{"id":24158,"date":"2021-06-28T09:04:01","date_gmt":"2021-06-28T07:04:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=24158"},"modified":"2021-06-27T11:06:53","modified_gmt":"2021-06-27T09:06:53","slug":"glasfaserausbau-im-kreis-olpe-hat-begonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/glasfaserausbau-im-kreis-olpe-hat-begonnen\/","title":{"rendered":"Glasfaserausbau im Kreis Olpe hat begonnen"},"content":{"rendered":"<p>Seit wenigen Wochen laufen in Attendorn die Bauarbeiten des Netzbetreibers Deutsche Glasfaser. Die ersten 17 Kilometer der Leitungstrasse sind bereits verlegt und es geht weiter z\u00fcgig voran. Noch in diesem Jahr sollen die gigabitf\u00e4higen Breitbandanschl\u00fcsse in Attendorn ans Netz gehen. Interessierte k\u00f6nnen bereits jetzt die entsprechenden Vertr\u00e4ge mit Deutsche Glasfaser abschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Wochen starten auch die Bauarbeiten in Drolshagen und im n\u00e4chsten Schritt in Wenden. Anlass f\u00fcr Landrat Theo Melcher, die B\u00fcrgermeister Ulrich Berghof (Stadt Drolshagen) und Bernd Clemens (Gemeinde Wenden) sowie den Beigeordneten Carsten Graumann (Hansestadt Attendorn), sich pers\u00f6nlich vor Ort von Gunther Schwab (Gesch\u00e4ftsleiter F\u00f6rderprojekte von Deutsche Glasfaser) und Johannes Ludwigs (Projektleiter Deutsche Glasfaser) \u00fcber den aktuellen Baufortschritt und die weiteren Planungen informieren zu lassen.<\/p>\n<p>\u201eMit dem jetzt begonnenen Glasfaserausbau schlagen wir ein weiteres Kapitel im Bereich des \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Breitbandausbaus auf. Bereits in den vergangenen f\u00fcnf Jahren konnten wir gro\u00dfe Fortschritte beim Breitbandausbau erzielen. Nun werden auch die letzten wei\u00dfen Flecken endlich mit gigabitf\u00e4higem Internet versorgt,\u201c freut sich Landrat Theo Melcher. Im Rahmen des gef\u00f6rderten Gigabitausbaus wird Deutsche Glasfaser in den n\u00e4chsten Jahren rund 2.500 Haushalte in den derzeit noch vorhandenen wei\u00dfen Flecken im Kreisgebiet mit FTTH-Glasfaseranbindung (\u201eFiber To The Home\u201c \u2013 Glasfaser bis ins Haus) erschlie\u00dfen. Die St\u00e4dte und Gemeinden erbringen dazu einen finanziellen Eigenanteil von rund 7,5 Mio. Euro, damit die Gesamtfinanzierung sichergestellt ist. \u201eIn Anbetracht der fortschreitenden Digitalisierung bestens investiertes Geld,\u201c sind sich die drei B\u00fcrgermeister einig.<\/p>\n<p>Stellvertretend f\u00fcr die F\u00f6rdermittelgeber war auch Markus Sobotta vom Bundesprojekttr\u00e4ger ateneKOM dabei. Der Bund f\u00f6rdert das Projekt mit rund 37,8 Mio. Euro und das Land Nordrhein-Westfalen gibt rund 30,3 Mio. Euro dazu. Insgesamt sind f\u00fcr das Projekt Tiefbauarbeiten auf \u00fcber 600 Kilometer L\u00e4nge erforderlich, mehr als 1.400 Kilometer Leerrohre und \u00fcber 1.900 Kilometer Glasfaser werden verlegt. Nach dem Baustart im westlichen Teil des Kreises folgen in den kommenden Jahren die Ausbauarbeiten in Olpe, Kirchhundem, Lennestadt und Finnentrop. Der Kreis Olpe koordiniert das gesamte Projekt f\u00fcr die kreisangeh\u00f6rigen Kommunen, das bis Ende 2024 abgeschlossen werden soll.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Gespr\u00e4che vor Ort standen insbesondere die innovativen Verlegemethoden, mit denen der Netzbetreiber sowie das von ihm beauftragte Generalunternehmen Soli Infratechnik GmbH die notwendige Technik z\u00fcgig in die Erde bringt. In vielen Bereichen werden Fr\u00e4sen eingesetzt, die es erm\u00f6glichen, t\u00e4glich rund 600 Meter Glasfaserstrecke herzustellen und die Gel\u00e4ndeoberfl\u00e4che noch am gleichen Tag wieder herzurichten. Die notwendigen Hausanschl\u00fcsse bei den Endkunden werden in der Regel mittels einer Erdrakete hergestellt. Diese bohrt sich von der Grundst\u00fccksgrenze unterirdisch bis zur Hauswand, so dass auf den Hausgrundst\u00fccken bis auf eine kleine Anschlussgrube so gut wie keine Erdarbeiten stattfinden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Gunter Schwab von Deutsche Glasfaser zeigte die Chancen f\u00fcr den Erhalt eines schnellen Glasfaseranschlusses auch au\u00dferhalb der F\u00f6rdergebiete auf. \u201eNeben dem gef\u00f6rderten Ausbau sehen wir ein Potenzial von weiteren insgesamt 30.000 Glasfaseranschl\u00fcssen im gesamten Kreis Olpe. Diese planen wir, rein privatwirtschaftlich zu erschlie\u00dfen. Damit die Glasfasernetze au\u00dferhalb der F\u00f6rdergebiete realisiert werden k\u00f6nnen, sind wir auf die Hilfe der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger angewiesen. Mindestens 40 Prozent der Haushalte in den privatwirtschaftlichen Ausbaugebieten m\u00fcssen dazu einen Tarif bei Deutsche Glasfaser buchen. Ist die Quote erreicht, erhalten sie einen Glasfaseranschluss ohne Anschlusskosten. In Drolshagen und Wenden sind wir bereits aktiv und informieren \u00fcber unser Angebot,\u201c so Gunter Schwab weiter. Zwar h\u00e4tten sich schon viele Haushalte f\u00fcr einen Tarifvertrag mit Deutsche Glasfaser entschieden, aber bis zum Erreichen der notwendigen 40-Prozent-Quote seien in den meisten Gebieten weitere Vertragsabschl\u00fcsse notwendig.<\/p>\n<p>Dass m\u00f6glichst viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sich vom Angebot von Deutsche Glasfaser \u00fcberzeugen lassen, hoffen auch der Landrat und die B\u00fcrgermeister. \u201eNie waren die Chancen f\u00fcr einen kostenfreien Glasfaseranschluss besser\u201c, so das abschlie\u00dfende Fazit.<\/p>\n<p>Bild und Info: <a href=\"https:\/\/www.kreis-olpe.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kreis Olpe<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit wenigen Wochen laufen in Attendorn die Bauarbeiten des Netzbetreibers Deutsche Glasfaser. 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