{"id":2668,"date":"2015-08-10T14:03:04","date_gmt":"2015-08-10T12:03:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=2668"},"modified":"2015-08-10T14:40:00","modified_gmt":"2015-08-10T12:40:00","slug":"industrie-4-0-darf-nicht-nur-auf-produktionsebene-betrachtet-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/industrie-4-0-darf-nicht-nur-auf-produktionsebene-betrachtet-werden\/","title":{"rendered":"Industrie 4.0 darf nicht nur auf Produktionsebene betrachtet werden"},"content":{"rendered":"<p>Die Industrieunternehmen in Siegen-Wittgenstein und dem S\u00fcdsauerland m\u00fcssen auch Schnittstellen wie den Vertrieb fit f\u00fcr den digitalen Wandel machen. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie \u00fcber Welt- und Europamarktf\u00fchrer mit Hauptsitz in Deutschland, die von dem Qualifizierungsdienstleister TK Leaderspoint Group durchgef\u00fchrt wurde. Demnach kommt es in Zukunft st\u00e4rker denn je darauf an, \u00fcber mehrere Wertsch\u00f6pfungsstufen hinweg an neuen Technologien und L\u00f6sungen zusammenzuarbeiten.<\/p>\n<p>\u201eDie Industrie in Siegen-Wittgenstein und dem Kreis Olpe ist mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gt. Diese in ihren Bereichen h\u00e4ufig sehr erfolgreichen Unternehmen sind zumeist als Zulieferer in Wertsch\u00f6pfungsketten integriert. F\u00fcr diese Unternehmen wird die Digitalisierung insbesondere von Interaktionsprozessen die n\u00e4chste Herausforderung darstellen. Mitarbeiter aus den Bereichen Vertrieb, Kundenprojektmanagement und Service werden zunehmend mit digitalen Beschaffungsans\u00e4tzen ihrer Kunden konfrontiert\u201c, so Studienleiter Bj\u00f6rn Wechsel.<\/p>\n<p>Die Eink\u00e4ufer versuchen, die Beschaffungsprozesse noch effizienter und die Leistungen der Lieferanten noch transparenter und damit vergleichbarer zu machen. Das setzt viele Lieferanten unter Druck. Selbst ausgesprochen beratungsintensive Gesch\u00e4ftsbeziehungen sind bis zu einem gewissen Grad betroffen. Allerdings sind pers\u00f6nliche Kundenkontakte gerade im Umfeld erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftiger Produkte und Leistungen unverzichtbar, vor allem wenn stark vom Lieferanten getriebene Innovationen vermarktet werden. Hier kann sich eine intensivierte Digitalisierung paradoxerweise als Hemmnis erweisen.<\/p>\n<p>\u201eDas Augenmerk liegt h\u00e4ufig noch sehr stark auf der Vernetzung und Digitalisierung der Produktionsprozesse, was nat\u00fcrlich seine Berechtigung hat. Aber das Zusammenspiel aller Abteilungen eines Unternehmens muss gew\u00e4hrleistet sein, um das Potenzial von Industrie 4.0 zu nutzen\u201c, berichtet Bj\u00f6rn Wechsel.<\/p>\n<p>Gewinnen werden nach Einsch\u00e4tzung der TK Leaderspoint Group die Unternehmen, deren Mitarbeiter digitale und traditionelle Kundenkan\u00e4le verbinden und das Zusammenspiel beherrschen. Somit rollt nichts weniger als ein Paradigmenwechsel auf die Unternehmen zu. Die ersten Studienergebnisse deuten darauf hin, dass hier noch nicht viele Firmen wirklich gut f\u00fcr die Zukunft ger\u00fcstet sind.<\/p>\n<p>Die komplette Studie wird im Herbst erscheinen und schwerpunktm\u00e4\u00dfig Erfolgsregeln und Potenziale f\u00fcr den B2B-Vertrieb aufzeigen. Befragt wurden Eink\u00e4ufer bei 29 deutschen Welt- und Europamarktf\u00fchrern, den so genannten (Hidden) Champions, die als besonders erfolgsorientiert und effizient gelten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Industrieunternehmen in Siegen-Wittgenstein und dem S\u00fcdsauerland m\u00fcssen auch Schnittstellen wie den Vertrieb fit f\u00fcr den digitalen Wandel machen. 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