{"id":26001,"date":"2021-11-08T11:04:23","date_gmt":"2021-11-08T10:04:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=26001"},"modified":"2021-11-08T11:04:23","modified_gmt":"2021-11-08T10:04:23","slug":"massive-versorgungs-und-lieferengpaesse-schwerer-rueckschlag-fuer-wirtschaftliche-erholung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/massive-versorgungs-und-lieferengpaesse-schwerer-rueckschlag-fuer-wirtschaftliche-erholung\/","title":{"rendered":"Massive Versorgungs- und Lieferengp\u00e4sse schwerer R\u00fcckschlag f\u00fcr wirtschaftliche Erholung"},"content":{"rendered":"<p>Die Unternehmen der nordrhein-westf\u00e4lischen Metall- und Elektroindustrie haben mit massiven Versorgungs- und Lieferengp\u00e4ssen zu k\u00e4mpfen. Das ist das Ergebnis einer am Montag in D\u00fcsseldorf vorgelegten Umfrage des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW) unter mehr als 300 Betrieben mit fast 115.000 Besch\u00e4ftigten. Der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer von METALL NRW, Dr. Luitwin Mallmann, bezeichnete die aktuelle Lage in den Unternehmen als \u201esehr angespannt\u201c. \u00dcber alle Branchen, Betriebsgr\u00f6\u00dfen und Regionen hinweg sei fast jeder Betrieb im Land betroffen, vier von f\u00fcnf Betrieben berichteten von einer \u201emittleren\u201c oder sogar \u201estarken\u201c Beeintr\u00e4chtigung. Vorprodukte, Rohstoffe und Materialien seien entweder gar nicht (42 Prozent), nicht in der ben\u00f6tigten Menge (58 Prozent), nicht in der ben\u00f6tigten Zeit (92 Prozent) oder nur zu deutlich gestiegenen Preisen (89 Prozent) verf\u00fcgbar. Mit den Versorgungsproblemen seien die Unternehmen im Schnitt bereits seit 5,4 Monaten konfrontiert. \u201eDiese Entwicklung ist ein schwerer R\u00fcckschlag f\u00fcr die eigentlich erwartete wirtschaftliche Erholung des wichtigsten Industriezweigs des Landes, der sich bis weit in das n\u00e4chste Jahr auswirken wird\u201c, erkl\u00e4rte Dr. Mallmann. Der Umfrage zufolge sei f\u00fcr nahezu alle Betriebe (94 Prozent) kein Ende der Versorgungsengp\u00e4sse absehbar.<\/p>\n<p>\u201eGro\u00dfe Sorgen macht mir der rapide Anstieg der Kosten\u201c, sagte Dr. Mallmann. Die Beschaffungspreise seien im Schnitt um 38 Prozent gestiegen, jedes vierte Unternehmen habe sogar Preiszuw\u00e4chse von mehr als 50 Prozent zu verkraften. Nur wenige Betriebe (14 Prozent) k\u00f6nnten die Preissteigerungen vollumf\u00e4nglich an die Kunden weitergeben. Angesichts der gro\u00dfen Herausforderungen zur erfolgreichen Transformation der Industrie treffe die schlechte Versorgungslage die Unternehmen zur Unzeit, so Dr. Mallmann. Im Schnitt h\u00e4tten die Betriebe allein im laufenden Jahr 13 Prozent weniger Umsatz zu verkraften. Auf die Engp\u00e4sse w\u00fcrden bereits 15 Prozent der Betriebe mit Kurzarbeit reagieren. Zur Linderung der angespannten Situation \u00fcberpr\u00fcften die Unternehmen gegenw\u00e4rtig ihre internationalen Lieferketten. Allein 61 Prozent der Betriebe meldeten Lieferprobleme mit China. Um die Auswirkungen der Engp\u00e4sse abzumildern, k\u00f6nne auch die Politik helfen, betonte Dr. Mallmann. Dazu geh\u00f6rten aus Sicht der Betriebe die Optimierung der Zollabfertigung, die tempor\u00e4re Aufhebung von LKW-Fahrverboten an Sonn- und Feiertagen sowie des Nachtflugverbots f\u00fcr Transportfl\u00fcge an betroffenen Flugh\u00e4fen und die Verl\u00e4ngerung der Regelungen zur Kurzarbeit.<\/p>\n<p>Info: <a href=\"https:\/\/metall.nrw\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">METALL NRW<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Unternehmen der nordrhein-westf\u00e4lischen Metall- und Elektroindustrie haben mit massiven Versorgungs- und Lieferengp\u00e4ssen zu k\u00e4mpfen. 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