{"id":20940,"date":"2020-11-03T10:18:34","date_gmt":"2020-11-03T09:18:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=20940"},"modified":"2020-11-04T09:27:55","modified_gmt":"2020-11-04T08:27:55","slug":"in-siegen-wittgenstein-laesst-es-sich-auch-finanziell-bestens-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/in-siegen-wittgenstein-laesst-es-sich-auch-finanziell-bestens-leben\/","title":{"rendered":"In Siegen-Wittgenstein l\u00e4sst es sich auch finanziell bestens leben"},"content":{"rendered":"<p>Wie viel Geld am Ende eines Monats \u00fcbrig bleibt, h\u00e4ngt nicht allein vom Gehalt ab. Entscheidend ist auch, wo man wohnt. Das zeigt eine Analyse von StepStone. Die Online-Jobplattform hat daf\u00fcr 128.000 Geh\u00e4lter ins Verh\u00e4ltnis zu den Lebenshaltungskosten in 395 Stadt- und Landkreisen in Deutschland gesetzt. Ber\u00fccksichtigt wurden die Mietkosten sowie weitere Lebenshaltungskosten f\u00fcr Transport, Nahrungsmittel und Freizeitaktivit\u00e4ten. Die Beispielrechnung zeigt, dass je nach Wohnort im Extremfall monatlich bis zu 1.600 Euro mehr oder weniger im Portemonnaie \u00fcbrig bleiben.<\/p>\n<p>Der Kreis Siegen-Wittgenstein z\u00e4hlt dabei zu den 50 Regionen in Deutschland mit dem g\u00fcnstigsten Verh\u00e4ltnis von Einkommen und Lebenshaltungskosten. Laut Stepstone betr\u00e4gt das j\u00e4hrliche Durchschnittsnettoeinkommen in Siegen-Wittgenstein 34.928 Euro. Die Lebenshaltungskosten belaufen sich auf 21.642 Euro. Es bleiben also 13.286 Euro zur freien Verf\u00fcgung \u00fcbrig. Damit liegt Siegen-Wittgenstein auf Platz 48 im bundesweiten Vergleich.<\/p>\n<p>Ganz anders sieht das Verh\u00e4ltnis von Einkommen und Ausgaben beispielsweise in M\u00fcnchen aus. Dort ist das Durchschnittsnettoeinkommen mit 40.442 Euro zwar deutlich h\u00f6her. Gleiches gilt aber auch f\u00fcr die Lebenshaltungskosten. Sie belaufen sich auf 37.472 Euro. Es bleiben also nur noch 2.970 Euro \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Gehalt und Lebenshaltungskosten stehen auch in Berlin in einem ung\u00fcnstigen Verh\u00e4ltnis: Arbeitnehmern bleibt in der Hauptstadt im Schnitt monatlich nur 250 Euro ihres Nettoeinkommens \u00fcbrig. \u201eDie Mietkosten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die Gehaltsentwicklung hat da nicht mitgehalten. Das macht sich jetzt bemerkbar in einer Stadt, in der mehr Agenturen und Start-Ups als gro\u00dfe Konzerne angesiedelt sind\u201c, sch\u00e4tzt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei StepStone, die Lage ein.<\/p>\n<p>Ein \u00e4hnliches Bild zeigt sich in Hamburg, wo sich Arbeitnehmer neben der kostspieligen Miete auch auf hohe Ausgaben f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten einstellen m\u00fcssen \u2013 diese liegen ein Viertel \u00fcber dem deutschen Durchschnitt. Arbeitnehmer in der Finanzhochburg Frankfurt am Main verdienen zwar im Schnitt am meisten (rund 70.970 Euro brutto j\u00e4hrlich). Daf\u00fcr sind aber auch die Lebenshaltungskosten hoch. Besonders schl\u00e4gt sich das in den hohen Mietkosten in Frankfurt nieder.<\/p>\n<p>\u201eWer einen neuen Job sucht und daf\u00fcr einen Umzug in Erw\u00e4gung zieht, sollte genau hinschauen. Denn ein hohes Gehalt bedeutet nicht automatisch, dass auch die finanziellen R\u00fccklagen im selben Ma\u00dfe steigen. Die H\u00f6he der Lebenshaltungskosten am Wohn- und Arbeitsort spielt eine entscheidende Rolle\u201c, sagt Zimmermann. Darauf werden in Zukunft immer mehr Arbeitnehmer achten \u2013 insbesondere diejenigen, die sich in der Vergangenheit teure Mieten geleistet haben, um lange Pendelzeiten zu vermeiden.<\/p>\n<p>\u201eDie Bereitschaft, seinen Lebensmittelpunkt in l\u00e4ndliche Regionen zu verlagern, k\u00f6nnte langfristig zunehmen. Denn gerade ausgel\u00f6st durch die Corona-Krise bieten immer mehr Unternehmen die M\u00f6glichkeit an, zeitlich und \u00f6rtlich flexibel zu arbeiten. Das k\u00f6nnte f\u00fcr viele Arbeitnehmer attraktiv sein, denn das gesparte Geld k\u00f6nnen sie dann in eine gr\u00f6\u00dfere Wohnung oder Freizeitaktivit\u00e4ten auf dem Land investieren.\u201c<\/p>\n<p>Attraktiv ist der Kreis Siegen-Wittgenstein aber nicht nur auf Grund der g\u00fcnstigen Lebenshaltungskosten. Als Teil der drittst\u00e4rksten Industrieregion Deutschlands bieten die hier ans\u00e4ssigen Unternehmen nicht nur Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ften eine Vielzahl interessanter und entwicklungsf\u00e4higer Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten. Die Region zeichnet sich zudem aus durch eine solide mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gte Industriestruktur mit vielen mehr oder weniger \u201eheimlichen\u201c Weltmarktf\u00fchrern. Hinzu kommen vielf\u00e4ltige Freizeitangebote und \u2013m\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.stepstone.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stepstone<\/a> &#8211; Bild: <a href=\"https:\/\/www.suedwestfalen-agentur.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">S\u00fcdwestfalen Agentur GmbH<\/a>\/Tanja Evers<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie viel Geld am Ende eines Monats \u00fcbrig bleibt, h\u00e4ngt nicht allein vom Gehalt ab. Entscheidend ist auch, wo man wohnt. 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