{"id":2406,"date":"2015-04-20T15:05:27","date_gmt":"2015-04-20T13:05:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=2406"},"modified":"2015-04-20T15:05:27","modified_gmt":"2015-04-20T13:05:27","slug":"bekenntnis-zur-route-57-ohne-wenn-und-aber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/bekenntnis-zur-route-57-ohne-wenn-und-aber\/","title":{"rendered":"Bekenntnis zur Route 57 ohne &#8222;Wenn und Aber&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2407\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/035-15-Wittgensteiner-Unternehmergespr\u00e4ch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2407\" class=\"size-medium wp-image-2407\" src=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/035-15-Wittgensteiner-Unternehmergespr\u00e4ch-300x169.jpg\" alt=\"Verkehrsinfrastruktur im Fokus beim Wittgensteiner Unternehmergespr\u00e4ch: IHK-Pr\u00e4sident Felix G. Hensel, Landrat Andreas M\u00fcller, IHK-Vizepr\u00e4sident Christian Kocherscheidt, IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus Gr\u00e4bener (v.l.n.r.). \" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/035-15-Wittgensteiner-Unternehmergespr\u00e4ch-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/035-15-Wittgensteiner-Unternehmergespr\u00e4ch.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2407\" class=\"wp-caption-text\">Verkehrsinfrastruktur im Fokus beim Wittgensteiner Unternehmergespr\u00e4ch: IHK-Pr\u00e4sident Felix G. Hensel, Landrat Andreas M\u00fcller, IHK-Vizepr\u00e4sident Christian Kocherscheidt, IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus Gr\u00e4bener (v.l.n.r.).<\/p><\/div>\n<p>\u201eOhne Wenn und Aber\u201c bekannte sich Landrat Andreas M\u00fcller zur Route 57 und zu einer endlich verbesserten Verkehrsanbindung Wittgensteins bis zum Jahr 2019. Vor rund 40 Wittgensteiner Unternehmern stellte er seine Erwartungen und Vorstellungen zur regionalen Verkehrsinfrastruktur vor. IHK-Vizepr\u00e4sident Christian Kocherscheidt hatte den Landrat zum Wittgensteiner Unternehmergespr\u00e4ch der Industrie- und Handelskammer (IHK) Siegen in das Landhotel Doerr in Feudingen eingeladen. M\u00fcller unterstrich, wichtig sei, sich bei dem f\u00fcr die Region notwendigen Verkehrsprojekt auf das zu konzentrieren, was umsetzbar sei. \u201eUnd das ist die Kette von Ortsumgehungen, wenigstens bis Schameder.\u201c Er gehe davon aus, dass der Einstieg in die Route 57 \u00fcber die S\u00fcdumgehung Kreuztal schnell gelinge und der Ausbau der B62 von der derzeitigen Baustelle an der Kronprinzeneiche bis 2016 nach L\u00fctzel fortgesetzt werde. Erst 2018 und 2019 stehe die Erneuerung und der teilweise 3-spurige Ausbau der B62 zwischen L\u00fctzel bis kurz vor Erndtebr\u00fcck an, f\u00fcr die ein Planfeststellungsverfahren erforderlich sei. Um die Zwischenzeit zu nutzen, soll daher 2017 die L719 zwischen Walpersdorf und der Siegquelle grundsaniert und erweitert werden.<\/p>\n<p>Die Klarstellung des Landrates zur Route 57 und die aufgezeigte zeitliche Perspektive stie\u00dfen auf die einhellige Zustimmung der anwesenden Unternehmer. \u201eWir m\u00fcssen uns dar\u00fcber im Klaren sein: Die Verbesserung der Verkehrsanbindung \u00fcber die Route 57 dient neben dem Transport von G\u00fctern vor allem den Besch\u00e4ftigten und ist damit ein enorm wichtiges Standortargument in der Gewinnung von Fachkr\u00e4ften\u201c, unterstrich Christian Kocherscheidt. Umso wichtiger sei, dass jetzt endlich etwas passiere. \u201eWir warten schon Jahrzehnte!\u201c, erg\u00e4nzte Ulf P\u00f6ppel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der BSW GmbH in Bad Berleburg. Die geplante Einrichtung einer Schnellbuslinie zwischen Bad Laasphe und Bad Berleburg, zeige, das sich auch im Busverkehr etwas tue, stelle jedoch keine Alternative zur verbesserten Stra\u00dfenanbindung Wittgensteins dar.<\/p>\n<p>Landrat M\u00fcller betonte die gemeinsamen Interessenlagen von Politik und Wirtschaft: Fachkr\u00e4fte gewinnen und Belastungen f\u00fcr Steuerzahler und Unternehmen verringern. Zudem k\u00fcndigte er an, alles daf\u00fcr zu tun, dass die Fachbeh\u00f6rden der Kreisverwaltung etwaige Spielr\u00e4ume offen auslegen, um beispielsweise in der Bauleitplanung neue Handlungsoptionen zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Thema: der demografische Wandel. IHK-Pr\u00e4sident Felix G. Hensel hob hierbei die besondere Lage und die Folge f\u00fcr Arbeitsm\u00e4rkte abseits von Ballungsr\u00e4umen hervor: Die Kosten f\u00fcr eine attraktive Infrastruktur stiegen mit einer r\u00fcckl\u00e4ufigen Bev\u00f6lkerungsentwicklung. Diese Entwicklung sei insbesondere f\u00fcr R\u00e4ume wie Wittgenstein problematisch, die im Wettbewerb ohnehin mit Standortnachteilen zu k\u00e4mpfen haben. Auch auf die zunehmende Akademisierung m\u00fcsse reagiert werden, wenn etwa die Partnerin oder der Partner einer gewonnenen Fachkraft eine ad\u00e4quate Besch\u00e4ftigung suchten. Hier leiste das durch die regionale Wirtschaft unterst\u00fctzte Regionalmarketing S\u00fcdwestfalen wichtige Beitr\u00e4ge, allerdings m\u00fcsse diese Aufgabe auf allen Ebenen ernst genommen und mitgetragen werden, erg\u00e4nzte Christian Kocherscheidt.<\/p>\n<p>Der IHK-Vizepr\u00e4sident kritisierte die deutlich zunehmende B\u00fcrokratisierung, mit der sich viele Betriebe heute auseinandersetzen m\u00fcssten, beginnend bei der Maut, \u00fcber die heftig umstrittene Umsetzung des Mindestlohnes bis hin zur neuen Arbeitsst\u00e4ttenverordnung, die Arbeitgebern im Falle von Heimatarbeit vorschreibt, die Privatr\u00e4ume ihrer Arbeitnehmer zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Erfreulicher stelle sich dagegen die konjunkturelle Situation dar: Das Konjunkturklima der Wirtschaft im s\u00fcdlichen Westfalen falle Anfang des laufenden Jahres besser aus als im September 2014. \u201eDas liegt vor allem an weniger skeptischen Erwartungen f\u00fcr die k\u00fcnftige Entwicklung: fast ein Viertel der Betriebe setzt auf einen besseren Gesch\u00e4ftsverlauf. Im Herbst war es noch ein F\u00fcnftel\u201c, so Kocherscheidt. Die Stimmung falle in fast allen Wirtschaftszweigen zwar etwas freundlicher aus, allerdings gelte dies nicht f\u00fcr den regionalen Einzelhandel. Grunds\u00e4tzlich seien die Rahmenbedingungen f\u00fcr den Konsum zwar gut, aber viele Einzelh\u00e4ndler zeigten sich skeptisch, ob zus\u00e4tzliche finanzielle Spielr\u00e4ume der Kunden, wie niedrige Benzinpreise oder h\u00f6here Geh\u00e4lter, tats\u00e4chlich im Einzelhandel ank\u00e4men.<\/p>\n<p>Stimulierend wirkten der gesunkene \u00d6lpreis und der geringe Au\u00dfenwert des Euros. Unternehmen, die viel nach Russland exportieren, seien dagegen vom starken Einbruch der Exporte getroffen. Zu geringe Auftragseing\u00e4nge meldeten insbesondere Betriebe der Metallerzeugung, auch bei einigen gro\u00dfen Anlagen- und Maschinenbauern sorge man sich um Nachfolgeauftr\u00e4ge. Solide zeigt sich der regionale Arbeitsmarkt: Gegen\u00fcber dem Vorjahr ging die Arbeitslosenquote im IHK-Bezirk von 5,7 Prozent auf 5,5 Prozent zur\u00fcck. Die anschlie\u00dfende Diskussion zur konjunkturellen Lage best\u00e4tigte diese Trends. \u201eAlles in allem eine sehr differenzierte Lage, die weder Anlass zur Euphorie noch zur Schwarzmalerei liefert\u201c, so Kocherscheidt abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eOhne Wenn und Aber\u201c bekannte sich Landrat Andreas M\u00fcller zur Route 57 und zu einer endlich verbesserten Verkehrsanbindung Wittgensteins bis zum Jahr 2019. 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