{"id":4800,"date":"2016-10-07T15:13:38","date_gmt":"2016-10-07T13:13:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=4800"},"modified":"2016-10-07T15:20:59","modified_gmt":"2016-10-07T13:20:59","slug":"studie-belegt-suedwestfalen-ist-ein-starker-standort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/studie-belegt-suedwestfalen-ist-ein-starker-standort\/","title":{"rendered":"Studie belegt: S\u00fcdwestfalen ist ein starker Standort"},"content":{"rendered":"<p>S\u00fcdwestfalen ist und bleibt ein wichtiger Eckpfeiler der nordrhein-westf\u00e4lischen Wirtschaft. Das geht deutlich aus der Analyse der wirtschaftlichen Lage hervor, die NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin jetzt in D\u00fcsseldorf vorstellte. Die S\u00fcdwestfalen Agentur sieht sich mit der Studie in ihrem Bestreben best\u00e4tigt, die Region mit einem akzentuierten Marketing und durchdachten Projekten im Bereich der regionalen Entwicklung zu st\u00e4rken und wettbewerbsf\u00e4hig zu positionieren.<\/p>\n<p>Die Wirtschaft brummt, sinkender Bev\u00f6lkerungszahlen zum Trotz. Das ist einer der Kerns\u00e4tze der Untersuchung, die sowohl f\u00fcr die Region als auch f\u00fcr das Land insgesamt ein positives Bild zeichnet. S\u00fcdwestfalen verzeichnet im Regionenvergleich den weitaus h\u00f6chsten Anteil an Besch\u00e4ftigten im so genannten Sekund\u00e4ren Sektor, also in der Industrie, im Bauwesen und Handwerk. Die Herstellung von Metallerzeugnissen sowie Metallerzeugung und \u2013bearbeitung macht rund 46 Prozent der Besch\u00e4ftigten im verarbeitenden Gewerbe aus; womit S\u00fcdwestfalen weit \u00fcber dem Landesdurchschnitt von 25 Prozent liegt. Ebenfalls ein Top-Wert: die Herstellung von elektrischer Ausr\u00fcstung mit 7,5 Prozent \u2013 bei 4,9 Prozent im landesweiten Vergleich.<\/p>\n<p>Kombiniert man die mit 5,7 Prozent relativ geringe Arbeitslosigkeit (NRW: 8,0 Prozent) im Jahr 2015 und die hohe Besch\u00e4ftigungsquote von 53,2 Erwerbst\u00e4tigen je 100 Einwohner, so erkl\u00e4rt dies mitunter auch die \u00fcberdurchschnittliche Kaufkraft von 104 Indexpunkten je Haushalt (NRW = 100). Im Zehn-Jahres-Trend verzeichnet S\u00fcdwestfalen einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 27,7 Prozent (NRW: 26,1 Prozent). Das BIP pro Einwohner stieg seit 2004 sogar um 36,5 Prozent (NRW: 29,9 Prozent).<\/p>\n<p>Entsprechend der besonderen St\u00e4rke im Produzierenden Gewerbe liegt S\u00fcdwestfalen nahezu in allen Dienstleistungszweigen hinter dem Landesdurchschnitt, obgleich auch hier je nach Branche ein deutlicher Aufw\u00e4rtstrend zu sehen ist. Im Bereich Information und Kommunikation stieg der Anteil der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten seit dem Jahr 2004 um 18,4 Prozent an, im Bereich Grundst\u00fccks- und Wohnwesen waren es 17,3 Prozent; bei der Erbringung freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen sogar 20,9 Prozent.<\/p>\n<p>Deutlich wird in der Studie, der Daten des Arbeitskreises Erwerbst\u00e4tigenrechnung des Bundes und der L\u00e4nder\u201c durch IT.NRW zugrunde liegt, allerdings auch der prognostizierte Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang. Demnach wird die Einwohnerzahl S\u00fcdwestfalens bis 2040 um 12,5 Prozent schrumpfen \u2013 NRW-weit lediglich um 0,8 Prozent. Dies betrifft vor allem die arbeitsf\u00e4hige Bev\u00f6lkerung zwischen 18 und 65 Jahren, die dann mit 52,9 Prozent nur noch gut die H\u00e4lfte (2014: 62,1 Prozent) der Gesamtbev\u00f6lkerung ausmacht. \u201ePerspektivisch\u201c, so hei\u00dft es in der Analyse des Ministeriums, \u201ek\u00f6nnte das verringerte Arbeitskr\u00e4fteangebot die weitere wirtschaftliche Entwicklung bremsen.\u201c<\/p>\n<p>Hubertus Winterberg, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der S\u00fcdwestfalen Agentur, sieht die Untersuchungsergebnisse als Best\u00e4tigung der bisher geleisteten Arbeit, gleichzeitig mache sie aber auch die Herausforderungen sichtbar, vor denen die Region in den kommenden Jahren steht. \u201eS\u00fcdwestfalen hat aufgrund der Branchenspezialisierung in besonderem Ma\u00dfe von der Cluster- und Leitmarktstrategie des Landes profitiert, unter anderem mit dem Aufbau des Netzwerks Draht oder der Unterst\u00fctzung des Kunststoffinstituts L\u00fcdenscheid.\u201c<\/p>\n<p>Gerade die Bev\u00f6lkerungsentwicklung mache aber deutlich, wie wichtig die Fortsetzung der im Rahmen der REGIONALE 2013 begonnenen Arbeit ist, und zwar mit gut durchdachten Projekten und einer auf breiter Basis angelegten Zukunftsstrategie. Deutlich werde in diesem Ergebnis auch, dass die Region nur im gemeinsamen Schulterschluss der f\u00fcnf Kreise sowie der heimischen Wirtschaft erfolgreich sein kann. Dem Verein \u201eWirtschaft f\u00fcr S\u00fcdwestfalen\u201c mit inzwischen knapp 230 Mitgliedsunternehmen als Tr\u00e4ger des Regionalmarketings komme dabei eine besondere Bedeutung zu. \u201eImmer mehr Unternehmer erkennen, wie wichtig es ist gemeinsam an einem Strang zu ziehen\u201c, erl\u00e4utert Marie Ting, Leiterin Regionalmarketing und Kommunikation bei der S\u00fcdwestfalen Agentur. Mit den vielf\u00e4ltigen Regionalmarketing-Ma\u00dfnahmen im Rahmen der bekannten \u201eAlles echt!-Kampagne\u201c sei S\u00fcdwestfalen auf einem sehr guten Weg, das Bewusstsein f\u00fcr die starke Wirtschaftsregion, die attraktiven Arbeitgeber und die hervorragenden Lebens- und Arbeitsbedingungen zu sch\u00e4rfen. Das klare Ziel des Regionalmarketings: \u201eWir m\u00f6chten daf\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte mit ihren Familien f\u00fcr die Region begeistern, unserem Nachwuchs in S\u00fcdwestfalen die Perspektiven aufzeigen und Menschen, die kommen, auch langfristig hier binden\u201c, so Ting.<\/p>\n<p>Aktuell entwickelt die S\u00fcdwestfalen Agentur eine \u201eVision 2030\u201c und bereitet die Bewerbung S\u00fcdwestfalens um die REGIONALE 2022 bzw. 2025 vor, um die Entwicklung der Region nachhaltig und mit der notwendigen Durchschlagskraft voranzutreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>S\u00fcdwestfalen ist und bleibt ein wichtiger Eckpfeiler der nordrhein-westf\u00e4lischen Wirtschaft. Das geht deutlich aus der Analyse der wirtschaftlichen Lage hervor, die NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin jetzt&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4801,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1,30],"tags":[],"class_list":["post-4800","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-vermischtes"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/NRW-Wirtschaftsanalyse_Foto_Paul_Masukowitz.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4800","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4800"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4800\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4802,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4800\/revisions\/4802"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4801"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4800"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4800"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4800"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}