{"id":5541,"date":"2017-02-02T06:46:19","date_gmt":"2017-02-02T05:46:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=5541"},"modified":"2017-02-02T06:46:19","modified_gmt":"2017-02-02T05:46:19","slug":"gute-noten-fuer-die-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/gute-noten-fuer-die-region\/","title":{"rendered":"Gute Noten f\u00fcr die Region"},"content":{"rendered":"<p>Im Auftrag von S\u00fcdwestfalen Agentur GmbH, Sauerland Initiativ e.V. und Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellsch<wbr \/>aft Hochsauerlandkreis mbH hat die Fachhochschule S\u00fcdwestfalen am Standort Meschede unter Leitung von Prof. Dr. Anne Jacobi in einer Marktforschungsstudie untersucht, welche Bed\u00fcrfnisse Frauen an einen Wohnort und ihren Lebensmittelpunkt haben, welche Aspekte von Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr Sie wichtig sind und welche W\u00fcnsche in den verschiedenen Lebensphasen an Unternehmen und Arbeitgeber bestehen.<\/p>\n<p>3836 Frauen in S\u00fcdwestfalen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren wurden befragt. Auf Grundlage der Befragung sollen Empfehlungen und Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Region und die heimischen Arbeitgeber abgeleitet werden, um mehr Frauen eine Berufst\u00e4tigkeit im Rahmen ihrer Qualifikation sowie ihrer Bed\u00fcrfnisse und Anforderungen erm\u00f6glichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eS\u00fcdwestfalen bietet nicht nur viel Gr\u00fcn, sondern auch eine starke Wirtschaft\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Dr. Anne Jacobi von der FH S\u00fcdwestfalen die Ausgangslage. Dabei gehe es nicht nur darum, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen f\u00fcr die Region zu begeistern, sondern auch Frauen als potenzielle Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Besetzung von Stellen in den heimischen Unternehmen im Blick zu haben. \u201eEs ist daher von gro\u00dfer Bedeutung zu ermitteln, welche Anspr\u00fcche und Bed\u00fcrfnisse sie an einen Arbeitgeber, aber auch an eine Region stellen, in der sie leben und arbeiten wollen\u201c, so Anne Jacobi weiter. Aber was macht eine Region attraktiv? Was sorgt f\u00fcr hohe Lebensqualit\u00e4t? Was veranlasst Frauen, in eine Region (zur\u00fcck) zu ziehen? Die ausreichende medizinische Versorgung steht bei den Qualit\u00e4tskriterien an erster Stelle \u2013 95 von 100 befragten Frauen halten die medizinische Versorgung f\u00fcr wichtig, aber nur gut 83 Prozent zeigten sich mit der aktuellen Situation sehr zufrieden und zufrieden. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Lebenshaltungskosten, die von 93,6 Prozent als wichtig erachtet werden; immerhin sind hier knapp 86 Prozent der Frauen sehr zufrieden und zufrieden.<\/p>\n<p>Handlungsbedarf besteht vor allem dort, wo das Verh\u00e4ltnis von \u201eWichtigkeit\u201c und \u201eZufriedenheit\u201c auseinanderklafft: Mehr als 92 Prozent der Befragten stuften das Thema Sicherheit als wichtig ein; nur 70 Prozent sagten aber, dass sie derzeit keine Angst haben, alleine durch die Stadt zu gehen. Deutliche Abweichungen gibt es auch bei den Kriterien \u201eKulturelle Angebote\u201c und den Einkaufsm\u00f6glichkeiten, w\u00e4hrend der Aspekt \u201eWohnortnahe Schule oder Kita\u201c mit einer Zufriedenheit von 86,4 Prozent die Wichtigkeit von 75,0 Prozent sogar noch \u00fcbertrifft.<\/p>\n<p>Welche Bedeutung die Ergebnisse der Studie mit Blick auf die Personalpolitik der Unternehmen haben, macht Karin Schulze, Vorstandsmitglied des Sauerland Initiativ e.V. deutlich: \u201eDie Zahlen f\u00fcr S\u00fcdwestfalen, Sauerland sowie den Hochsauerlandkreis und den Kreis Soest unterscheiden sich nicht signifikant. Sie machen aber sehr deutlich, wie wichtig f\u00fcr Unternehmen sein kann, passgenaue Angebote und attraktive, individuelle Modelle f\u00fcr die Mitarbeiterinnen zu entwickeln.\u201c Zwar zeigten sich knapp 78,0 Prozent der Befragten mit ihrer Erwerbssituation zufrieden. 12,4 Prozent w\u00fcrden allerdings gerne mehr und 9,8 Prozent weniger arbeiten.<\/p>\n<p>Den Bogen zur \u201eVision S\u00fcdwestfalen 2030\u201c und zur Politik schl\u00e4gt Hubertus Winterberg, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der S\u00fcdwestfalen Agentur GmbH: \u201eWer sich ins Aufgabenheft geschrieben hat, \u201aInbegriff f\u00fcr gutes Leben und Arbeiten\u2019 zu sein, muss die besonderen Bed\u00fcrfnisse und Anforderungen von Frauen als potenzielle Fachkr\u00e4fte nicht nur ber\u00fccksichtigen, sondern auch verinnerlichen und entsprechende Strukturen entwickeln.\u201c Besondere Bedeutung komme hier der bew\u00e4hrten Zusammenarbeit mit den f\u00fcnf Kreisen, den Kommunen und den Unternehmen zu. Mit diesen Partnern gelte es, die Ergebnisse zu analysieren und M\u00f6glichkeiten zu erarbeiten, dem eigenen Anspruch gerecht zu werden. Auch mit Blick auf das s\u00fcdwestf\u00e4lische Regionalmarketing seien die Ergebnisse der Studie die Best\u00e4tigung, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen: \u201eWir haben attraktive Arbeitgeber, gute Karrierechancen und hervorragende Lebensbedingungen \u2013 wir m\u00fcssen sie aber auch deutlich und \u00fcber die Region hinaus kommunizieren\u201c, so Winterberg.<\/p>\n<p>Ansatzpunkte f\u00fcr weitere Projekte und Ma\u00dfnahmen sieht Katja Cramer von der Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellsch<wbr \/>aft Hochsauerlandkreis mbH. Welche das sein k\u00f6nnen und wie die Region das Fachkr\u00e4ftepotenzial Frauen k\u00fcnftig besser nutzen kann, soll im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung \u2013 voraussichtlich Ende M\u00e4rz\/Anfang April &#8211; vorgestellt und erl\u00e4utert werden. Infos dazu per E-Mail an <a class=\"mailto-link\" href=\"mailto:katja.Cramer@hochsauerlandkreis.de\" target=\"_blank\">katja.Cramer@hochsauerlandkreis.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Auftrag von S\u00fcdwestfalen Agentur GmbH, Sauerland Initiativ e.V. und Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH hat die Fachhochschule S\u00fcdwestfalen am Standort Meschede unter Leitung von Prof. Dr&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5543,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[30,11],"tags":[],"class_list":["post-5541","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-vermischtes","category-regionale-wirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/PressefotoFrauenerwerbsst.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5541","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5541"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5541\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5542,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5541\/revisions\/5542"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5541"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5541"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5541"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}