{"id":4973,"date":"2016-11-04T09:34:33","date_gmt":"2016-11-04T08:34:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=4973"},"modified":"2016-11-04T09:34:33","modified_gmt":"2016-11-04T08:34:33","slug":"wettbewerbsfaehigkeit-setzt-kulturwandel-voraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wettbewerbsfaehigkeit-setzt-kulturwandel-voraus\/","title":{"rendered":"Wettbewerbsf\u00e4higkeit setzt Kulturwandel voraus"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDigitalisierung, demografischer Wandel und die damit einhergehenden Ver\u00e4nderungen lassen sich nicht mehr wegdiskutieren. Wir m\u00fcssen handeln.\u201c so Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des Instituts f\u00fcr angewandte Arbeitswissenschaft e. V. (ifaa) in seiner Auftaktrede zum 2. Arbeitgeberforum zur Zukunft der Arbeit. Darin sind sich die Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaft und Wissenschaft einig. Experten aus Theorie und Praxis diskutierten in Berlin \u00fcber die bevorstehenden Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>Dr. Gerhard F. Braun, Vizepr\u00e4sident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb\u00e4nde e. V. (BDA) und Schirmherr der Veranstaltung, stellte gleich zu Beginn dar: \u201eDer Wandel betrifft nicht nur Unternehmen, nicht nur einige wenige Wirtschaftsbereiche, er betrifft jeden einzelnen, durchdringt die gesamte Arbeitswelt, erzeugt neue Berufe in gro\u00dfer Zahl und wird unsere ganze Gesellschaft immer mehr pr\u00e4gen.\u201c Welche Chancen bestehen und vor allem welche Rolle der F\u00fchrung in diesem Ver\u00e4nderungsprozess zukommt erl\u00e4uterten die Vertreter aus Wissenschaft und Praxis.<\/p>\n<p>Dr. Frank Lennings und Dr. Stephan Sandrock vom ifaa stellten die Chancen von Industrie 4.0 und Digitalisierung in den Fokus. Diese liegen vor allem in der Gestaltung der Arbeit und in den individuellen L\u00f6sungen der Betriebe.<\/p>\n<p>Matthias Thalmann, Deloitte Consulting GmbH, ging auf die Ver\u00e4nderungen im Bereich Personal ein. \u201eZusammenfassend kann man sagen: Unternehmenskultur muss gelebt werden. Flache Hierarchien und kleine Teams, die schnell vor Ort innovativ handeln k\u00f6nnen, gewinnen an Bedeutung.\u201c<\/p>\n<p>Lars H\u00fcnninghausen, von der Deutschen Bahn AG, stellte in Grundz\u00fcgen den betriebseigenen Demografie-Tarifvertrag vor. F\u00fcr die Sozialpartner ist dieser die logische Konsequenz aus der Philosophie ein Arbeitgeber zu sein, der seine Mitarbeiter ein Leben lang besch\u00e4ftigt, mit allen Entwicklungsm\u00f6glichkeiten und der die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben, in den unterschiedlichen Lebensphasen, m\u00f6glich macht.<\/p>\n<p>In der sich anschlie\u00dfenden Diskussion zwischen Kai Schweppe, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Arbeitspolitik S\u00fcdwestmetall und Dr. Detlef Gerst von der IG Metall, erl\u00e4uterten die Sozialpartner ihre Standpunkte zu den Themen F\u00fchrung und Flexibilit\u00e4t. Dr. Gerst: \u201eF\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte wird es wichtiger, gute Arbeitsstrukturen und \u2013kulturen zu gestalten. Ziel ist, die Zusammenarbeit zu f\u00f6rdern und die Besch\u00e4ftigten auf die Zukunft des Unternehmens auszurichten. Auch darf das Erholungsbed\u00fcrfnis der Besch\u00e4ftigten nicht vergessen werden. Dies wird zunehmend zu einer Aufgabe der Pr\u00e4ventionskultur.\u201c<\/p>\n<p>Kai Schweppe stellte die Mitarbeiterbindung als wichtiges Element, neben den technischen Ver\u00e4nderungen, in den Mittelpunkt. \u201eF\u00fchrung kommt hier eine besondere Rolle zu. L\u00f6sungen werden immer mehr in Teams gefunden.\u201c Zus\u00e4tzlich betonte der die Notwendigkeit von Flexibilit\u00e4t. \u201eVer\u00e4nderungen wird es stetig geben, da hilft Vertrauen, insbesondere beim Thema mobiles Arbeiten.\u201c<\/p>\n<p>Dr.-Ing. Johannes Kurth, von der KUKA Systems GmbH, pr\u00e4sentierte im Anschluss die M\u00f6glichkeiten der Mensch-Roboter-Kollaboration, anhand der hauseigenen Roboter. \u201eDie Mensch-Roboter-Kollaboration ist kein Selbstzweck, sondern f\u00fcr den Anlass die entsprechende L\u00f6sung\u201c. Damit entkr\u00e4ftete er das Horrorszenario von menschenleeren Fabriken, das teilweise durch die Medien und \u00f6ffentliche Diskussionen hervorgerufen wird.<\/p>\n<p>Zum Schluss zeigte Dr. Birgit Bayer, Daimler AG, die Herausforderungen, das Grundverst\u00e4ndnis und einzelne Aktivit\u00e4ten zum demografischen Wandel, unter dem Fokus \u201eF\u00fchrung\u201c, auf. \u201eMit dem Generationenmanagement hat Daimler die Herausforderungen aus dem demografischen Wandel in seiner HR Strategie verankert und unterschiedliche Ma\u00dfnahmen initiiert. Damit wird der Automobilhersteller den Erwartungen der verschiedenen Generationen gerecht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDigitalisierung, demografischer Wandel und die damit einhergehenden Ver\u00e4nderungen lassen sich nicht mehr wegdiskutieren. Wir m\u00fcssen handeln.\u201c so Prof. Dr.-Ing. 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