{"id":3145,"date":"2016-01-19T14:41:01","date_gmt":"2016-01-19T13:41:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=3145"},"modified":"2016-01-19T14:41:01","modified_gmt":"2016-01-19T13:41:01","slug":"gemeinsame-projekte-vereinbart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/gemeinsame-projekte-vereinbart\/","title":{"rendered":"Gemeinsame Projekte vereinbart"},"content":{"rendered":"<p>Das Treffen war als h\u00f6flicher Besuch zum Kennenlernen geplant, bei dem man sich \u00fcber die deutsch-t\u00fcrkischen Wirtschaftsbeziehungen austauschen wollte. Als der in Essen residierende t\u00fcrkische Generalkonsul Mustafa Kemal Basa das Geb\u00e4ude der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) jedoch verlie\u00df, hatte er mit IHK-Pr\u00e4sident Felix G. Hensel und Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus Gr\u00e4bener drei konkrete Vereinbarungen getroffen, die die IHK und das Konsulat in den kommenden Monaten in Angriff nehmen. Jugendlichen mit t\u00fcrkischen Wurzeln sollen mehr Ausbildungs- und Berufschancen er\u00f6ffnet werden. T\u00fcrkischst\u00e4mmigen Unternehmen wollen IHK und Konsulat zudem mehr Rechtssicherheit in der Unternehmensf\u00fchrung vermitteln. Au\u00dferdem wird die IHK auf Anfrage \u00fcber das Generalkonsulat Kontakte zu t\u00fcrkischen Investoren vermitteln. Mustafa Basa, der vor wenigen Monaten die Leitung des Essener Konsulats \u00fcbernommen hatte, war zufrieden: \u201eKonkreter geht\u2019s nicht. Der Besuch hat sich gelohnt.\u201c<\/p>\n<p>Das Generalkonsulat wird gemeinsam mit der Kammer t\u00fcrkische Jugendliche und deren Familien zu einer Informationsveranstaltung \u00fcber das deutsche Bildungssystem in das Berufsbildungszentrum der IHK nach Geisweid einladen. Im Vordergrund werden dabei Fragen der zielgerichteten beruflichen Aus- und Weiterbildung stehen, die man mit wichtigen Multiplikatoren er\u00f6rtern wolle. Nach Feststellung des Generalkonsuls ist vielfach nicht bekannt, dass eine betriebliche Berufsausbildung h\u00e4ufig der erste Schritt einer erfolgreichen beruflichen Karriere ist, nicht aber deren Schlusspunkt. \u201eEine abgeschlossene betriebliche Lehre ist zwar kein Freifahrtschein in sichere Besch\u00e4ftigung. Ohne Ausbildung jedoch sind die beruflichen Perspektiven in unseren Unternehmen stark limitiert. Dies insbesondere den t\u00fcrkischst\u00e4mmigen Schulabg\u00e4ngern und ihren Familien zu vermitteln, ist ein Anliegen, das wir gerne aufnehmen\u201c, erkl\u00e4rte IHK-Pr\u00e4sident Felix G. Hensel, der zugleich betonte, dass sich die die Ausbildungs- und Berufschancen der Jugendlichen sich in den letzten Jahren zwar sp\u00fcrbar verbessert h\u00e4tten, noch immer aber kein Gleichstand zu anderen Jugendlichen erreicht sei.<\/p>\n<p>Viele von t\u00fcrkischst\u00e4mmigen Mitb\u00fcrgern gef\u00fchrte Betriebe k\u00f6nnten nach Einsch\u00e4tzung der Siegener Kammer ihre Entwicklungsm\u00f6glichkeiten noch besser nutzen, betonte IHK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Rudolf K\u00f6nig gen. Kersting: \u201eGerade f\u00fcr diese Unternehmen ist es eine besondere Herausforderung, sich im komplexen Geflecht gesetzlicher Bestimmungen zurechtzufinden.\u201c Die IHK freue sich daher, gemeinsam mit dem Konsulat in den n\u00e4chsten Monaten zu einer Informationsveranstaltung einzuladen, in deren Mittelpunkt der Rechtsrahmen f\u00fcr unternehmerisches Handeln in Deutschland stehen werde. Mit dem Gemeinschaftsvorhaben ziele man darauf ab, diesen Unternehmen mehr Rechtssicherheit zu vermitteln und damit eine wichtige Grundlage f\u00fcr die weitere Entwicklung der meist kleinen Betriebe zu geben. Damit verbinde man zugleich die Hoffnung, dass noch mehr Unternehmen aus dieser Gruppe die entsprechenden Informationsangebote der IHK wahrnehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Treffen war als h\u00f6flicher Besuch zum Kennenlernen geplant, bei dem man sich \u00fcber die deutsch-t\u00fcrkischen Wirtschaftsbeziehungen austauschen wollte. 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