{"id":3332,"date":"2016-03-09T10:36:06","date_gmt":"2016-03-09T09:36:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=3332"},"modified":"2016-03-09T10:36:06","modified_gmt":"2016-03-09T09:36:06","slug":"integration-point-ist-zentrale-anlaufstelle-fuer-fluechtlinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/integration-point-ist-zentrale-anlaufstelle-fuer-fluechtlinge\/","title":{"rendered":"Integration Point ist zentrale Anlaufstelle f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge"},"content":{"rendered":"<p>Fl\u00fcchtlinge und Zuwanderer, die mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit in Deutschland bleiben d\u00fcrfen, schon sehr fr\u00fchzeitig in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren \u2013 das ist die Aufgabe der Mitarbeiter des Integration Points Siegen. Dieser befindet sich in der Gesch\u00e4ftsstelle des Jobcenters des Kreises Siegen-Wittgenstein. Landrat Andreas M\u00fcller und Dr. Bettina Wolf, Leiterin der Agentur f\u00fcr Arbeit Siegen, haben den Integration Point jetzt offiziell vorgestellt.<\/p>\n<p>Die zehn Mitarbeiter betreuen aktuell bereits 1060 Menschen \u2013 von insgesamt rund 6750 Fl\u00fcchtlingen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe. Ca. 40 Fl\u00fcchtlinge werden jede Woche im Integration Point neu registriert. Rund 90 Prozent aller Fl\u00fcchtlinge m\u00fcssen zur Integration in den Arbeitsmarkt besonders gef\u00f6rdert werden. Sprachkurse sind dabei Standard. Dar\u00fcber hinaus gibt es aber auch weitere Qualifizierungsma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Der Integration Point ist aber nicht nur die zentrale Anlaufstelle f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Zuwanderer. Dort k\u00f6nnen sich auch Ehrenamtliche, die in der Fl\u00fcchtlingsarbeit t\u00e4tig sind, beraten lassen, wenn es um Fragen von Arbeit, Ausbildung und Praktikum geht. Zudem erhalten Arbeitgeber dort fachliche und rechtliche Beratung rund um die Einstellung und Vermittlung von Fl\u00fcchtlingen.<\/p>\n<p>Um Zuwanderer m\u00f6glichst schnell in den Arbeitsmarkt zu integrieren, vereint der Integration Point nicht nur die Kompetenzen der Arbeitsagentur und des Jobcenters. Zudem arbeiten die Mitarbeiter eng mit regionalen Akteuren und insbesondere kommunalen Stellen zusammen, wie z.B. den Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rden, Sozial- und Jugend\u00e4mtern oder mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein. Diese Zusammenarbeit soll Wege verk\u00fcrzen und bestehenden Angebote transparent machen.<\/p>\n<p>\u201eNach den bisherigen Erfahrungen verf\u00fcgen viele Fl\u00fcchtlinge zwar formal \u00fcber keine oder zumindest keine mit unseren Abschl\u00fcssen vergleichbare berufliche Qualifikation. Aber sie haben oft eine hohe Arbeitsmotivation. Diese Motivation wollen wir m\u00f6glichst schnell f\u00fcr die Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt nutzen\u201c, erl\u00e4utert Landrat Andreas M\u00fcller.<\/p>\n<p>Dies sei auch ein wesentlicher Baustein zur Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit und zur Verbesserung der gesellschaftlichen Integration. Profitieren k\u00f6nnen hiervon beide Seiten, ist der Landrat \u00fcberzeugt: \u201eDie Fl\u00fcchtlinge k\u00f6nnen sich ein neues Leben auf eigenen F\u00fc\u00dfen aufbauen und die Region kann durch die Integration dieser Menschen einen Beitrag zur Minderung der Fachkr\u00e4ftenachfrage leisten.\u201c<\/p>\n<p>Die Integration von Fl\u00fcchtlingen \u2013 gerade auch in den Arbeitsmarkt \u2013 ist in erster Linie eine humanit\u00e4re Aufgabe. Zugleich haben Kommunen, L\u00e4nder und der Bund aber auch ein Interesse daran, dass die Fl\u00fcchtlinge nicht auf Dauer auf staatliche Unterst\u00fctzungsleistungen angewiesen sind. Durch jeden Zuwanderer, der in Ausbildung und vor allem in den Arbeitsmarkt integriert wird, werden die \u00f6ffentlichen Kassen entlastet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fl\u00fcchtlinge und Zuwanderer, die mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit in Deutschland bleiben d\u00fcrfen, schon sehr fr\u00fchzeitig in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren \u2013 das ist die&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3333,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-3332","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeitsmarkt"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/2170_1907_1_g.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3332"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3332\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3334,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3332\/revisions\/3334"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}