{"id":30705,"date":"2023-03-31T12:00:05","date_gmt":"2023-03-31T10:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=30705"},"modified":"2023-03-31T12:02:49","modified_gmt":"2023-03-31T10:02:49","slug":"digitalum-kommt-ins-rollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/digitalum-kommt-ins-rollen\/","title":{"rendered":"DIGITALUM kommt ins Rollen"},"content":{"rendered":"<p>Digitalisierung f\u00fcr alle erlebbar machen und in die Wittgensteiner St\u00e4dte und D\u00f6rfer bringen \u2013 das ist das gro\u00dfe Ziel. Auf dem Weg dorthin bringt die DIGITALUM Wittgenstein gGmbH jetzt ein mobiles Digitallabor ins Rollen.<\/p>\n<p><strong>Auf dem Weg<\/strong><\/p>\n<p>Das DIGITALUM \u201eunterwegs\u201c, so der Name des mobilen Projektparts, will auf kurzem und direktem Weg Digitalisierung f\u00fcr jeden begreifbar, nutzbar und \u2013 im doppelten Sinne \u2013 erfahrbar machen. \u201eWir wollen die Menschen aktiv ansprechen und in die digitale Zukunft begleiten\u201c, erkl\u00e4rt DIGITALUMGesch\u00e4ftsf\u00fchrer Andreas Kurth. \u201eDas DIGITALUM schafft neue Formate der Begegnung und Beteiligung. Dieser Bus ist mit viel Herzblut umgebaut worden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Jeder, der hier mitgewirkt hat, kann stolz auf sich sein. Es ist eine tolle Teamarbeit.\u201c<\/p>\n<p><strong>Digitallabor auf R\u00e4dern<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr das mobile Digitallabor wurde ein 18 Meter langer Gelenkbus mit mehr als 140 Sitz- und Stehpl\u00e4tzen umgebaut und mit verschiedenen Digitaltechnologien ausgestattet. Den Bus hat der Fahrzeughersteller MAN auf Initiative von Prof. Dr. Thomas Ludwig von der Universit\u00e4t Siegen zur Verf\u00fcgung gestellt. An Bord sind zum Beispiel 3D-Drucker, Virtual-Reality-Brille, 360 Grad-Kamera, Greenscreen, Lasercutter, Drohne, 3D-Scanner, Film- und Tonequipment sowie iPads und Notebooks.<\/p>\n<p>Ab April wird das DIGITALUM \u201eunterwegs\u201c in Wittgenstein seine Fahrt aufnehmen, um mit passgenauen Angeboten im Gep\u00e4ck die verschiedensten Ziele anzusteuern. Das sind Unternehmen, Institutionen, Schulen und viele weitere Orte. Auf diesem Weg sollen Kinder und Jugendliche sowie interessierte Erwachsene bis ins hohe Alter auf einfache Weise mit Digitalisierung in Ber\u00fchrung kommen, Ber\u00fchrungs\u00e4ngste mit digitalen Themen abbauen und ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Chancen und Risiken neuer Technologien aufbauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Die Entwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Das Vorhaben wurde zu 65 Prozent durch eine LEADER-F\u00f6rderung finanziert. Die Zuwendung lag bei 140.000 Euro. Den Rest stemmt die DIGITALUM gGmbH mit ihren 17 Gesellschaftern als Projekttr\u00e4ger aus Eigenmitteln. Die Ausf\u00fchrung erfolgte unter der Leitung von Andreas Kurth und Prof. Dr. Thomas Ludwig. Dabei ging es um die Entwicklung einer inhaltlichen Konzeption mit konkreten Bildungsangeboten sowie um die Ableitung der technologischen Infrastruktur, das Nutzungskonzept und den Umbauplan.<\/p>\n<p><strong>Made in Wittgenstein<\/strong><\/p>\n<p>Die Umsetzung \u00fcbernahm das Bildungszentrum Wittgenstein (BZW). Ein Team von rund zehn Auszubildenden und drei Ausbildern baute den Bus um und aus. \u201eEs war ein spannendes Projekt \u2013 mit einem gro\u00dfartigen Ergebnis. Die Auszubildenden haben konkrete L\u00f6sungen erarbeitet und \u00fcberzeugend in die Praxis umgesetzt\u201c, findet BZW-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Winfried Schwarz. \u201eEs zeigt auf vielf\u00e4ltige Weise, wie modern und attraktiv heute Ausbildungsberufe sein k\u00f6nnen.\u201c Die jungen Leute, die am Bus arbeiteten, erlernen allesamt industrielle Metallberufe wie Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker und Konstruktionsmechaniker. \u00dcber Wochen gr\u00fcbelten, t\u00fcftelten, konstruierten, s\u00e4gten, bohrten, schwei\u00dften sie. Sie bauten Werkb\u00e4nke, Schr\u00e4nke, den Loungebereich und die K\u00fcche. 200 Meter Aluminiumprofil wurden verbaut und viele Meter Kabel gezogen.<\/p>\n<p><strong>Mit Ma\u00df und Ziel<\/strong><\/p>\n<p>In Ma\u00dfarbeit und mittels moderner Fertigungsverfahren entstanden die Einzelst\u00fccke f\u00fcr den Innenausbau. In einem Aluminium-Nut-System wurden die Korpusm\u00f6bel im Bus befestigt. Optisch dominieren Holz und Technik. Den vorderen Teil des Busses nimmt der Arbeitsbereich mit modernsten Maschinen ein. Auf Werkb\u00e4nken befinden sich insgesamt sechs 3D-Drucker, ein Lasercutter, die Vakuum-Formbox, ein 3D-Scanner, Laptops und iPads, darunter Schubladen mit Stauraum. Im Knickgelenk des Busses ist der VR-Bereich, in dem man zwischen der realen und der virtuellen Welt wechseln kann. Der hintere Teil des Busses bietet Platz f\u00fcr Vortr\u00e4ge und zum kommunikativen Austausch. Ein stufiger Loungebereich mitsamt Kaffeemaschine und K\u00fchlschrank laden zum Fachsimpeln und Diskutieren ein.<\/p>\n<p><strong>Erste Ausfahrt<\/strong><\/p>\n<p>Ab April nimmt das DIGITALUM richtig Fahrt auf. \u201eJetzt kann das Programm beginnen\u201c, freut sich Prof. Dr. Thomas Ludwig, der mit seinem Team das inhaltliche Konzept entwickelt und verschiedene Qualifizierungsformate erarbeitet hat. \u201eMit dem neuen Digitallabor ist vieles denkbar: vom 3D-Druck \u00fcber K\u00fcnstliche Intelligenz bis zur Cyber Security\u201c, so Thomas Ludwig. Erster Halt ist bei der Messe \u201eWir in Wittgenstein\u201c am 22. April. Auf diesem Weg wird die Digitalisierung dann in die Fl\u00e4che getragen\u00a0und allen Interessierten n\u00e4hergebracht.<\/p>\n<p><strong>Gemeinsam vorankommen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAls starke Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft tragen wir dieses gemeinn\u00fctzige Projekt zusammen und schaffen damit eine breite Basis f\u00fcr die digitale Entwicklung Wittgensteins \u201c, unterstreicht der DIGITALUM-Aufsichtsratsvorsitzende Dirk P\u00f6ppel. \u201eDie digitale Zukunftswerkstatt ist ein Aush\u00e4ngeschild f\u00fcr die Region.\u201c Das DIGITALUM will auf diesem Weg den direkten Zugang zu Orientierung und Wissen, zum methodischen Handwerkszeug, zu konkreten Qualifizierungsinhalten sowie zu Forschungs- und Entwicklungsthemen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Facts \u2013 DIGITALUM \u201eunterwegs\u201c<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Projekttr\u00e4ger: DIGITALUM Wittgenstein gGmbH<\/li>\n<li>LEADER-Projekt: Umbau und Ausbau eines Busses zum mobilen Digitallabor<\/li>\n<li>Projektschritte:<br \/>\n&#8211; Entwicklung einer inhaltlichen Konzeption mit konkreten Bildungsangeboten<br \/>\n&#8211; Ableitung der technologischen Infrastruktur sowie Beratung zu deren Beschaffung<br \/>\n&#8211; Entwicklung eines Nutzungskonzeptes und Umbauplans f\u00fcr einen Reise- oder Linienbus<br \/>\n&#8211; Umbau eines Reise- oder Linienbusses zum mobilen Digitallabor<br \/>\n&#8211; Erprobung von ersten Bildungsangeboten in der Region<br \/>\n&#8211; Optimierung und Verstetigung der Bildungsangebote<br \/>\n&#8211; Evaluation der Projektphase<\/li>\n<li>Konzept, Umsetzung, Betrieb: Universit\u00e4t Siegen unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Ludwig<\/li>\n<li>Um-\/Ausbau: Bildungszentrum Wittgenstein (BZW) unter Leitung der Ausbilder Michael Gerhard, Daniel Kolke, David Linde, Thomas Sch\u00e4fer<\/li>\n<li>Fahrzeug<br \/>\n&#8211; Fahrzeughersteller: MAN<br \/>\n&#8211; Gelenkbus (41 Sitzpl\u00e4tze, 106 Stehpl\u00e4tze)<br \/>\n&#8211; Abma\u00dfe: 18 m (L) X 2,6 m (B) X 3,1 m (H)<br \/>\n&#8211; Leergewicht; 15,5 t | Zul\u00e4ssiges Gesamtgewicht: 28 t<br \/>\n&#8211; Baujahr: 2018<br \/>\n&#8211; km-Stand: 156.000 km<br \/>\n&#8211; Kraftstoff: Diesel<br \/>\n&#8211; Abgasnorm: EURO 6 (H\u00f6chste Klasse (6\/6) mit geringstem Schadstoffaussto\u00df)<\/li>\n<li>Technische Ausstattung<br \/>\n&#8211; 3D-Drucker<br \/>\n&#8211; Formbox<br \/>\n&#8211; Lasercutter<br \/>\n&#8211; 3D-Scanner<br \/>\n&#8211; Virtual-Reality-Brille<br \/>\n&#8211; Notebooks und iPads<br \/>\n&#8211; Drohne<br \/>\n&#8211; 360 Grad-Kamera<br \/>\n&#8211; Greenscreen<br \/>\n&#8211; Film- und Tonequipment<\/li>\n<li>Gesamtkosten (ohne Fahrzeug): 215.000 Euro<br \/>\n&#8211; DIGITALUM Eigenanteil: 75.000 Euro<br \/>\n&#8211; LEADER-Zuwendung: 140.000 Euro<\/li>\n<li>Besondere Auszeichnung: REGIONALE-Projekt Drei Sterne<\/li>\n<li>Erster Halt: Messe \u201eWir in Wittgenstein\u201c in Erndtebr\u00fcck-Schameder am 22. April 2023<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Gesellschafter:\u00a0<\/strong>AGRODUR Grosalski GmbH &amp; Co. KG, BERGE-BAU GmbH &amp; Co. KG, BLB-Tourismus GmbH, Dekor-Kunststoffe GmbH, EEW Holding GmbH &amp; Co. KG, EJOT Holding GmbH &amp; Co. KG, Evangelischer Kirchenkreis, Gemeinde Erndtebr\u00fcck, Schlo\u00df Wittgenstein GmbH &amp; Co. KG, Jugendf\u00f6rderverein Bad Berleburg Veranstaltungs-GmbH, Kurt Obermeier GmbH &amp; Co. KG, Osterrath GmbH &amp; Co. KG, REGUPOL BSW GmbH, Sparkasse Wittgenstein, Stadt Bad Berleburg, Stadt Bad Laasphe, Volksbank Wittgenstein eG<\/p>\n<p>Text und Foto: <a href=\"https:\/\/www.digitalum-wittgenstein.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DIGITALUM Wittgenstein gGmbH<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitalisierung f\u00fcr alle erlebbar machen und in die Wittgensteiner St\u00e4dte und D\u00f6rfer bringen \u2013 das ist das gro\u00dfe Ziel. 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