{"id":6925,"date":"2017-07-03T14:09:02","date_gmt":"2017-07-03T12:09:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=6925"},"modified":"2017-07-03T14:09:02","modified_gmt":"2017-07-03T12:09:02","slug":"krombacher-artenschutz-projekt-2017-startet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/krombacher-artenschutz-projekt-2017-startet\/","title":{"rendered":"Krombacher Artenschutz-Projekt 2017 startet"},"content":{"rendered":"<p>Es tut sich was im heimischen Artenschutz. Seit 2016 l\u00e4uft das Krombacher Artenschutz-Projekt. Kasten f\u00fcr Kasten konnte im letzten Jahr ein St\u00fcck Heimat f\u00fcr bedrohte Tierarten in Deutschland gesch\u00fctzt werden. Gemeinsam mit renommierten Naturschutzorganisationen, der Deutschen Umwelthilfe, dem NABU und dem WWF, geht das Krombacher Artenschutz-Projekt jetzt in die n\u00e4chste Runde. Auch 2017 hei\u00dft es \u201eSch\u00fctzen und Genie\u00dfen\u201c. Diesmal gehen 500.000 \u20ac f\u00fcr den heimischen Artenschutz direkt an die Partner. Mit dieser Summe k\u00f6nnen die langfristig angelegten Projekte aus 2016 konsequent ausgeweitet werden.<\/p>\n<p>Von Vorpommern im Nordosten bis zum Pf\u00e4lzerwald im S\u00fcdwesten Deutschlands werden in mittlerweile sieben Artenschutzprojekten Ma\u00dfnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensr\u00e4ume bedrohter Tierarten durchgef\u00fchrt. Insbesondere die seltenen Tierarten wie Luchs, Fischotter, Kegelrobbe, Eisente, Schwarzstorch und Schreiadler profitieren davon.<\/p>\n<p>Die Arbeit in den Projektgebieten zeigt zunehmend Erfolge. Erst k\u00fcrzlich gab es beispielsweise spannende Neuigkeiten aus dem Pf\u00e4lzerwald. Nur ein Jahr nach der Auswilderung konnte der erste Luchsnachwuchs vermeldet werden: Ein wichtiger Schritt, um die Luchspopulation des bedrohten Pinselohrs dort nachhaltig aufzubauen. Im Stettiner Haff konnte 2016 erstmals seit Menschengedenken wieder eine Kegelrobbe fotografiert werden. Und auch in den anderen Projektgebieten geht es voran. Grund genug, weiter in die Projekte zu investieren und sie voranzutreiben.<\/p>\n<p>\u201e\u00dcberall in Deutschland war das Echo auf das Krombacher Artenschutz-Projekt riesig. Und wir haben versprochen \u201eWir machen weiter!\u201c. Jetzt ist es soweit. Wir freuen uns, dass wir nochmals Spuren hinterlassen k\u00f6nnen und unserer heimischen Tierwelt Geh\u00f6r zu verschaffen\u201c, so Wolfgang Sch\u00f6tz, Leiter Vertriebsmarketing der Krombacher Brauerei und verantwortlich f\u00fcr alle Natur- und Umweltschutz-Projekte.<\/p>\n<p><strong>Die Projekte und Fortschritte im Einzelnen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Willkommen Luchs!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Projekt Pf\u00e4lzerwald \u2013 Starke Allianz f\u00fcr den Luchs <\/strong><\/p>\n<p>Das Gebiet des Pf\u00e4lzerwaldes und der franz\u00f6sischen Nordvogesen bietet ideale Lebensbedingungen f\u00fcr den menschenscheuen Luchs. Die Gesamtfl\u00e4che bel\u00e4uft sich auf 310.500 Hektar. Davon entfallen 180.000 Hektar auf den Naturpark Pf\u00e4lzerwald in Deutschland. Das Projektziel: Damit die R\u00fcckkehr des Luchses erm\u00f6glicht wird, haben sich mehrere Naturschutzorganisationen, -stiftungen und das Land Rheinland-Pfalz mit der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) zusammengetan. Im Rahmen des mehrj\u00e4hrigen LIFE Projektes der SNU ist die Wiederansiedlung von ca. 20 Luchsen im Gebiet des Pf\u00e4lzerwaldes geplant.<\/p>\n<p><strong>Wasser als Lebensquelle!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Projekt Godendorfer M\u00fchlenbach \u2013 Mehr Lebensraum f\u00fcr den Otter<\/strong><\/p>\n<p>Im s\u00fcdlichen Mecklenburg-Vorpommern ist wieder der Fischotter zuhause. Das Wassereinzugsgebiet bietet dar\u00fcber hinaus Fischen, Amphibien, Libellen und Bibern einen Lebensraum. Daf\u00fcr will der WWF das weitere Absinken der Wasserst\u00e4nde in dem Gebiet stoppen. Bereits 2016 konnte der Wasserstand deutlich angehoben werden. 2017 wird das Gebiet ausgeweitet.<\/p>\n<p><strong>Br\u00fccken ins Leben!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Projekt Deutschland \u2013 Sichere Gehwege f\u00fcr den Fischotter<\/strong><\/p>\n<p>Der Fischotter steht in der Verkehrsunfallstatistik leider weit oben. Denn er besitzt die riskante Angewohnheit, Unterf\u00fchrungen ohne trockenen Uferbereich zu meiden und stattdessen \u00fcber die Fahrbahn zu laufen. Extra angelegte Uferstreifen zur gefahrlosen Br\u00fcckenunterquerung plant die Deutsche Umwelthilfe bundesweit. Die ersten sog. Bermen konnten gebaut werden. Mehr sollen folgen.<\/p>\n<p><strong>Rettungsinseln f\u00fcr Arten!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Projekt nordwestliche Uckermark \u2013 Nahrungsfl\u00e4chen f\u00fcr den Schreiadler<\/strong><\/p>\n<p>Der Schreiadler findet in den an Laubw\u00e4ldern, Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen sowie Gew\u00e4ssern reichen Landschaften der Uckermark optimale Bedingungen. Der WWF erwirbt Nahrungsfl\u00e4chen. Auch Arten wie Laubfrosch, Rotbauchunke, Fischotter und Schwarzstorch profitieren von dem Schutz des Gebietes. 2017 wird es weitergehen und die Nahrungsfl\u00e4chen optimiert.<\/p>\n<p><strong>Flieg Adler, flieg!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ueckerm\u00fcnder Heide \u2013 Nestschutz\u00a0 f\u00fcr den Schreiadler <\/strong><\/p>\n<p>Zwischen Greifswald und der Landesgrenze zu Brandenburg befindet sich im Projektgebiet von Deutsche Umwelthilfe und NABU ein zu sch\u00fctzender Bestand an Schreiadlerrevieren. Durch die F\u00f6rderung naturnaher Gr\u00fcnlandbewirtschaftung sowie Wasserstandsanhebungen in Kleingew\u00e4ssern innerhalb der Brutw\u00e4lder verbessert sich das Nahrungsangebot f\u00fcr die Adler, die dort erfolgreicher jagen k\u00f6nnen. Neu angebrachte Manschetten an den Brutpl\u00e4tzen sch\u00fctzen die seltenen Schreiadler schon jetzt vor Nestr\u00e4ubern. Um die Nahrungsfl\u00e4chen zu verbessern, stehen Vern\u00e4ssungsma\u00dfnahmen in kleinen Waldmooren f\u00fcr 2017 auf dem Plan.<\/p>\n<p><strong>Nahrung bringt Nachwuchs!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Projekt Lapitz-Geveziner Wald \u2013 Mehr Gew\u00e4sser\u00a0 f\u00fcr den Schwarzstorch <\/strong><\/p>\n<p>Die Lapitz-Geveziner Waldlandschaft bietet im 7.668 Hektar gro\u00dfen Vogelschutzgebiet nord\u00f6stlich der M\u00fcritz bestandsbedrohten Vogelarten ein wertvolles Brut- und Rastgebiet. Der NABU sichert und verbessert Nahrungs- und Brutst\u00e4tten f\u00fcr den Schwarzstorch, Kranich und Schreiadler. 2016 wurden Gr\u00e4ben verschlossen, sodass neue Feuchtsenken entstanden \u2013 ein gutes Nahrungshabitat. 2017 werden weitere Wiesen vern\u00e4sst und zum Schutzgebiet hinzugef\u00fcgt. F\u00fcr die sanfte Pflege des Gr\u00fcnlandes werden Wasserb\u00fcffel im NABU-Projekt einziehen.<\/p>\n<p><strong>Ein ruhiges Pl\u00e4tzchen f\u00fcr die Kegelrobbe!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Projekt Stettiner Haff \u2013 Habitatoptimierungsma\u00dfnahmen f\u00fcr Kegelrobbe und Eisente <\/strong><\/p>\n<p>Den sich im s\u00fcdlichen Ostseeraum wieder ausbreitenden Kegelrobben fehlt es an Ruhepl\u00e4tzen, wo sie ungest\u00f6rt liegen und ggf. sogar ihre Jungen bekommen k\u00f6nnen. Die DUH engagiert sich f\u00fcr die Sicherung solcher st\u00f6rungsfreier Bereiche und ein nachhaltiges Fischereimanagement, das zudem die \u00fcberwinternden Eisenten sch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Weitere Projektinfos und Neuigkeiten gibt es auf krombacher.de\/artenschutz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es tut sich was im heimischen Artenschutz. Seit 2016 l\u00e4uft das Krombacher Artenschutz-Projekt. 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