{"id":3586,"date":"2016-04-15T15:31:18","date_gmt":"2016-04-15T13:31:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=3586"},"modified":"2016-04-15T15:31:18","modified_gmt":"2016-04-15T13:31:18","slug":"route-57-muss-in-den-vordringlichen-bedarf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/route-57-muss-in-den-vordringlichen-bedarf\/","title":{"rendered":"\u201eRoute 57\u201c muss in den vordringlichen Bedarf"},"content":{"rendered":"<div class=\"text\">\n<p>Mit klaren Worten wendet sich die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: In ihrer Stellungnahme zum Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes fordert die IHK die vollst\u00e4ndige Wiederaufnahme der Ortsumgehungskette B508\/B62 von Kreuztal nach Schameder in den vordringlichen Bedarf. \u201eWir brauchen diese leistungsf\u00e4hige Verkehrsanbindung f\u00fcr unsere Betriebe und ihre Besch\u00e4ftigten. Der vorliegende Plan muss ge\u00e4ndert werden. Ansonsten wird die weitere wirtschaftliche Entwicklung Wittgensteins erheblich eingeengt. Wenn die Region nicht endlich verkehrlich vern\u00fcnftig angebunden wird, wird sie auf Strecke endg\u00fcltig abgeh\u00e4ngt\u201c, erl\u00e4utert IHK-Pr\u00e4sident Felix G. Hensel.<\/p>\n<p>Insbesondere in Wittgenstein warteten die Unternehmen und ihre Besch\u00e4ftigten seit Jahrzehnten auf eine bessere Verkehrserschlie\u00dfung der Region. Sie seien immer wieder von der Politik hingehalten worden. Dabei sei eine leistungsstarke Stra\u00dfenverkehrsinfrastruktur f\u00fcr unseren industriell gepr\u00e4gten Raum besonders wichtig. Sollte die Route 57 nicht mehr weiterverfolgt werden, sei davon auszugehen, dass namhafte Unternehmen wegen der schlechten Verkehrsverh\u00e4ltnisse weitere Produktionen aus der Region verlagerten oder mittelfristig ihren Standort ganz aufg\u00e4ben. \u201eIch kenne zahlreiche Betriebe, die auf die Verl\u00e4sslichkeit politischer Aussagen vertraut und millionenschwere Investitionen in ihre Standorte vorgenommen oder solche vorgesehen haben\u201c, betont Felix G. Hensel. \u201eDiese Firmen nehmen es nicht l\u00e4nger hin, weiter vertr\u00f6stet zu werden. Betroffene Mienen reichen nicht mehr aus, um Unternehmensverantwortliche davon abzuhalten, ihren Standort neu zu bewerten.\u201c<\/p>\n<p>Bliebe es aber bei der Richtung, die im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans eingeschlagen worden sei, drohten weniger Besch\u00e4ftigung, zunehmender Bev\u00f6lkerungsschwund und eine erhebliche Verschlechterung der Lebensqualit\u00e4t in Wittgenstein und dar\u00fcber hinaus. Dies bedeute: weniger Ausbildungsangebote, eine neue Gef\u00e4hrdung des Berufsschulstandortes Bad Berleburg, weniger Einzelhandel, weniger \u00d6PNV-Angebote, noch weniger Arztpraxen, Kinderspielpl\u00e4tze und Freizeitangebote. IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus Gr\u00e4bener: \u201eAuch, wenn einige es nicht wahrhaben wollen: Manche Lebensadern sind aus Asphalt. Jetzt muss mit allen Kr\u00e4ften verhindert werden, dass Wittgenstein ein Niemandsland wird, wo am Himmel die Geier kreisen!\u201c<\/p>\n<p>Die Aufnahme des Stra\u00dfenprojektes B508n von Schameder bis Frankenberg (Hessen) begr\u00fc\u00dft die IHK uneingeschr\u00e4nkt. Mit diesem \u00fcberregionalen Stra\u00dfenzug werde eine bessere Anbindung Wittgensteins in \u00f6stliche Richtung geschaffen. Umso unverst\u00e4ndlicher sei es, dass die Ortsumgehungen Ferndorf und Hilchenbach nur dem weiteren Bedarf zugeordnet, und die weiteren Ortsumgehungen im Zuge der B508 und B62 nicht mehr aufgef\u00fchrt seien. \u201eHier passt nichts zusammen. Um der Wirksamkeit der Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den gesamten Raum Rechnung zu tragen, ist es notwendig, dass der Streckenzug von Kreuztal bis Frankenberg in den vordringlichen Bedarf kommt. Daf\u00fcr k\u00e4mpfen wir in diesen Tagen gemeinsam mit den Unternehmen, unseren Abgeordneten, Landr\u00e4ten, B\u00fcrgermeistern und Gewerkschaften\u201c, so Gr\u00e4bener. Alleine in den letzten Tagen h\u00e4tten sich nach seiner Kenntnis fast f\u00fcnfzehn Betriebe aus der Region an die Landesregierung gewandt und dringend Unterst\u00fctzung f\u00fcr dieses Anliegen in Richtung Berlin eingefordert.<\/p>\n<p>Felix G. Hensel: \u201eWir machen uns keine Illusionen. Auch wir wissen, dass die Chancen auf eine Ver\u00e4nderung der Zuordnung im Bundesverkehrswegeplan nicht gerade riesig sind. Aber wir sind fest entschlossen, sie zu nutzen, zumal wir zahlreiche Sachargumente auf unserer Seite haben!\u201c Derzeit w\u00fcrden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um auf Ebene der Landes- und Bundespolitik auf die Entscheidungsprozesse einzuwirken. Hierbei setze man besonders auf die heimischen Bundestagsabgeordneten Willi Brase und Volkmar Klein, aber auch auf eine Reihe anderer Verantwortlicher. So seien durchg\u00e4ngig alle Mitglieder und Stellvertreter in den Verkehrsaussch\u00fcssen von Bundestag und Landtag auf die besondere Verkehrssituation in Wittgenstein aufmerksam gemacht worden. Wichtig sei in diesem Zusammenhang zudem die Unterst\u00fctzung des DGB-Regionsgesch\u00e4ftsf\u00fchrers Ingo Degenhardt sowie der heimischen Landtagsabgeordneten Tanja Wagener, Falk Heinrichs und Jens Kamieth. Mit ihnen gemeinsam sei man derzeit \u201eauf verschiedenen Kan\u00e4len\u201c dabei, NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin die Dringlichkeit nochmalig zu verdeutlichen. Klaus Gr\u00e4bener: \u201eWir setzen darauf, dass die beiden Minister unser Anliegen unterst\u00fctzen. Die Unternehmen vertrauen auf die vielfach gemachten Zusagen in der Vergangenheit.\u201c<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit klaren Worten wendet sich die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: In ihrer Stellungnahme zum Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes fordert die&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3587,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1,11],"tags":[],"class_list":["post-3586","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-regionale-wirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/006-15-Strassenbau.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3586","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3586"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3586\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3589,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3586\/revisions\/3589"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3587"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3586"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}