{"id":4540,"date":"2016-09-05T15:10:38","date_gmt":"2016-09-05T13:10:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=4540"},"modified":"2016-09-05T15:10:38","modified_gmt":"2016-09-05T13:10:38","slug":"einblicke-in-die-kreativwelt-der-uni-siegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/einblicke-in-die-kreativwelt-der-uni-siegen\/","title":{"rendered":"Einblicke in die Kreativwelt der Uni Siegen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\" align=\"justify\">Lasercutter, Fr\u00e4sen und ein 3D-Drucker, der unz\u00e4hlige kleine, neon-orange Unilogos als Schl\u00fcsselanh\u00e4nger produziert. Dazu ein rauchiger Geruch, der in der Luft liegt. Das erlebten die Besucher*innen beim Tag der offenen T\u00fcr im Fabrikationslabor, kurz <a href=\"http:\/\/fablab-siegen.de\/\" target=\"_blank\">Fab Lab<\/a>, der Uni Siegen auf dem Campus Unteres Schloss im Keller des ehemaligen Klinikums. Technologie f\u00fcr jedermann, das ist die Vision, die sich hinter der Idee des Fab Labs verbirgt. Wissenschaftler*innen programmieren am Computer des Fab Labs digitale Pl\u00e4ne, nach denen die Maschinen im Labor arbeiten. Fachleute sprechen von einer kooperativen T\u00e4tigkeit, also einer Kooperation zwischen Mensch und Maschine.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"justify\">\u201eUnser Ziel ist, die Innovationsdynamik sowohl in der industrialisierten Welt als auch in Entwicklungsl\u00e4ndern zu etablieren, um so langfristige Effekte f\u00fcr die Gesellschaft zu schaffen\u201c, erkl\u00e4rte Prof. Dr. Volkmar Pipek, F\u00f6rderer des Fab Labs und Leiter des Fachgebiets f\u00fcr Computerunterst\u00fctzte Gruppenarbeit und Soziale Medien des Instituts f\u00fcr Wirtschaftsinformatik. Lehrende, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sowie studentische Hilfskr\u00e4fte f\u00fchrten die Maschinen vor, bevor die Besucher*innen in einem Workshop selbst mit den Ger\u00e4ten arbeiten und eine Uhr bauen konnten. Petra Wenzel von der Fakult\u00e4t III der Uni war eine der Besucherinnen beim Tag der offenen T\u00fcr. Sie lobte die vielf\u00e4ltige und spannende Arbeit des Fab Labs und hob besonders die 3D-Drucker hervor: \u201eDie Produkte werden nicht nur zur Schau hergestellt, sondern k\u00f6nnen wirklich verwendet werden.\u201c Sie meint damit Fabrikate aus festen Materialien, zum Beispiel aus Kohlefasern, die regionale Industrien in ihren Produktionsprozessen verwenden. Vor allem der 3D-Druck hat viele Vorteile. Eine bekannte und wertvolle Entwicklung sind Prothesen, die sich mithilfe der 3D-Technologie individuell anpassen lassen. F\u00fcr den Workshop am Tag der offenen T\u00fcr unter dem Motto \u201eZeit in Worten ausdr\u00fccken\u201c hatte das Team des Fab Labs bereits auf dem Lasercutter digital ausgedruckte Schablonen vorbereitet. Mit diesen Vorlagen konnten die sieben Teilnehmer*innen sogenannte \u201eWord Clocks\u201c herstellen. Das ist ein Flie\u00dftext auf schwarzem Hintergrund, in dem die Hintergrundbeleuchtung W\u00f6rter hervorhebt, die wiederum die Uhrzeit anzeigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"justify\">Das Team des Fab Lab veranstaltet regelm\u00e4\u00dfig Kurse f\u00fcr Studierende oder Sch\u00fcler*innen, organisiert gemeinsam mit anderen Institutionen und Kommunen, zum Beispiel der Gemeinde Kreuztal, Veranstaltungen und kooperiert unter anderem mit dem Department Maschinenbau, anderen Hochschulen sowie regionalen Berufsbildungszentren. Zu den Projekten z\u00e4hlen zum Beispiel <a href=\"http:\/\/yallah.exchange\/\" target=\"_blank\">YALLAH<\/a>, ein vom <a href=\"https:\/\/www.daad.de\/de\/\" target=\"_blank\">Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)<\/a> gef\u00f6rdertes studentisches Austauschprogramm mit der <a href=\"http:\/\/www.birzeit.edu\/en\" target=\"_blank\">pal\u00e4stinensischen Universit\u00e4t Birzeit<\/a> und ein Projekt mit Kindercomputerclubs aus dem Siegerland. \u201eWir m\u00f6chten Kindern zeigen, dass die Welt gestaltbar ist\u201c, so Pipek. \u201eLeider ist die Materie des 3D-Drucks zu kompliziert. Deshalb k\u00f6nnen die Kinder nicht selbst unmittelbar damit arbeiten. Daf\u00fcr k\u00f6nnen sie Dinge zum Beispiel mit Lego bauen, wie sie sich sie vorstellen, anstatt digital am Computer zu programmieren.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"justify\">F\u00fcr die Zukunft w\u00fcnscht sich das Team des Fab Labs zum Beispiel Workshops f\u00fcr Schulklassen oder neue Kooperationen und Projekte in noch gr\u00f6\u00dferem Umfang. Das Fab Lab Siegen ist eines von ungef\u00e4hr 1.000 Fabrikationslaboren weltweit. Es entstand als studentisches Projekt der Fakult\u00e4t III. Gr\u00fcnder ist der wissenschaftliche Mitarbeiter Oliver Stickel. Ziel des Fab Labs ist es, das Kreativlabor mehr f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zu \u00f6ffnen, da es bisher vor allem universit\u00e4tsintern f\u00fcr Forschung und Lehre genutzt wurde. Die Lehrst\u00fchle und die iSchool der Universit\u00e4t Siegen, eine interdisziplin\u00e4re Organisation zum Thema \u201eVerbindung zwischen Menschen und Technologie\u201c, finanzieren die offene Kreativwerkstatt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"justify\">Mehr Informationen zum Fab Lab Siegen auf <a href=\"http:\/\/www.uni-siegen.de\/start\/news\/oeffentlichkeit\/fablab-siegen.de?lang=de\" target=\"_blank\">fablab-siegen.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lasercutter, Fr\u00e4sen und ein 3D-Drucker, der unz\u00e4hlige kleine, neon-orange Unilogos als Schl\u00fcsselanh\u00e4nger produziert. Dazu ein rauchiger Geruch, der in der Luft liegt. 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