{"id":4616,"date":"2016-09-14T16:00:13","date_gmt":"2016-09-14T14:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=4616"},"modified":"2016-09-14T16:00:13","modified_gmt":"2016-09-14T14:00:13","slug":"siegener-unternehmen-als-projektpartner-der-zukunftswerkstatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/siegener-unternehmen-als-projektpartner-der-zukunftswerkstatt\/","title":{"rendered":"Siegener Unternehmen als Projektpartner der Zukunftswerkstatt"},"content":{"rendered":"<p>Im vergangenen Wintersemester untersuchte eine Studierendengruppe der Zukunftswerkstatt das Thema: \u201eJunge Menschen als Fachkr\u00e4fte im Siegerland\u201c innerhalb eines Praxisseminars. Dabei wurden in einer ersten Stufe die praktischen Erfahrungen von vier Betrieben im Siegerland durch jeweils einen Gruppe von Studierenden untersucht. Als Projektpartner konnten die Siegener Unternehmen: Dango &amp; Dienenthal Maschinebau GmbH, Hees B\u00fcrowelt GmbH, Slavinski &amp; Co. GmbH und Asentics GmbH &amp; Co. KG gewonnen werden, die ihre bisherige Personalpolitik in Bezug auf das Thema \u201eJunge Menschen als Fachkr\u00e4fte im Siegerland\u201c beleuchten lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Unter der Leitung von Robert Kebbekus bietet die Zukunftswerkstatt am Lehrstuhl f\u00fcr Innovations- und Kompetenzmanagement der Universit\u00e4t Siegen seit 2007 die Praxisseminare als Lehrveranstaltung f\u00fcr Studierende an. Innerhalb eines semesterbegleitenden Praxisseminars werden reale und komplexe Fragestellungen mit Studierendengruppen aus verschiedenen Studieng\u00e4ngen (BWL, Wirtschaftsrecht etc.) bearbeitet. F\u00fcr die Studenten bietet ein solches Praxisprojekt viele Vorteile, zum einen die M\u00f6glichkeit den praktischen Umgang mit dem erlernten theoretischen Wissen zu trainieren, innerhalb einer Gruppe als Teammitglied an einem L\u00f6sungsteil zu arbeiten und letztlich auch die wertvolle Gelegenheit, potentielle Arbeitgeber aus der Region und dar\u00fcber hinaus kennenzulernen.<\/p>\n<p>Robert Kebbekus (Seminarleiter) merkt dazu an:<\/p>\n<p>In den letzten Monaten und Jahren h\u00f6rt man zum einen immer wieder von jungen Menschen, die keinen geeigneten Ausbildungs- oder Arbeitsplatz finden und zum anderen von Unternehmen, die Schwierigkeiten dabei haben ihre offenen Ausbildungs- und Arbeitspl\u00e4tze zu besetzten.<\/p>\n<p>Wirft man einen Blick in die Medien gibt es eine un\u00fcberschaubare Gemengelage mit vielen Meinungen und Begriffen wie Fachkr\u00e4ftemangel oder Wertewandel. Eine f\u00fcr Unternehmen objektive Betrachtung des Themas, oder gar Empfehlungen wie sie selber m\u00f6gliche Probleme hinsichtlich der Mitarbeitersuche mit Bordmitteln nachhaltig l\u00f6sen k\u00f6nnen, findet man so gut wie nie. Wir wollten herausbekommen, wie die Unternehmen in Siegerland sich auf dem Arbeitsmarkt pr\u00e4sentieren und mit L\u00f6sungen sie Mitarbeiter an sich binden. Dabei ergaben sich drei zentrale Fragen auf die wir Antworten finden wollten:<\/p>\n<ol>\n<li>Welche Anspr\u00fcche und Bed\u00fcrfnisse haben die Betriebe im Siegerland in ihrer Funktion als Ausbildungsst\u00e4tte oder Arbeitgeber bei der Auswahl junger Menschen und welchen Schwierigkeiten sehen sie sich gegen\u00fcber?<\/li>\n<li>Welche Wege der Ansprache und Kontaktaufnahme werden bereits genutzt und wie erfolgreich sind diese?<\/li>\n<li>Gibt es \u00dcberschneidungen bei den gemachten Erfahrungen der kooperierenden Unternehmen und wie h\u00e4ngen diese zusammen?<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00dcber die Laufzeit eines Semesters, vom Oktober 2015 bis Februar 2016, untersuchten die Studierenden die kooperierenden Unternehmen genauer. Durch die Entwicklung und Durchf\u00fchrung der Analyse von Studierenden, die gleichzeitig die zuk\u00fcnftige Anspruchsgruppe f\u00fcr die Unternehmen darstellen, konnten exakt deren Bed\u00fcrfnisse, Sichtweisen und Lebensw\u00fcnsche ber\u00fccksichtig werden. Die \u201eErforschung\u201c eines Unternehmens erfolgte dabei auf verschiedene Ebenen, etwa durch Tiefeninterviews, beispielsweise mit Inhabern, Auszubildenden oder F\u00fchrungskr\u00e4ften, einer eingehenden Analyse bestehender Unterlagen, wie beispielsweise dem Internetauftritt oder bisher verwendeten Printmedien, aber auch durch die Interpretation der vorherrschenden Unternehmenskultur. Es dabei unabdingbar mit den Menschen ins Gespr\u00e4ch zu kommen, um an die wertvollen Aussagen zwischen den Zeilen zu kommen. Die Studierenden hatten die Aufgabe, neben generellen Aussagen auch eigene Handlungs- und Verhaltensempfehlungen f\u00fcr die beteiligten Betriebe zu finden, um zentrale Anforderungen junger Menschen bei der Wahl ihres Ausbildungsplatzes oder der sp\u00e4teren Berufswahl aufzugreifen und somit zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Die Ziele eines solchen Seminars sind, neben der gro\u00dfen Lernerfahrung f\u00fcr die Studierenden und dem finden von generellen Aussagen f\u00fcr die Region, auch n\u00fctzliche Handlungs- und Verhaltensempfehlungen f\u00fcr die beteiligten Betriebe zu finden, um zentrale Anforderungen junger Menschen bei der Wahl ihres Ausbildungsplatzes oder der sp\u00e4teren Berufswahl aufzugreifen und zu ber\u00fccksichtigen. So sollen die Bed\u00fcrfnisse und Angebote beider Parteien wechselseitig in Deckung gebracht werden. Die Reaktionen der beteiligten Unternehmen waren dabei sehr gut<strong>.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir planen zuk\u00fcnftig weitere Unternehmen zu untersuchen und suchen daf\u00fcr potentielle Kooperationspartner in der Region. So soll im kommenden Wintersemester erneut eine Studierendengruppe die Besonderheiten und Bed\u00fcrfnisse der regionalen Wirtschaft untersuchen\u201c, so Robert Kebbekus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im vergangenen Wintersemester untersuchte eine Studierendengruppe der Zukunftswerkstatt das Thema: \u201eJunge Menschen als Fachkr\u00e4fte im Siegerland\u201c innerhalb eines Praxisseminars. 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