{"id":5693,"date":"2017-02-17T08:00:50","date_gmt":"2017-02-17T07:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=5693"},"modified":"2017-02-16T10:37:45","modified_gmt":"2017-02-16T09:37:45","slug":"demowanda-de-informiert-ueber-demografischen-wandel-in-der-arbeitswelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/demowanda-de-informiert-ueber-demografischen-wandel-in-der-arbeitswelt\/","title":{"rendered":"demowanda.de informiert \u00fcber demografischen Wandel in der Arbeitswelt"},"content":{"rendered":"<p>Schon heute l\u00e4sst der demografische Wandel die Erwerbsbev\u00f6lkerung \u00e4lter werden. In Zukunft wird auch die Zahl der Arbeitskr\u00e4fte abnehmen. Um darzustellen, welche demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen die Arbeitswelt von morgen beeinflussen, entwickelte die Bundesanstalt f\u00fcr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit f\u00fcnf anderen Ressortforschungseinrichtungen das gemeinsame Internetportal demowanda.de. Im Auftrag des Bundesministeriums f\u00fcr Arbeit und Soziales (BMAS) b\u00fcndeln die Forschungseinrichtungen ressort\u00fcbergreifend ihr Fachwissen und erm\u00f6glichen so einen umfassenden Blick auf Entwicklungen in Deutschland, die f\u00fcr eine alters- und alternsgerechte Gestaltung der Arbeitswelt relevant sind.<\/p>\n<p>Der wachsende Anteil der \u00c4lteren in den Belegschaften ist nur ein Aspekt des demografischen Wandels. Ein weiterer Aspekt ist die Frage der Qualifikation. Laut Zahlen der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit verf\u00fcgten im Jahr 2015 zw\u00f6lf Prozent der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten \u00fcber keinen Berufsabschluss. Nach Berechnungen des Bundesinstituts f\u00fcr Berufsbildung (BIBB) lag in den Jahren 2011 bis 2014 die Quote der Ungelernten im Alter von 20 bis 34 zwischen 13 und 14 Prozent. Untersuchungen des BIBB und des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) deuten darauf hin, dass gerade im Bereich Gesundheit, aber auch im Bereich der Be- und Verarbeitung von Holz und Kunststoffen sowie in den Bauberufen zuk\u00fcnftig nicht genug qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung stehen werden. Zudem ver\u00e4ndern neue Technik und Praktiken die Arbeitswelt stetig und erfordern geeignete Weiterbildungsma\u00dfnahmen. Laut Studien des BIBB haben 2013 jedoch nur rund 70 Prozent der Betriebe in Deutschland Weiterbildungsma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus steigt nach Ergebnissen des Deutschen Alterssurveys der Anteil an Personen, die im Ruhestand erwerbst\u00e4tig sind. Waren es im Jahr 2002 etwa 6,3 Prozent, kletterte ihr Anteil auf 11,6 Prozent im Jahr 2014.<\/p>\n<p>Mit ressort\u00fcbergreifenden Fachinformationen gibt demowanda.de einen \u00dcberblick \u00fcber aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Lebensbereichen, die die Arbeitswelt beeinflussen. Gemeinsam mit dem Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung (BiB), dem Bundesinstitut f\u00fcr Berufsbildung (BIBB), dem Deutschen Zentrum f\u00fcr Altersfragen (DZA), dem Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und dem Robert Koch-Institut (RKI) entwickelte die BAuA das Internetportal. Damit b\u00fcndelt die erste Initiative f\u00fcr eine fach\u00fcbergreifende Berichterstattung \u00fcber die Arbeitswelt Fachwissen aus verschiedenen Bundesministerien. Dazu geh\u00f6ren das Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales (BMAS), das Bundesministerium f\u00fcr Inneres (BMI), das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit (BMG). So macht das Portal empirisch gesichertes Wissen verschiedener Forschungsgebiete im Themenfeld &#8222;Demografischer Wandel und Arbeitswelt&#8220; leicht zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p>Das Portal <a class=\"uri-ext outbound\" href=\"http:\/\/www.demowanda.de\/\" target=\"_blank\">www.demowanda.de<\/a>\u00a0gliedert sich in die sechs Themenbereiche &#8222;Bev\u00f6lkerung&#8220;, &#8222;Bildung&#8220;, &#8222;Arbeitsmarkt&#8220;, &#8222;Arbeitsbedingungen&#8220;, &#8222;Gesundheit&#8220; und &#8222;Arbeit im Alter&#8220;. Sie sollen den arbeitsweltbezogenen Kontext des demografischen Wandels in seiner Komplexit\u00e4t deutlich machen. Wissenschaftler, Journalisten, Vertreter der Politik und alle weiteren Interessierten finden hier neben aktuellen und \u00fcbersichtlich aufbereiteten Informationen weiterf\u00fchrende Literaturhinweise, Grafiken und Kontaktadressen. Damit bietet demowanda.de Akteuren aus Politik und Praxis differenzierte Hintergrundinformationen, um die Rahmenbedingungen gesunder und produktiver Arbeit anzupassen und weiterzuentwickeln. Im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsweltberichterstattung soll das Portal der Politik als Beratungsinstrument dienen.<\/p>\n<p>Forschung f\u00fcr Arbeit und Gesundheit<\/p>\n<p>Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen f\u00fcr sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsf\u00e4hige Wirtschaft. Die Bundesanstalt f\u00fcr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, f\u00f6rdert den Wissenstransfer in die Praxis, ber\u00e4t die Politik und erf\u00fcllt hoheitliche Aufgaben &#8211; im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Gesch\u00e4ftsbereich des Bundesministeriums f\u00fcr Arbeit und Soziales. \u00dcber 700 Besch\u00e4ftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Au\u00dfenstelle Chemnitz.<\/p>\n<p><a class=\"uri-ext outbound\" href=\"http:\/\/www.baua.de\/\" target=\"_blank\">www.baua.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon heute l\u00e4sst der demografische Wandel die Erwerbsbev\u00f6lkerung \u00e4lter werden. In Zukunft wird auch die Zahl der Arbeitskr\u00e4fte abnehmen. 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