{"id":3231,"date":"2016-02-09T10:46:33","date_gmt":"2016-02-09T09:46:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=3231"},"modified":"2016-02-09T10:46:33","modified_gmt":"2016-02-09T09:46:33","slug":"soziale-medien-fuer-werbung-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/soziale-medien-fuer-werbung-nutzen\/","title":{"rendered":"Soziale Medien f\u00fcr Werbung nutzen"},"content":{"rendered":"<p>Social Media ist mehr als die viel zitierten \u201eFacebook, Twitter &amp; Co.\u201c. Und: Es kann durchaus sinnvoll f\u00fcr H\u00e4ndler sein, Social Media im Rahmen einer gut geplanten Werbestrategie zu nutzen. Diese Quintessenz nahmen 40 H\u00e4ndler aus einem \u201eSocial-Media-Grundkurs\u201c mit, zu dem die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) jetzt nach Olpe eingeladen hatte. Was aber ist Social Media? \u201eBei Social Media geht es im Wesentlichen um die Kommunikation zwischen Menschen, die dazu die Technologien eines Dienstleisters nutzen\u201c, definierte IT-Experte Stefan L\u00f6ffelbein. Die technologischen M\u00f6glichkeiten, die dieser Dienstleister zur Verf\u00fcgung stelle, bestimmten dann die Art der entstehenden Kommunikation.<\/p>\n<p>\u201eSocial Media ist kein Hype mehr, l\u00e4ngst eng mit unserer Lebenswirklichkeit verwoben und spiegelt die vielf\u00e4ltigen sozialen Bindungen der Menschen wider\u201c, erl\u00e4uterte L\u00f6ffelbein. Speziell f\u00fcr H\u00e4ndler sei sie auch eine Schl\u00fcsselqualifikation bei Kundenorientierung und -bindung. Sie k\u00f6nne das Kaufverhalten beeinflussen und sich g\u00fcnstig auf eine Kaufentscheidung auswirken. Es empfehle sich, bei den am meisten verbreiteten Dienstleistern zu beginnen. So k\u00f6nnten H\u00e4ndler bei Facebook oder Google Business beginnen, flankiert durch einen Account bei XING oder LinkedIn. Dieses Engagement k\u00f6nnte auf Twitter ausgeweitet werden, um zum Beispiel allgemeine Trends zu ermitteln. Die in Deutschland noch nicht so bekannte Plattform \u201ePinterest\u201c biete Raum zur Darstellung von au\u00dfergew\u00f6hnlichen Inhalten, YouTube zur Ver\u00f6ffentlichung hochwertiger Imagefilme. F\u00fcr ausdruckstarkes Bildmaterial sei Instagram eine geeignete Plattform.<\/p>\n<p>\u201eEngagiert man sich bei mehreren Dienstleistern, ist unbedingt zu beachten, nicht immer denselben Inhalt zu ver\u00f6ffentlichen\u201c, mahnte L\u00f6ffelbein. Menschen seien empf\u00e4nglich f\u00fcr gute und wahre Geschichten, authentisch und aus unserer Lebenswelt. Diese f\u00e4nden Anklang, k\u00f6nnten zum Gefallen eines Social-Media-Auftritts beitragen und damit den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens im positiven Sinne f\u00f6rdern. \u201eWenn H\u00e4ndler Social Media f\u00fcr Marketingzwecke nutzen, dann muss dies Chefsache sein\u201c, betonte L\u00f6ffelbein. Chefs und Chefinnen sollten ihr Engagement ganzheitlich planen und personale, finanzielle und zeitliche Ressourcen bereitstellen. Denn die Beobachtung und Auswertung der Social-Media-Inhalte m\u00fcsse professionell erfolgen. Ganz wichtig sei dabei unter anderem die strikte Trennung privater Auftritte von unternehmerischen Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Breche lawinenartig negative Kritik \u00fcber eine Person oder \u00fcber ein Unternehmen herein, sei Besonnenheit gefragt. \u201eShitstorms\u201c seien oft gepr\u00e4gt von unsachlicher Kritik und pers\u00f6nlichen Beleidigungen. \u201eIn diesem Fall ist es ratsam, berechtigte Kritik zu b\u00fcndeln und sich dem Problem authentisch und mit Kl\u00e4rungswillen anzunehmen\u201c, riet L\u00f6ffelbein. So k\u00f6nne idealerweise die eigene Fangemeinschaft motiviert werden, Aussagen aus dem Shitstorm zu relativieren, zu entkr\u00e4ften oder gar als haltlos zu erkennen zu geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Social Media ist mehr als die viel zitierten \u201eFacebook, Twitter &amp; Co.\u201c. 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