{"id":28991,"date":"2022-06-30T17:14:48","date_gmt":"2022-06-30T15:14:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=28991"},"modified":"2022-06-30T17:15:20","modified_gmt":"2022-06-30T15:15:20","slug":"nrw-metallarbeitgeber-weisen-ig-metall-forderung-von-acht-prozent-mehr-geld-als-voellig-unrealistisch-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/nrw-metallarbeitgeber-weisen-ig-metall-forderung-von-acht-prozent-mehr-geld-als-voellig-unrealistisch-zurueck\/","title":{"rendered":"NRW-Metallarbeitgeber weisen IG-Metall-Forderung von acht Prozent mehr Geld als \u201ev\u00f6llig unrealistisch\u201c zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p class=\"PRESSEMITTEILUNGFlietext\">Als \u201ev\u00f6llig unrealistisch und absolut unvertr\u00e4glich f\u00fcr den M+E-Standort Nordrhein-Westfalen\u201c haben die NRW-Metallarbeitgeber die Forderung der IG Metall nach Einkommensverbesserungen von acht Prozent scharf zur\u00fcckgewiesen. Alle M+E-Branchen l\u00e4gen immer noch zum Teil deutlich unter dem Vorkrisenniveau, h\u00e4tten mit heftigen exogenen Preisschocks zu k\u00e4mpfen und st\u00fcnden zudem transformationsbedingt unter massivem strukturellem Ver\u00e4nderungsdruck. Eine auch nur ann\u00e4hernde Umsetzung dieser Forderung w\u00fcrde viele Betriebe v\u00f6llig \u00fcberfordern und zahlreiche Arbeitspl\u00e4tze im bedeutendstem Industriezweig des Landes aufs Spiel setzen, erkl\u00e4rte der Pr\u00e4sident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, am Donnerstag in D\u00fcsseldorf. \u00dcberdies d\u00fcrfe die ohnehin schon hohe Inflation nicht noch durch falsche tarifpolitische Weichenstellungen zus\u00e4tzlich angeheizt werden. \u201eIch kann die IG Metall vor den Folgen einer \u00fcberzogenen Tarifpolitik auch f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung nur warnen\u201c, so Kirchhoff.<\/p>\n<p class=\"PRESSEMITTEILUNGFlietext\">Nach Worten des NRW-Metallarbeitgeberpr\u00e4sidenten verkennt die Gewerkschaft die hochgradig angespannte Lage in den M+E-Branchen. Mit ihrem wiederholten Verweis auf eine zum Teil gute Auftragslage ignoriere die IG Metall, dass die anhaltenden kr\u00e4ftigen St\u00f6rungen der internationalen Lieferketten f\u00fcr eine extrem belastende und volatile Lage in der Industrieproduktion sorgten. \u201eUnseren Unternehmen nutzen die vielen Bestellungen gar nichts, wenn Rohstoffe, Materialien und Vorprodukte versp\u00e4tet, in viel geringerem Umfang, dazu zu exorbitant gestiegenen Preisen oder schlimmstenfalls erst gar nicht auf dem Hof ankommen\u201c, betonte Kirchhoff. Die gegenw\u00e4rtigen Streiks im Hamburger Hafen versch\u00e4rften die Lage mittelfristig noch zus\u00e4tzlich. Hinzu k\u00e4men ex-treme Preisaufschl\u00e4ge f\u00fcr Energie. Das alles f\u00fchre zu erheblichen Einbu\u00dfen bei Ums\u00e4tzen und Gewinnen oder treibe zunehmend viele Betriebe in die Verlustzone. Schon jetzt reagierten darauf Unternehmen mit Investitionsk\u00fcrzungen und \u2013verschiebungen oder leiteten personalpolitische Ma\u00dfnahmen wie Kurzarbeit oder gar Besch\u00e4ftigungsabbau ein. Die h\u00f6chst unsicheren Zeiten machten die Ausgangslage vor der Tarifrunde 2022 ausgesprochen schwierig. \u201eDarum ist es so wichtig, dass jetzt nicht auch noch die Tarifpolitik den Unternehmen untragbare Belastungen aufb\u00fcrdet\u201c, so Kirchhoff.<\/p>\n<p>Text und Foto: <a href=\"https:\/\/www.metall.nrw\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Metall NRW<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als \u201ev\u00f6llig unrealistisch und absolut unvertr\u00e4glich f\u00fcr den M+E-Standort Nordrhein-Westfalen\u201c haben die NRW-Metallarbeitgeber die Forderung der IG Metall nach Einkommensverbesserungen von acht Prozent scharf zur\u00fcckgewiesen&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":25985,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[32,30,11],"tags":[],"class_list":["post-28991","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-infos","category-vermischtes","category-regionale-wirtschaft"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/21-8-20-AGK_Redaktionsbesuc.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28991","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28991"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28991\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28992,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28991\/revisions\/28992"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25985"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}