{"id":3710,"date":"2016-04-28T15:08:13","date_gmt":"2016-04-28T13:08:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=3710"},"modified":"2016-04-28T15:08:13","modified_gmt":"2016-04-28T13:08:13","slug":"alternatives-angebot-vorgelegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/alternatives-angebot-vorgelegt\/","title":{"rendered":"Alternatives Angebot vorgelegt"},"content":{"rendered":"<p>Die nordrhein-westf\u00e4lischen Metallarbeitgeber haben in der 3. Tarifverhandlung f\u00fcr die 700.000 Besch\u00e4ftigten des Industriezweigs mit der IG Metall unter der Pr\u00e4misse ver\u00e4nderter Laufzeiten \u00fcber Alternativen zum am 11. April vorgelegten Angebot gesprochen. Der Pr\u00e4sident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, sagte am Donnerstag in Neuss, dazu sei der IG Metall ein aus den urspr\u00fcnglichen Zahlen entwickeltes alternatives Angebot vorgelegt worden. Danach sollen die Besch\u00e4ftigten ab dem 1. April 2016 eine tabellenwirksame Entgelterh\u00f6hung von insgesamt 2,1 Prozent in zwei Stufen f\u00fcr 24 Monate erhalten sowie als differenzierende Wettbewerbs-Komponente eine Einmalzahlung in H\u00f6he von 0,3 Prozent \u2013 berechnet auf zw\u00f6lf Monate. \u201eAu\u00dferdem haben wir der IG Metall weitere Stellschrauben als Basis f\u00fcr konstruktive Verhandlungen genannt\u201c, betonte er. Kirchhoff bezeichnete das Vorgehen der Metallarbeitgeber als \u201eernstzunehmendes Signal\u201c f\u00fcr eine friedliche L\u00f6sung der Tarifrunde 2016 am Verhandlungstisch.<\/p>\n<p>Der NRW-Metallarbeitgeberpr\u00e4sident forderte die Gewerkschaft erneut auf, zu einer realit\u00e4tsnahen Tarifpolitik zur\u00fcckzukehren. Der anhaltende Trend niedriger gesamtwirtschaftlicher Produktivit\u00e4tsraten und minimaler Inflation erfordere ein Umdenken in der Lohnfindung. \u00d6ffne sich die Schere zwischen hohen Lohnkosten und magerer Produktivit\u00e4t noch weiter, werde dies nicht ohne Folgen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung bleiben. Die Zukunftsprognosen zahlreicher Institute seien ausgesprochen skeptisch, weil weltwirtschaftliche Risiken zun\u00e4hmen und das Vertrauen in die durch Sonderfaktoren gest\u00fctzte Konjunktur in Deutschland abnehme. Das Jahr 2016 sei deshalb ein denkbar schlechter Zeitpunkt f\u00fcr harte Verteilungsk\u00e4mpfe. \u201eWir Tarifpartner tragen eine gro\u00dfe Verantwortung f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Unternehmen und die Arbeitspl\u00e4tze unserer Mitarbeiter. Ihr m\u00fcssen wir gerecht werden\u201c, betonte er.<\/p>\n<p>Kirchhoff warnte die IG Metall, mit massiven Warnstreiks nach Ende der Friedenspflicht den Druck auf die Arbeitgeber unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig zu erh\u00f6hen. \u201eKluge L\u00f6sungen werden am Verhandlungstisch vereinbart und nicht auf der Stra\u00dfe\u201c, erkl\u00e4rte er. Es sei an der Zeit, die Erwartungshaltung der Besch\u00e4ftigten zu d\u00e4mpfen und nicht in falsche Bahnen zu lenken. Eine von der Gef\u00fchlslage der Gewerkschaft bestimmte Tarifpolitik werde nicht der Realit\u00e4t einer zunehmenden Erosion des M+E-Produktionsstandorts Nordrhein-Westfalen gerecht. \u201eUnsere Mitarbeiter wollen vor allem einen sicheren Arbeitsplatz\u201c, sagte Kirchhoff.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die nordrhein-westf\u00e4lischen Metallarbeitgeber haben in der 3. 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