{"id":28915,"date":"2022-06-23T14:20:42","date_gmt":"2022-06-23T12:20:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=28915"},"modified":"2022-06-23T14:20:42","modified_gmt":"2022-06-23T12:20:42","slug":"nachhaltiges-bauen-in-suedwestfalen-etablieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/nachhaltiges-bauen-in-suedwestfalen-etablieren\/","title":{"rendered":"\u201eNachhaltiges Bauen\u201c in S\u00fcdwestfalen etablieren"},"content":{"rendered":"<p>\u201eNachhaltiges Bauen\u201c soll ein Merkmal S\u00fcdwestfalens werden. Viele Akteure arbeiten in der REGIONALE 2025 darauf hin und planen konkrete Projekte: das Kompetenzzentrum \u201eBauen mit Holz\u201c und das \u201eHaus der Baukultur\u201c. Die S\u00fcdwestfalen Agentur hatte Interessierte deshalb zum REGIONALEn Freitag eingeladen. Bei der Online-Sprechstunde der REGIONALE 2025 wurden die Projekte vorgestellt, \u00fcber die Bedeutung von Baukultur f\u00fcr die Region gesprochen und Interessierten Vernetzungsm\u00f6glichkeiten geboten.<\/p>\n<p>\u201eBaukultur bedeutet, unsere Alltagswelt qualit\u00e4tsvoll zu gestalten. Sie schafft Orte, an denen wir uns wohlf\u00fchlen, sie tr\u00e4gt zur \u00f6rtlichen Identit\u00e4t bei und entwickelt diese weiter\u201c, sagte Martin Schmidt vom Baukultur-Team des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe in seinem Kurzvortrag. \u201eDas hei\u00dft konkret, bei Baukultur spielen regionale Rohstoffe und Produkte eine Rolle, Geschichte und Tradition genauso wie Innovationen, aber auch \u00f6konomische und soziale Aspekte.\u201c In S\u00fcdwestfalen geht es also um mehr als das Fachwerkhaus in den historischen Altst\u00e4dten.<\/p>\n<p>Die Stadt Arnsberg verfolgt das Thema seit Jahren engagiert und hat Baukultur als harten Standortfaktor erkannt. Die Aktivit\u00e4ten m\u00fcnden in einem Projekt der REGIONALE 2025 in S\u00fcdwestfalen: das \u201eHaus der Baukultur\u201c. Derzeit hat das Vorhaben den ersten von drei Sternen und steckt damit noch mitten im Planungsprozess. Das \u201eHaus der Baukultur\u201c versteht sich als Werkstatt und Kompetenzzentrum f\u00fcr ressourcenschonendes und standortgerechtes Planen und Bauen, erkl\u00e4rte Klaus Fr\u00f6hlich aus dem Zukunfts- und Strategieb\u00fcro Nachhaltigkeit der Stadt Arnsberg den Interessierten. \u201eWir wollen Ansprechpartner sein f\u00fcr unterschiedliche Zielgruppen, etwa das Handwerk, Stadtplanung, Architektinnen und Architekten, aber eben auch f\u00fcr G\u00e4ste der Region und die eigenen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Es geht uns auch darum, allen Interessierten konkrete baukulturelle Orte, Beispiele und Prozesse zeigen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Eng verbunden ist das Arnsberger Vorhaben mit einem weiteren Projekt der REGIONALE 2025 aus Olsberg, das \u201eBauen mit Holz\u201c in den Fokus r\u00fcckt. \u201eIn S\u00fcdwestfalen gibt es einen \u201eechten\u201c Cluster Forst und Holz, alle Branchen der Wertsch\u00f6pfungskette Forst-Holz sind hier vertreten\u201c, sagte Dr. Stefanie Wieland, Leiterin des Teams Holzwirtschaft bei Wald und Holz in NRW in der Online-Veranstaltung. Gemeinsam mit einem gro\u00dfen Netzwerk von Akteuren hat das Zentrum HOLZ in Olsberg ein Projekt eingereicht, mit dem Ziel, S\u00fcdwestfalen als Kompetenz- und Modellregion f\u00fcr das \u201eBauen mit Holz\u201c weiter zu etablieren. Hier sollen Ideen f\u00fcr die gesamte Region entwickelt und Pilotprojekte umgesetzt werden, um die Innovationskraft der Holzbranche zu st\u00e4rken und das klimafreundliche \u201eBauen mit Holz\u201c in allen Bereichen, sowohl beim privaten Bauen als auch bei Kommunen, im Gewerbe und in der Industrie weiter voranzubringen. \u201eDer Rohstoff Holz ist pr\u00e4gend f\u00fcr die Region und deckt schon jetzt die komplette Wertsch\u00f6pfungskette ab \u2013 von der Waldbewirtschaftung bis hin zu edlen Holzprodukten. Wir haben also beste Chancen, das klimafreundliche Bauen mit Holz zu einem Merkmal der Region zu machen und durch das vernetzte Know-how schnell Innovationen zu erarbeiten.\u201c<\/p>\n<p>Beide Projekte der REGIONALE 2025 sind wichtige Bausteine, um nachhaltiges Bauen in S\u00fcdwestfalen zu etablieren, sagte Dr. Stephanie Arens, Leiterin der REGIONALE 2025 bei der S\u00fcdwestfalen Agentur. \u201eF\u00fcr uns ist nachhaltiges Bauen ein zentrales Anliegen in der REGIONALE 2025 und inzwischen eine eigene Projektfamilie. Wir glauben, dass dadurch echte Mehrwerte f\u00fcr die Region und die Menschen entstehen. Denn es hat auch etwas mit Wertsch\u00e4tzung zu tun: f\u00fcr unsere Region, die Natur, f\u00fcr Produkte aus Wirtschaft und Handwerk. Je mehr gute Beispiele wir zeigen k\u00f6nnen, umso einfacher wird es auch f\u00fcr andere, sich mit den Themen auseinanderzusetzen. Daran arbeiten wir in den kommenden Monaten mit den Projekttr\u00e4gern gemeinsam weiter.\u201c<\/p>\n<p>Text:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.suedwestfalen-agentur.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">S\u00fcdwestfalen Agentur<\/a>; Foto: Patrick Bonzel \/ S\u00fcdwestfalen Agentur<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNachhaltiges Bauen\u201c soll ein Merkmal S\u00fcdwestfalens werden. 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