{"id":6217,"date":"2017-04-07T13:42:07","date_gmt":"2017-04-07T11:42:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=6217"},"modified":"2017-04-07T13:42:07","modified_gmt":"2017-04-07T11:42:07","slug":"siegener-mittelstandstagung-region-im-wandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/siegener-mittelstandstagung-region-im-wandel\/","title":{"rendered":"Siegener Mittelstandstagung: &#8222;Region im Wandel&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Die Wirtschaftsregion S\u00fcdwestfalen befindet sich aktuell in einem Ver\u00e4nderungsprozess, der gepr\u00e4gt ist durch Digitalisierung, engere Vernetzung sowie steigenden Informationsbedarf. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen stehen dabei vor gro\u00dfen Herausforderungen. Die Siegener Mittelstandstagung 2017 trug deshalb den Titel \u201eRegion im Wandel\u201c. Ziel war, die Vernetzung zwischen der Universit\u00e4t Siegen und insbesondere der Fakult\u00e4t III (Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht) mit den regionalen Unternehmen zu f\u00f6rdern und den Fokus auf die Mittelstandsforschung zu richten.<\/p>\n<p>Zahlreiche Unternehmensvertreter aus dem Gro\u00dfraum S\u00fcdwestfalen und angrenzenden Regionen nahmen teil. Von verschiedenen wissenschaftlichen Vortr\u00e4gen und Workshops bis hin zu Gastvortr\u00e4gen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Unter anderem ging es um \u201eKleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf dem Weg zur Digitalisierung\u201c, das \u201ezweite Maschinenzeitalter im Mittelstand\u201c oder um \u201eSmart Factory \u2013 Einkaufen im Wandel \u2013 die Folgen der Digitalisierung\u201c. Die Keynote zum Abschluss der Mittelstandstagung hielt Felix G. Hensel, Pr\u00e4sident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Siegen.<\/p>\n<p>Einen neuen Blickwinkel auf das Thema Gr\u00fcndung bot der Workshop \u201eGr\u00fcndung gestern und heute\u201c. Unter der Marke \u201elevel up\u201c fasst die Sparkasse Siegen ihre Aktivit\u00e4ten und Angebote zusammen, die sich an Existenzgr\u00fcnder und junge Unternehmer richten. \u201eKnapp ein Drittel der Selbstst\u00e4ndigen sind nach der Gr\u00fcndung vom Markt verschwunden. Wenn ein Gr\u00fcnder scheitert, so liegt das in der Regel an fehlender Fundierung des Konzepts. Es stellt sich hier die Frage: wie k\u00f6nnen wir fr\u00fchzeitig in den Bereichen Konzept und Person Einfluss nehmen?\u201c, erkl\u00e4rte Gesine Westh\u00e4user, Vorstandsmitglied der Initiative \u201eStartpunkt57\u201c, vor Studierenden, DoktorandInnen und jungen Gr\u00fcnderInnen. Statt erst Gespr\u00e4che zu f\u00fchren, wenn es um konkrete Finanzierungsprobleme geht, wolle man auch bei vagen Vorstellungen beratend zur Seite stehen. \u201eSchon die eventuelle Idee sich selbst\u00e4ndig zu machen, gibt Anlass zur Beratung\u201c, sagte Westh\u00e4user.<\/p>\n<p>Die TeilnehmerInnen hatten im Rahmen weitere Programmpunkte die M\u00f6glichkeit, mehr \u00fcber die Forschungsschwerpunkte der Fakult\u00e4t III zu erfahren und zugleich wertvolle Kontakte zu kn\u00fcpfen. Denn: Digitalisierung beeinflusst alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche, sowohl weltweit als auch regional. Direkt betroffen sind nicht nur Industrieunternehmen wie Maschinenbauer und Automobilzulieferer, sondern auch Betriebe aus dem Dienstleistungssektor wie Logistik und Handel. Angesichts der immer vielf\u00e4ltiger werdenden M\u00f6glichkeiten ben\u00f6tigen die Unternehmen dynamische F\u00e4higkeiten, um die sich daraus ergebenden Chancen nutzen zu k\u00f6nnen. Hierzu braucht es nicht nur Know-How und Erfahrung, sondern auch technisch versierte Mitarbeiter, welche lernf\u00e4hig sind und sich schnell in neuen Systemen zurechtfinden. Es hei\u00dft nun, die Chance zu ergreifen und den Wandel der Region in die richtige Richtung zu lenken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wirtschaftsregion S\u00fcdwestfalen befindet sich aktuell in einem Ver\u00e4nderungsprozess, der gepr\u00e4gt ist durch Digitalisierung, engere Vernetzung sowie steigenden Informationsbedarf. 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