{"id":6477,"date":"2017-05-08T11:15:29","date_gmt":"2017-05-08T09:15:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=6477"},"modified":"2017-05-09T08:16:48","modified_gmt":"2017-05-09T06:16:48","slug":"unternehmen-blicken-zuversichtlich-in-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/unternehmen-blicken-zuversichtlich-in-die-zukunft\/","title":{"rendered":"Unternehmen blicken zuversichtlich in die Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Die deutschen Firmen sind gut ausgelastet, die Besch\u00e4ftigung steigt weiterhin und die Arbeitslosigkeit geht weiter zur\u00fcck. Und nach Meinung der deutschen Wirtschaft bleibt das auch so: Fast die H\u00e4lfte der knapp 2.800 vom IW K\u00f6ln befragten Unternehmen rechnet mit einer h\u00f6heren Produktion als im Vorjahr. 40 Prozent wollen in diesem Jahr neue Mitarbeiter einstellen, nur 12 Prozent erwarten eine sinkende Besch\u00e4ftigung. Der Optimismus wirkt sich auch auf die Investitionen aus: 43 Prozent der Firmen planen h\u00f6here Ausgaben, nur 14 Prozent gehen von niedrigeren Investitionen aus \u2013 das ergibt einen Saldo aus positiven und negativen Meldungen von 29 Prozent. Damit hat sich die Stimmung im Vergleich zum Herbst 2016 deutlich verbessert \u2013 damals betrug der Saldo nur 17 Prozent.<\/p>\n<div id=\"attachment_6478\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chartiw-konjunktur-1-17.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6478\" class=\"size-medium wp-image-6478\" src=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chartiw-konjunktur-1-17-300x250.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chartiw-konjunktur-1-17-300x250.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chartiw-konjunktur-1-17-768x640.jpg 768w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/chartiw-konjunktur-1-17.jpg 777w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6478\" class=\"wp-caption-text\">Der deutschen Wirtschaft geht es gut \u2013 trotz Brexit und dem unsicheren Kurs der US-Regierung. Entsprechend zuversichtlich blicken die Unternehmen in die Zukunft. Das wirkt sich auch auf die Konjunktur aus: Das Institut der deutschen Wirtschaft K\u00f6ln (IW) rechnet f\u00fcr dieses Jahr mit einem Wachstum von gut 1 \u00bd Prozent.<\/p><\/div>\n<p>Angesichts der hohen politischen Verunsicherungen, ausgel\u00f6st durch den bevorstehenden EU-Austritt des Vereinigten K\u00f6nigreichs sowie die protektionistischen Bestrebungen der US-Regierung unter Donald Trump, \u00fcberraschen diese Ergebnisse. \u201eMittel- und langfristig k\u00f6nnen der Brexit und die US-Politik das wirtschaftliche Miteinander beeintr\u00e4chtigen und das Wachstum der Weltwirtschaft sch\u00e4digen\u201c, sagt IW-Direktor Michael H\u00fcther. Derzeit kurble aber im Wesentlichen der Binnenkonsum \u2013 sowohl durch den Staat als auch durch die B\u00fcrger \u2013 die deutsche Wirtschaft an. Grund daf\u00fcr ist die gute Lage am Arbeitsmarkt, der sich laut IW-Forschern weiterhin positiv entwickeln wird.<\/p>\n<p>Die h\u00f6here Inflationsrate, auch aufgrund des gestiegenen \u00d6lpreises, f\u00fchrt in diesem Jahr allerdings zu einem etwas schw\u00e4cheren Konsum. Insgesamt gehen die IW-Prognostiker davon aus, dass das reale Bruttoinlandsprodukt 2017 um gut 1 \u00bd Prozent und im Jahr 2018 um 1 \u00be Prozent zulegen wird. Die gute Lage sei aber kein Freibrief f\u00fcr Ausgabenversprechen seitens der Regierung, warnt H\u00fcther. \u201eEndet die Niedrigzinsphase, d\u00fcrfte auch die Zeit der hohen Budget\u00fcbersch\u00fcsse vorbei sein. Darauf muss sich die Politik vorbereiten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutschen Firmen sind gut ausgelastet, die Besch\u00e4ftigung steigt weiterhin und die Arbeitslosigkeit geht weiter zur\u00fcck. 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