{"id":29745,"date":"2022-10-20T13:36:17","date_gmt":"2022-10-20T11:36:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=29745"},"modified":"2022-10-20T13:39:50","modified_gmt":"2022-10-20T11:39:50","slug":"nrw-unternehmen-machen-sich-grosse-sorgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/nrw-unternehmen-machen-sich-grosse-sorgen\/","title":{"rendered":"NRW-Unternehmen machen sich gro\u00dfe Sorgen"},"content":{"rendered":"<p>Die Unternehmen der nordrhein-westf\u00e4lischen Metall- und Elektroindustrie machen sich gro\u00dfe Sorgen um ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit und die Zukunftsf\u00e4higkeit des Industriestandorts. Nahezu jeder Betrieb sp\u00fcrt zum Teil massive Auswirkungen der Energiekostenkrise und der einbrechenden Konjunktur. <a href=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/22-10-20-ME-Umfrage-Wirtschaftslage-NRW.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das belegt eine aktuelle Umfrage des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (Metall NRW) unter mehr als 300 Betrieben mit fast 120.000 Besch\u00e4ftigten zwischen Rhein und Weser.<\/a> \u201eDie Unternehmen leiden seit Monaten unter den exorbitant gestiegenen Kosten f\u00fcr Energie, Rohstoffe und Vorprodukte\u201c, erkl\u00e4rte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbandes, Johannes P\u00f6ttering, am Donnerstag in D\u00fcsseldorf. Fast 20 Prozent der Betriebe seien inzwischen existentiell betroffen. \u201eDie Meldungen unserer Betriebe lassen keinen Zweifel: Unsere Industrie befindet sich am Vorabend einer erneuten Rezession\u201c, sagte P\u00f6ttering. 89 Prozent rechneten mit Gewinn- und 76 Prozent mit Auftragsr\u00fcckg\u00e4ngen, 73 Prozent erwarteten Wettbewerbsnachteile gegen\u00fcber der globalen Konkurrenz, fast die H\u00e4lfte der Betriebe f\u00fcrchte eine wirtschaftliche Gef\u00e4hrdung ihres Betriebes und 38 Prozent s\u00e4hen eine Benachteiligung deutscher Standorte bei globalen Investitionsentscheidungen.<br \/>\nDie Unternehmen befinden sich nach Worten P\u00f6tterings \u201ein einem Zangengriff von Kostenexplosionen und Konjunkturflaute\u201c. Der Umfrage zufolge k\u00f6nnten 13 Prozent die Kostensteigerungen gar nicht und weitere 55 Prozent allenfalls in einem nicht Kosten deckenden Umfang weitergeben. Stornierungen oder Verschiebungen von Bestellungen seien inzwischen an der Tagesordnung (54 Prozent) oder w\u00fcrden alsbald erwartet (33 Prozent). Mit Blick auf die Zukunftsf\u00e4higkeit des Industriestandorts Nordrhein-Westfalen bezeichnete P\u00f6ttering die Auswirkungen des ver\u00e4nderten wirtschaftlichen Umfelds als \u201ehochgradig besorgniserregend\u201c. Fast 70 Prozent w\u00fcrden Investitionen und 25 Prozent Ausgaben in Forschung und Entwicklung reduzieren oder verschieben. \u201eDas wirft unser Industrieland insgesamt bei der Bew\u00e4ltigung der Transformation zur\u00fcck\u201c, betonte P\u00f6ttering. Die schwierige Wirtschaftslage habe auch Folgen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung. 39 Prozent der Betriebe planten bereits Kurzarbeit, fast ein Drittel sogar Personalabbau.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/22-10-20-ME-Umfrage-Wirtschaftslage-NRW.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Download aller Umfrageergebnisse im PDF-Format<\/a><\/p>\n<p>Text: Metall NRW<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Unternehmen der nordrhein-westf\u00e4lischen Metall- und Elektroindustrie machen sich gro\u00dfe Sorgen um ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit und die Zukunftsf\u00e4higkeit des Industriestandorts. 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