in gewohnter SMS-Qualit\u00e4t sicherstellen\u201c, unterstreicht Dr. Weiss. Durch diese Strategie stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SMS group 2011 auf knapp 10.500. Das sind 785 Besch\u00e4ftigte mehr als 2010.<\/p>\n<p>Um eine f\u00fchrende Marktstellung zu halten, ist die SMS group neben st\u00e4ndigen Innovationen auch auf hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Deshalb investiert das Unternehmen auch in erheblichem Umfang in die Aus- und Weiterbildung. 2011 wurden im Jahresdurchschnitt 451 junge M\u00e4nner und Frauen in den Unternehmen der SMS group ausgebildet. Die Ausbildungs\u00adquote lag damit deutlich \u00fcber dem Branchendurchschnitt. Hinzu kommen interne Schulungs- und F\u00f6rderprogramme sowie Kooperationen mit Schulen und Hochschulen.<\/p>\n<p>Erhebliches Know how er\u00adwarb die SMS\u2008Holding GmbH 2011 zudem mit der \u00dcbernahme der Elexis AG aus Wenden. Die Elexis-Gruppe ist mit ihren Tochtergesellschaften auf den Gebieten Fertigungsautomatisierung, Antriebstech\u00adnik und Qualit\u00e4tssicherung t\u00e4tig. Derzeit finden auch Ge\u00adspr\u00e4che mit der Paul Wurth S.A. in Luxemburg statt. \u201eWir haben uns entschlossen, die An\u00adteile des Unternehmens von 48,1 Prozent, die sich noch im Besitz von AcelorMittal befinden, zu \u00fcbernehmen. Die Paul Wurth S.A. ist vor allem im Hochofenbau t\u00e4tig und w\u00fcrde deshalb gut zu uns passen\u201c, best\u00e4tigt Dr. Weiss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf\/Hilchenbach, 12. Juni 2012. &#8222;Der Markt f\u00fcr den metallurgischen Anlagen- und Ma\u00adschinenbau hat sich im Jahr 2011 leicht erholt. 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