{"id":3368,"date":"2016-03-15T14:17:31","date_gmt":"2016-03-15T13:17:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=3368"},"modified":"2016-04-12T15:44:24","modified_gmt":"2016-04-12T13:44:24","slug":"aktiv-gegen-fruehjahrsmuedigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/aktiv-gegen-fruehjahrsmuedigkeit\/","title":{"rendered":"Aktiv gegen Fr\u00fchjahrsm\u00fcdigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Die Tage werden allm\u00e4hlich l\u00e4nger, es zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen und die Temperaturen steigen \u2013 alle Zeichen stehen auf Fr\u00fchling und Neubeginn. Doch so manchen trifft der gegenteilige Effekt: Statt Aufschwung \u00fcbermannt viele eine l\u00e4hmende Ersch\u00f6pfung. Besonders im Arbeitsalltag macht sich die Fr\u00fchjahrsm\u00fcdigkeit bemerkbar. Betroffene klagen \u00fcber M\u00fcdigkeit, Schl\u00e4frigkeit, Schwindel, Kreislaufbeschwerden, sowie geistige und k\u00f6rperliche Ersch\u00f6pfung. Bei der Arbeit machen sich verringerte Leistungs- und Konzentrationsf\u00e4higkeit bemerkbar. Das Institut f\u00fcr angewandte Arbeitswissenschaft e.V. (ifaa) erkl\u00e4rt das Ph\u00e4nomen und gibt Tipps, wie das Fr\u00fchjahrstief \u00fcberwunden werden kann.<\/p>\n<p>Wie entsteht Fr\u00fchjahrsm\u00fcdigkeit? Wieso sind einige Menschen im Fr\u00fchjahr aktiv und euphorisch, andere hingegen antriebslos und andauernd m\u00fcde? \u201eDie Ursachen daf\u00fcr sind wissenschaftlich noch nicht eindeutig gekl\u00e4rt, in jedem Falle aber spielen mehrere Faktoren eine Rolle\u201c, erkl\u00e4rt Laura Geiger, wissenschaftliche Expertin des ifaa. \u201eFr\u00fchjahrsm\u00fcdigkeit gibt es nur in den Gebieten, in denen es auch tats\u00e4chlich einen dunklen, kalten Winter vor dem Fr\u00fchjahr gibt. Der mit dem Wechsel der Jahreszeiten einhergehende Temperaturumschwung sorgt daf\u00fcr, dass sich im K\u00f6rper die Blutgef\u00e4\u00dfe weiten und der Kreislauf absinkt. Es kommt zu verst\u00e4rkter M\u00fcdigkeit\u201c, erl\u00e4utert Geiger weiter.<\/p>\n<p>Durch zunehmendes Tageslicht wird vermehrt Serotonin ausgesch\u00fcttet. Das sogenannte \u201eGl\u00fcckshormon\u201c besitzt eine aktivierende Wirkung. Zugleich produziert der K\u00f6rper durch die erh\u00f6hte Lichtaufnahme nun weniger das \u201eSchlafhormon\u201c Melatonin. Die pl\u00f6tzliche Umstellung des Hormonhaushaltes f\u00fchrt oft zu andauernder M\u00fcdigkeit.<\/p>\n<p>Es gibt jedoch einige wirkungsvolle Ma\u00dfnahmen, die jeder Einzelne selbst ergreifen kann, um gegen Fr\u00fchjahrsm\u00fcdigkeit anzugehen oder sie gar nicht erst aufkommen zu lassen.<\/p>\n<p>Die Expertin r\u00e4t: \u201eAn erster Stelle steht viel Bewegung an der frischen Luft und in der Sonne. Das regt die Serotoninproduktion an. Ideal ist daf\u00fcr ein Spaziergang in der Mittagspause. Wer die M\u00f6glichkeit hat, kann au\u00dferdem mit dem Rad oder zu Fu\u00df zur Arbeit kommen. Im B\u00fcro empfiehlt sich h\u00e4ufiges L\u00fcften, frischer Sauerstoff sorgt f\u00fcr mehr Konzentration. Unterst\u00fctzend wirkt eine vitaminreiche Ern\u00e4hrung. \u00a0Wechselwarme Duschen f\u00fcr die St\u00e4rkung des Gef\u00e4\u00dfsystems, Kneipp\u2018sche Anwendungen und Saunag\u00e4nge beleben den Kreislauf. Wichtig ist, nicht den Nachtschlaf zu verl\u00e4ngern oder sich nach der Arbeit hinzulegen, sondern den Wecker morgens lieber eine halbe Stunde fr\u00fcher zu stellen und auch nach Feierabend noch aktiv zu sein.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Tage werden allm\u00e4hlich l\u00e4nger, es zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen und die Temperaturen steigen \u2013 alle Zeichen stehen auf Fr\u00fchling und Neubeginn. 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