{"id":5021,"date":"2016-11-09T10:33:33","date_gmt":"2016-11-09T09:33:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=5021"},"modified":"2016-11-09T10:33:33","modified_gmt":"2016-11-09T09:33:33","slug":"ihk-wirtschaftsgespraech-in-drolshagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/ihk-wirtschaftsgespraech-in-drolshagen\/","title":{"rendered":"IHK-Wirtschaftsgespr\u00e4ch in Drolshagen"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDrolshagen befindet sich insgesamt auf einem guten Weg. Die Finanzlage der Kommune stabilisiert sich.\u201c F\u00fcr den Haushalt des kommenden Jahres schloss B\u00fcrgermeister Ulrich Berghof beim IHK-Wirtschaftsgespr\u00e4ch in den R\u00e4umen der R\u00f6pa R\u00f6mer-Metallbau GmbH in Drolshagen eine Erh\u00f6hung der Gewerbesteuer nach M\u00f6glichkeit aus. F\u00fcr die Grundsteuer wollte der B\u00fcrgermeister keine Festlegung treffen. Allerdings: \u201eDie interkommunale Zusammenarbeit in der Abfallwirtschaft tr\u00e4gt Fr\u00fcchte: Derzeit sieht es f\u00fcr das Jahr 2017 nach einer Entlastung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger im Bereich der Abfallgeb\u00fchren aus\u201c, so Berghof.<\/p>\n<p>IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus Gr\u00e4bener hob die vergleichsweise guten Strukturdaten der Stadt Drolshagen hervor. Wenngleich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten in den letzten Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig sei, bewege man sich noch auf hohem Niveau. Eine niedrige Arbeitslosenquote und eine deutlich \u00fcberdurchschnittliche Bev\u00f6lkerungsentwicklung seit 1980 spr\u00e4chen f\u00fcr die Wirtschaftskraft und die Lebensqualit\u00e4t der Kommune, die sicher auch von der N\u00e4he der Verkehrsadern A4 und A45 profitiere. Durch die Entwicklung des interkommunalen Gewerbeparks \u201eH\u00fcppcherhammer\u201c direkt an der Sauerlandlinie k\u00f6nne der unternehmerische Fl\u00e4chenbedarf in weiten Teilen gedeckt werden.<\/p>\n<p>Mit Blick auf den anstehenden sechsstreifigen Ausbau der A45 und des Neubaus der Br\u00fccken appellierte Volker R\u00f6mer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der R\u00f6pa R\u00f6mer-Metallbau GmbH, alles daf\u00fcr zu tun, dass die auf Jahrzehnte gesch\u00e4tzten Bauarbeiten z\u00fcgig durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. \u201eDie Autobahn muss so bald wie m\u00f6glich wieder voll zur Verf\u00fcgung stehen\u201c, so R\u00f6mer. Hierf\u00fcr sollten sich auch die Unternehmen im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten verst\u00e4rkt einsetzen. Im Rahmen des \u201eMasterplan A45\u201c engagiere sich die IHK f\u00fcr einen optimalen Informationsfluss zwischen allen beteiligten Akteuren. Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Stra\u00dfenbau NRW bereite man eine intensive Einbindung von Unternehmen und B\u00fcrgern in die Ma\u00dfnahmen vor, erg\u00e4nzte stellv. IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hermann-Josef Droege. Damit solle erreicht werden, dass m\u00f6glichst ohne Gerichtsverfahren und damit z\u00fcgig gebaut werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Kontrovers diskutierten die rund 70 G\u00e4ste aus Wirtschaft und Politik die Versorgung mit schnellem Internet. Insbesondere in den Industrie- und Gewerbegebieten sei die Ausbausituation alles andere als gut. Hans-Peter Langer von der IHK verwies auf die dramatischen Ergebnisse einer entsprechenden Unternehmensbefragung. Derzeit gingen alle Blicke gespannt in Richtung Kreishaus. Die Stadt Drolshagen hatte ebenso wie die anderen Kommunen im Kreisgebiet eine Vereinbarung zum Breitbandausbau mit der Kreisverwaltung getroffen.<\/p>\n<p>Der Kreis Olpe hatte als einer der ersten Kreise \u00fcberhaupt eine F\u00f6rderzusage durch das zust\u00e4ndige Bundesministerium erhalten. Damit soll in bisher schlecht versorgten Gebieten in den kommenden Jahren eine Versorgungsqualit\u00e4t von mindestens 50 Mbit\/s (Download) hergestellt werden, was ohne die \u00f6ffentliche F\u00f6rderung kaum zu erwarten sei. Derzeit f\u00fchrt der Kreis Olpe ein Vergabeverfahren durch, in dem geeignete Anbieter f\u00fcr den Ausbau in den bereits ermittelten Ausbaugebieten gefunden werden sollen. \u201eWir rechnen damit, dass im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr mit den konkreten Bauarbeiten begonnen wird\u201c, k\u00fcndigte hierzu B\u00fcrgermeister Berghof an.<\/p>\n<p>Interessant sei, dass f\u00fcr Industrie- und Gewerbegebiete optional auch Angebote f\u00fcr die wesentlich leistungsf\u00e4higeren Glasfaserdirektanschl\u00fcsse abgegeben werden k\u00f6nnten. Allerdings seien die zus\u00e4tzlichen Kosten hier nicht durch die Bundes- bzw. Landesf\u00f6rderung abgedeckt, so Langer. Hier sei letztlich die Politik vor Ort gefordert. Unternehmer Christoph Heuel von HEUEL LOGISTICS Josef Heuel GmbH aus Drolshagen unterstrich die Dringlichkeit: \u201eWir Unternehmer sind gerne bereit, uns da st\u00e4rker einzubringen. Unser Unternehmenswachstum wird durch die nicht vorhandene Breitbandverbindung gerade deutlich gebremst. Wir k\u00f6nnten bis zu 20 Mitarbeiter mehr am Standort Drolshagen besch\u00e4ftigen, wenn die Leitung nicht bei 10 Mbit\/s Maximalleistung l\u00e4ge.\u201c Das best\u00e4tigte auch Alexander Huhn von der Heinrich Huhn GmbH &amp; Co. KG: \u201eDer Austausch von CAD-Daten zwischen H\u00fctzemert und dem neuen Standort in Scheda ist fast nicht m\u00f6glich. Auch dort ist die Grundversorgung nicht gegeben. Wie sollen wir da im Januar eigentlich starten?\u201c Die besondere Situation in den Gewerbegebieten m\u00fcsse bei der Planung noch einmal verst\u00e4rkt in den Blick genommen werden.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Berghof sagte auf Nachfrage zu, im Rahmen einer Veranstaltung \u00fcber das weitere Vorgehen in Sachen Breitband zu informieren, wenn die Ausschreibungsergebnisse vorliegen und aufbereitet sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDrolshagen befindet sich insgesamt auf einem guten Weg. 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