{"id":30021,"date":"2022-11-24T16:44:55","date_gmt":"2022-11-24T15:44:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=30021"},"modified":"2022-11-25T08:32:25","modified_gmt":"2022-11-25T07:32:25","slug":"wetterexperte-karsten-schwanke-war-bei-ejot-informationsveranstaltung-zu-gast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wetterexperte-karsten-schwanke-war-bei-ejot-informationsveranstaltung-zu-gast\/","title":{"rendered":"Wetterexperte Karsten Schwanke war bei EJOT-Informationsveranstaltung zu Gast"},"content":{"rendered":"<p>\u201eWir sehen, das ist kein kurzer Sprint bei EJOT. Das Ziel, Klimaneutralit\u00e4t bis 2035 zu erreichen, ist sportlich. Aber es lohnt sich, dranzubleiben \u2013 das haben die vielen Projekte, die am heutigen Abend vorgestellt wurden, gezeigt.\u201c So hat es der bekannte Wetter- und Klimaexperte Karsten Schwanke am Ende der Informationsveranstaltung zum Thema \u201eEJOT wird klimaneutral\u201c im Bad Berleburger B\u00fcrgerhaus am Markt zusammengefasst.\u00a0Schwanke: \u201eEJOT zeigt gerade beispielhaft, dass die Transformation zu schaffen ist.\u201c<\/p>\n<p>All das, was bei EJOT in den zur\u00fcckliegenden Wochen und Monaten in Sachen Klimaschutz und CO<sub>2<\/sub>-Reduzierung eingeleitet worden ist, wird vorgestellt und auch realistisch eingeordnet. Dabei ist an manchen Stellen auch etwas Demut herauszuh\u00f6ren. \u201eDie forsche Ank\u00fcndigung, bis 2035 klimaneutral zu werden, setzt uns unter Stress \u2013 denn wir m\u00fcssen das unter wirtschaftlichen Bedingungen hinbekommen\u201c, sagt der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter Christian Kocherscheidt und tritt leicht auf die Bremse. Bei der Umsetzung liegt vieles gar nicht im unmittelbaren Einflussbereich von EJOT, sondern in der externen Lieferkette oder etwa der Produktion von gr\u00fcnem Stahl, aus dem EJOT den Draht mit einer deutlich reduzierten CO<sub>2<\/sub>-Bilanz f\u00fcr seine Teile beziehen k\u00f6nnte. Zukunftsmusik. \u201eAber\u201c, und das klingt dann doch wieder zuversichtlicher: \u201eWir sehen auch, dass dieses Thema von einer breiten Mitarbeiterschaft in unterschiedlichsten Bereichen unseres Unternehmens mitgetragen wird.\u201c<\/p>\n<p>\u201eKomplex und m\u00fchsam ist die CO<sub>2<\/sub>-Berechnung\u201c, gibt EJOT-Umweltmanager Heiko St\u00f6tzel am Mikrofon von Moderatorin Anne Willmes zu erkennen. Riesige Zahlenkolonnen m\u00fcssen im Unternehmen bewegt werden. Und die zeigen, dass der CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df bis 2025 noch ansteigen wird, bevor die Kurve dann bis zum Jahr 2035 in die andere Richtung verl\u00e4uft, wenn EJOT zum Beispiel verst\u00e4rkt in die Eigenstromerzeugung einsteigt oder tats\u00e4chlich gr\u00fcner Stahl zur Verf\u00fcgung steht. Gleichwohl werden derzeit bereits bei gro\u00dfen Bauprojekten wie der neuen Fabrik am Produktionsstandort in der T\u00fcrkei oder dem TecCenter in Bad Laasphe zukunftsweisende Technologien eingesetzt, um CO<sub>2 <\/sub>einzusparen. \u201eAll das, was wir selbst beeinflussen k\u00f6nnen, werden wir tun\u201c, sagt St\u00f6tzel.<\/p>\n<p>\u201eNachhaltigkeit in der Lieferkette \u2013 der Albtraum?\u201c \u201eNein\u201c, sagt Markus Rathmann. \u201eWeil wir neu denken und erste, neue Ans\u00e4tze haben.\u201c F\u00fcr EJOT z\u00e4hlt: Vermeiden geht vor Reduzieren und Kompensieren. \u201eDas wollen wir partnerschaftlich mit unseren Kunden und Lieferanten umsetzen.\u201c\u00a0 Klar ist: \u201eNachhaltigkeit wird das New Normal.\u201c Und dazu hat EJOT gemeinsam mit Lieferanten Projekte gestartet, die perspektivisch zu einer CO<sub>2<\/sub>-Entlastung f\u00fchren. Im Blickpunkt auch hier der gr\u00fcne Stahl: Anfang 2023 wird eine erste Charge mit CO<sub>2<\/sub>-reduziertem Stahl getestet. Mit den wichtigsten Lieferanten werden Dekarbonisierungseffekte untersucht oder eine \u201eintermodale\u201c Lieferkette mit Einsatz verschiedener Transportmittel zwischen den EJOT Standorten Bad Berleburg und Voitsberg in \u00d6sterreich getestet.<\/p>\n<p>Mitarbeiterkapitalbeteiligung und Ideenwettbewerb \u2013 beide Projekte stehen im unmittelbaren Kontext zur CO<sub>2<\/sub>-Einsparung und spielen bei EJOT eine wichtige Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t. \u201eDas Thema Nachhaltigkeit ist in den K\u00f6pfen der Mitarbeiter fest verankert\u201c, betonen CEO Wolfgang Bach und Nachhaltigkeitsmanagerin Annika M\u00fcller \u00fcbereinstimmend. Die Bandbreite der eingereichten Ideen ist beeindruckend. Einfache Anregungen aus dem Alltag bis hin zu technisch-komplexen M\u00f6glichkeiten aus den Produktionsprozessen.<\/p>\n<p>Und wer Karsten Schwanke in seinem Vortrag \u201eKlimawandel \u2013 DIE Herausforderung f\u00fcr unsere Gesellschaft\u201c erlebt hat, wird keinen Zweifel mehr daran haben, dass die Lage beim Klimawandel dramatisch ist und sich weiter rasant versch\u00e4rfen wird, wenn wir nicht ernsthaft gegensteuern. Das zeigen wissenschaftlich fundierte Untersuchungen und Messungen. Gro\u00df eingeblendet auf der Leinwand im B\u00fcrgerhaus hat Karsten Schwanke in seinem Vortrag das Zitat des Wissenschaftsjournalisten J\u00fcrgen D\u00f6schner: \u201eWann werden wir begreifen, dass wir mit Ver\u00e4nderung mehr bewahren als durch schlichtes Festhalten an dem, was ist.\u201c\u00a0Karsten Schwanke mahnt: \u201eWir m\u00fcssen in die G\u00e4nge kommen und dem rasanten Klimawandel Tempo entgegensetzen, damit wir noch viel von dem bewahren k\u00f6nnen, was uns lieb und wichtig ist.\u201c<\/p>\n<p>Text und Foto: <a href=\"https:\/\/www.ejot.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EJOT Holding GmbH &amp; Co. KG<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWir sehen, das ist kein kurzer Sprint bei EJOT. Das Ziel, Klimaneutralit\u00e4t bis 2035 zu erreichen, ist sportlich. 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