{"id":2923,"date":"2015-11-17T10:18:53","date_gmt":"2015-11-17T09:18:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=2923"},"modified":"2015-11-17T10:18:54","modified_gmt":"2015-11-17T09:18:54","slug":"digitalisierung-veraendert-auch-die-berufsausbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/digitalisierung-veraendert-auch-die-berufsausbildung\/","title":{"rendered":"Digitalisierung ver\u00e4ndert auch die Berufsausbildung"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDie Digitalisierung ver\u00e4ndert nicht nur Produktion und Handel, auch die Berufsausbildung muss sich den neuen Herausforderungen anpassen.\u201c Dies betonte Felix G. Hensel, Pr\u00e4sident der Industrie- und Handelskammer Siegen, bei der Er\u00f6ffnung des 3. IHK-Ausbildungsforums vor 230 anwesenden Personal- und Ausbildungsverantwortlichen aus Siegen-Wittgenstein und Olpe. Mit der technischen Entwicklung einher gingen weitere gro\u00dfe Herausforderungen, denen sich die betriebliche Berufsausbildung stellen m\u00fcsse. Die demografische Entwicklung, der Trend zu Abitur und Studium, die Integration von Fl\u00fcchtlingen, aber auch zunehmende Verhaltensauff\u00e4lligkeiten bei jungen Menschen, diese Themen bestimmten zunehmend den Arbeitsalltag betrieblicher Ausbilder. Daher wies Hensel auf die Notwendigkeit einer innerbetrieblichen Aufwertung der Ausbildungsverantwortlichen und der Entwicklung spezifischer Bildungsangebote f\u00fcr das Ausbildungspersonal hin.<\/p>\n<p>Auf Letzteres ging Dr. Gert Zinke vom Bundesinstitut f\u00fcr Berufsbildung im Hinblick auf die Konsequenzen der Digitalisierung f\u00fcr die Berufsbildung n\u00e4her ein. \u201eBerufliche Handlungsfelder ver\u00e4ndern sich, die Ausbildungsverantwortlichen in den Betrieben werden deshalb ihre Ausbildungsgestaltung, die Inhalte und die Lernmethoden \u00fcberpr\u00fcfen und anpassen m\u00fcssen. Insbesondere in Bereichen, in denen neue Technologien einziehen, ist ein \u201eupdate\u201c der betrieblichen Berufsausbildung erforderlich\u201c, so seine Kernbotschaft an die Personal- und Ausbildungsverantwortlichen. Auf der Bundesebene werde die Anpassung von Ausbildungsordnungen an die technologische Entwicklung fortgesetzt. Dies werde in enger Abstimmung mit den betrieblichen Erfordernissen geschehen. Als Beispiel nannte er hier die IT-Berufe.<\/p>\n<p>Hierauf nahm Klaus Fenster, IHK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Berufsbildung und Zentrale Dienste, Bezug und erkl\u00e4rte die Bereitschaft der heimischen mittelst\u00e4ndischen Industrie, sich an entsprechenden Evaluierungsprojekten zu beteiligen. Im \u00dcbrigen stelle die technologische Entwicklung eine Chance f\u00fcr das duale Berufsbildungssystem dar, seine Innovationsf\u00e4higkeit unter Beweis zu stellen und durch zeitgem\u00e4\u00dfe Ausbildungsinhalte und \u2013formen im \u201eKampf um die besten K\u00f6pfe\u201c bestehen zu k\u00f6nnen. Dies setze ein nachhaltiges System der Berufsorientierung und einen zielgruppengerechten Umgang mit jungen Menschen voraus. Zu diesem Aspekt gab J\u00fcrgen Struck, Leiter der gewerblichen Ausbildung der Firma Muhr und Bender den Teilnehmern wertvolle Hinweise.<\/p>\n<p>In f\u00fcnf Workshops er\u00f6rterten die 230 Personal- und Ausbildungsverantwortlichen dann Fragen der gemeinsamen Kooperation, des Azubi-Marketings, der Alternativen zum Studium und der Auslandspraktika in der Ausbildung. Dass der Workshop \u201eVom schwierigen Jugendlichen zur motivierten Fachkraft-geht das? auch bei der dritten Auflage des Ausbildungsforums wieder sehr gut besucht war, zeigt, dass sich die Ausbilder ihrer besonderen Verantwortung jungen Menschen gegen\u00fcber sehr bewusst sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Digitalisierung ver\u00e4ndert nicht nur Produktion und Handel, auch die Berufsausbildung muss sich den neuen Herausforderungen anpassen.\u201c Dies betonte Felix G. 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