{"id":24595,"date":"2021-08-03T11:00:38","date_gmt":"2021-08-03T09:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=24595"},"modified":"2021-08-03T11:00:38","modified_gmt":"2021-08-03T09:00:38","slug":"in-diesem-familienbetrieb-werden-sieger-ausgebildet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/in-diesem-familienbetrieb-werden-sieger-ausgebildet\/","title":{"rendered":"In diesem Familienbetrieb werden Sieger ausgebildet"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Gute Ausbildung spricht sich rum. Empfehlungsmarketing ist einfach unbezahlbar. Und so stellt sich f\u00fcr Tobias Pfeil, Juniorchef im elterlichen Betrieb f\u00fcr Sanit\u00e4r-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK), eher selten die Frage, wie er Auszubildende findet. Azubis oder langj\u00e4hrige Mitarbeiter empfehlen die <a href=\"https:\/\/www.pfeil-heizungsbau.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Firma Pfeil<\/a> gerne weiter. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass sie zufrieden sind.<\/p>\n<p>Das sei ein klarer Vorteil der l\u00e4ndlichen Region: Man kennt sich, man tauscht sich aus. Wenn dann noch bemerkenswerte Leistungen hinzukommen, spricht das ebenfalls f\u00fcr den Betrieb. Das 1995 in Bad Berleburg-Richstein gegr\u00fcndete Unternehmen weist eine hervorragende Bilanz im Praktischen Leistungswettbewerb auf: Kammersieger, zwei Landessieger, einen zweiten und einen vierten Bundessieger. Dank dieser Ergebnisse gelangte SHK Pfeil im Rennen um den Ausbildungspreis des s\u00fcdwestf\u00e4lischen Handwerks in die n\u00e4chste Runde und wurde in der Kategorie &#8222;Leistungen und Erfolge\u201c nominiert.<\/p>\n<h4>Vater und Sohn arbeiten Hand in Hand<\/h4>\n<p>Mit vier Meistern, sieben Monteuren, neun Auszubildenden und zwei kaufm\u00e4nnischen Mitarbeitern ist der Familienbetrieb gut aufgestellt. Gemeinsam f\u00fchren Vater und Sohn, Gerhard und Tobias Pfeil, das Unternehmen. &#8222;Wir sind beide Chef\u201c, lacht der Junior, &#8222;und das funktioniert.&#8220; \u00dcberhaupt sind ein &#8222;angenehmes Miteinander&#8220; und &#8222;respektvoller Umgang&#8220; das, was das Betriebsklima ausmacht. Flache Strukturen in einem famili\u00e4ren Umfeld tragen ebenfalls dazu bei. Vertrauensvoll l\u00e4sst Tobias Pfeil alle Mitarbeiter selbstst\u00e4ndig arbeiten. Das gilt auch f\u00fcr die Auszubildenden. Sich ausprobieren, am Ende eines Tages sehen, was man geschaffen hat. Das sei wichtig zum Lernen. Und wenn einmal etwas nicht so gut gelungen ist, l\u00e4sst Pfeil dem Nachwuchs gen\u00fcgend Freiraum zum Nachbessern.<\/p>\n<h4>Feste Paten begleiten Azubis<\/h4>\n<p>Die Auszubildenden bekommen von Beginn an einen Paten an ihre Seite. Mit diesem festen Ansprechpartner sind sie auf den Baustellen unterwegs. Als zus\u00e4tzlichen Anreiz bietet Pfeil eine betriebliche Altersvorsorge. Mit Betriebsfeiern wird das &#8222;Wir-Gef\u00fchl&#8220; gest\u00e4rkt. Nat\u00fcrlich bekommt jeder von Beginn an eine eigene Werkzeugkiste. Allein auf Empfehlungen bei der Nachwuchswerbung zu setzen, reicht f\u00fcr Pfeil nicht: Simon Roth hat als Ausbildungsbotschafter, einem Projekt der Handwerkskammer, Schulen und Berufsb\u00f6rsen besucht. Mehrw\u00f6chige Sch\u00fclerpraktika bieten zudem Gelegenheit, das Handwerk kennenzulernen. In Zusammenarbeit mit der Hauptschule Bad Berleburg beteiligt sich Pfeil auch am BOKR-Projekt. Diese Kooperation l\u00e4uft seit Jahren f\u00fcr beide Seiten sehr gut. Der neue Auszubildende hat bereits seit einem Jahr donnerstags Baustellenluft schnuppern k\u00f6nnen und so Einblicke in den Arbeitsalltag erhalten. Das Kennenlernen wird also in das Jahr vor dem Ausbildungsbeginn gelegt. &#8222;Damit gibt es keine besonderen \u00dcberraschungen f\u00fcr beide Seiten, das ist ein gro\u00dfer Vorteil&#8220;, unterstreicht Pfeil und erg\u00e4nzt: &#8222;Durch den st\u00e4ndigen Umgang mit vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bleibt der gesamte Betrieb lebendig und beweglich.&#8220;<\/p>\n<h4>Laufbahnplanung bietet Perspektiven<\/h4>\n<p>Im Blick hat Pfeil auch die Laufbahnplanung seiner Mitarbeiter \u2013 sei es Meister oder Studium. So hat er seinem ehemaligen Auszubildenden Simon Roth das duale Studium &#8222;Wirtschaftsingenieur Energie und Geb\u00e4ude&#8220; im bbz Arnsberg erm\u00f6glicht und finanziell unterst\u00fctzt. Das bindet. Die Entwicklungen in der Branche verfolgt Handwerksmeister Tobias Pfeil kontinuierlich. Der Beruf hat sich weiterentwickelt, die Anforderungen steigen: &#8222;Wir haben Potential, das wir ausbauen k\u00f6nnen.&#8220; Dazu braucht man langfristig gute Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Ob sich dann die gesamte Mannschaft dar\u00fcber freuen kann, Ausbildungsbetrieb des Jahres zu werden, entscheidet sich bei der Preisverleihung am 8. Oktober. Zur Nominierung gratulierten HwK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Fabian Br\u00e4utigam und der Leiter Ausbildungswesen, R\u00fcdiger Schn\u00fcttgen, mit einer Urkunde. Bei der \u00dcbergabe dabei war auch Manfred Peter, Marktbereichsleiter Firmenkunden der Sparkasse Wittgenstein, als Vertreter der Sponsoren. Die Siegpr\u00e4mie in H\u00f6he von 2.000 Euro in der Kategorie &#8222;Leistungen und Erfolge&#8220; wird von den Sparkassen S\u00fcdwestfalens zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Text und Foto: <a href=\"https:\/\/www.hwk-swf.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Handwerkskammer S\u00fcdwestfalen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gute Ausbildung spricht sich rum. Empfehlungsmarketing ist einfach unbezahlbar. 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