{"id":235,"date":"2011-12-09T09:41:51","date_gmt":"2011-12-09T08:41:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=235"},"modified":"2011-12-09T09:41:51","modified_gmt":"2011-12-09T08:41:51","slug":"klares-bekenntnis-zur-industrieregion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/klares-bekenntnis-zur-industrieregion\/","title":{"rendered":"Klares Bekenntnis zur Industrieregion"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Pr\u00e4sidium der IHK Siegen mit dem Arnsberger Regierungspr\u00e4sident Dr. Gerd Bollermann (zweiter von rechts).\" src=\"http:\/\/www.ihk-siegen.de\/typo3temp\/pics\/fd7eaa9c74.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"143\" \/>Siegen, 9. Dezember 2012. Klare Worte w\u00e4hlte der Arnsberger Regierungspr\u00e4sident Dr. Gerd Bollermann im Rahmen der Wintervollversammlung der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK), die unter Vorsitz von Pr\u00e4sident Klaus Th. Vetter tagte. Dr. Bollermann bekannte sich nachdr\u00fccklich und anerkennend zu der starken Industrieregion S\u00fcdwestfalen und ganz besonders zu der im Landesvergleich weit \u00fcberdurchschnittlichen Industriest\u00e4rke des IHK-Bezirks.<\/p>\n<p>Als entscheidende Rahmenbedingungen f\u00fcr erfolgreiche unternehmerische T\u00e4tigkeit nannte er die drei Faktoren Fl\u00e4che, Stra\u00dfe und Schiene. \u201eWenn wir eine Industrieregion sein wollen, dann brauchen wir selbstverst\u00e4ndlich eine leistungsf\u00e4hige Verkehrsinfrastruktur, die ihrerseits \u00fcberhaupt Voraussetzung ist, um Unternehmensstandorte auf konkreten Gewerbefl\u00e4chen \u00fcberhaupt zu erreichen\u201c. Allein der hohe Exportanteil des produzierenden Gewerbes sei schon ein wichtiges Indiz f\u00fcr ausreichende Stra\u00dfenverbindungen in einem vern\u00fcnftigen Zustand, erg\u00e4nzte er. Die nicht einfache Topografie der Region oder auch Naturschutzfragen seien oftmals problematisch, allerdings kein Grund, trotzdem engagiert Gewerbefl\u00e4chen bereitzustellen. \u201eEs gibt hier aber auch Kommunen, die an dieser Stelle Entwicklungen verschlafen haben. Ich muss sicher keine Namen nennen, denn Sie kennen sich untereinander gut genug und wissen, wovon ich rede\u201c, stellte Dr. Bollermann zur\u00fcckblickend fest.<\/p>\n<p>Eine Lanze brach der Regierungspr\u00e4sident in diesem Zusammenhang f\u00fcr die Ruhr-Sieg-Strecke. \u201eAuch au\u00dferhalb von Siegen-Wittgenstein und Olpe m\u00fcssen wir noch deutlicher machen, dass diese Strecke nicht in Siegen endet. Sie hat Verbindungen nach Hessen und ins Rheinland \u2013 und damit eine hohe Priorit\u00e4t. Wir m\u00fcssen jetzt Weichen stellen, damit die Wirtschaft in der Region eine Zukunft hat. Diese Herausforderungen hat die Bezirksregierung erkannt. Daf\u00fcr stehe ich auch pers\u00f6nlich,\u201c bekannte sich der Regierungspr\u00e4sident unter starkem Beifall der Unternehmerschaft.<\/p>\n<p>Neben diesen standortpolitischen Themen erl\u00e4uterte der Regierungspr\u00e4sident seine Position in der aktuellen Diskussion um die Energiewende. Dabei verwies er auf die k\u00fcrzlich vorgelegte Studie zu den regionalen Potenzialen bei der Nutzung regenerativer Energien und k\u00fcndigte an, dass er mit gro\u00dfem Nachdruck und in kurzer Frist alle regionalen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammenf\u00fchren wolle, um in dem ehrgeizigen Ziel voranzukommen, S\u00fcdwestfalen zur Energie-Pilotregion zu entwickeln.<\/p>\n<p>Die anschlie\u00dfende Diskussion machte deutlich, dass diese Energiewende nur mit Augenma\u00df und Realit\u00e4tssinn gemeistert werden kann: \u201eEine zuverl\u00e4ssige Energieversorgung \u00fcber 24 Stunden an 365 Tagen zu wettbewerbsf\u00e4higen Preisen bleibt das A und O und damit eine Grundbedingung f\u00fcr die energieintensiven Industrieunternehmen der Region.\u201c Das machten mehrere Unternehmer unmissverst\u00e4ndlich deutlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Siegen, 9. Dezember 2012. 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