{"id":2088,"date":"2014-07-23T10:01:17","date_gmt":"2014-07-23T08:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=2088"},"modified":"2014-07-23T10:02:19","modified_gmt":"2014-07-23T08:02:19","slug":"technische-sauberkeit-messbar-gemacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/technische-sauberkeit-messbar-gemacht\/","title":{"rendered":"Technische Sauberkeit messbar gemacht"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2089\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/PartikelXpert.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2089\" class=\"size-medium wp-image-2089\" src=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/PartikelXpert-300x273.jpg\" alt=\"Markus Hansel, EJOT-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christian F. Kocherscheidt sowie Stefan Marquardt (v. li.). (Foto: Andreas Wolf\/EJOT)\" width=\"300\" height=\"273\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/PartikelXpert-300x273.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/PartikelXpert.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2089\" class=\"wp-caption-text\">Markus Hansel, EJOT-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christian F. Kocherscheidt sowie Stefan Marquardt (v. li.). (Foto: Andreas Wolf\/EJOT)<\/p><\/div>\n<p>Wann ist etwas sauber? Wie sauber ist sauber? L\u00e4sst sich sauber klar definieren und objektiv beurteilen? Bis vor Kurzem nicht. In der Industrie jedenfalls. Dort gibt es erst neuerdings ein Verfahren, das Technische Sauberkeit objektiv und kompatibel messbar macht. Daf\u00fcr haben die beiden EJOT-Mitarbeiter Markus Hansel und Stefan Marquardt gesorgt. Als Experten f\u00fcr Technische Sauberkeit haben sie ein Gebrauchsnormal f\u00fcr Sauberkeitsuntersuchungen entwickelt, mit dem der gesamte Prozessablauf einer Sauberkeitsuntersuchung analysiert und erstmals auch objektiv beurteilt werden kann. H\u00f6chste Anerkennung aus der Branche lie\u00df nicht lange auf sich warten: Das renommierte Fraunhofer-Institut zeichnete die Erfindung mit dem Innovationspreis f\u00fcr Reinraumtechnik, \u201eClean 2014\u201c aus. \u201ePfiffig und spannend\u201c \u2013 so bewertete die hochkar\u00e4tig besetzte Jury den Siegerbeitrag der beiden EJOT-Mitarbeiter, die mittlerweile mit ihrem gegr\u00fcndeten Unternehmen PartikelXpert sehr erfolgreich sind.<\/p>\n<p>Konflikte zwischen Kunden und Lieferanten sind an der Tagesordnung gewesen, eben weil Sauberkeitsuntersuchungen bislang nicht miteinander vergleichbar waren. Gleichwohl spielt Technische Sauberkeit zum Beispiel in der Automobilindustrie eine \u00a0zentrale Rolle. Anti-Blockier-System oder Direkt-Einspritzsysteme in Dieselfahrzeugen reagieren sehr empfindlich auf kleinste Restschmutzpartikel. Funktionseinschr\u00e4nkungen oder Systemsch\u00e4digungen k\u00f6nnen fatale Auswirkungen haben. Insofern hat die Innovation von Markus Hansel und Stefan Marquardt weitreichende Auswirkungen. Ihre Erkenntnisse sind in das entsprechende Regelwerk der Technischen Sauberkeit des Verbandes der \u00a0Automobilindustrie (VDA) eingeflossen.<\/p>\n<p>Bei dem entwickelten Gebrauchsnormal handelt es sich um einen Objekttr\u00e4ger aus Glas, auf dem gezielt metallische Restschmutzpartikel aufgebracht werden. Diese Partikel werden so fixiert, dass sie sich bei der Extraktion einer Sauberkeitsuntersuchung vom Objekttr\u00e4ger abl\u00f6sen. Vor der Fixierung werden die Partikel vollautomatisch mikroskopisch gez\u00e4hlt und nach der VDA 19 klassifiziert.\u00a0 Auf diese Weise wird eine Vorgabeanalyse erstellt, welche die genaue Anzahl und Gr\u00f6\u00dfe der Partikel auf dem Objekttr\u00e4ger bzw. den Grad der Verschmutzung dokumentiert.<\/p>\n<p>&#8222;Das entwickelte Produkt ist mit geringen Kosten einfach einsetzbar und ein wesentlicher Beitrag zur Qualit\u00e4tskontrolle\u201c, hei\u00dft es in der Laudatio des Fraunhofer-Instituts. Christian Kocherscheidt, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der EJOT-Gruppe, zollt seinen Mitarbeitern Markus Hansel und Stefan Marquardt h\u00f6chste Anerkennung: \u201eIch empfinde es als eine gro\u00dfartige Leistung, dass die beiden sich \u00fcber ihr eigentliches Aufgabenfeld hinaus Gedanken zum Thema Technische Sauberkeit gemacht und das Thema selbstst\u00e4ndig vorangetrieben haben. Dazu haben sie mit \u201aPartikelXpert\u2018 ein eigenes Unternehmen gegr\u00fcndet.\u201c Das von ihnen entwickelt Gebrauchsnormal mache Sauberkeitsuntersuchungen reproduzier- und vergleichbar. Kocherscheidt: \u201eGleichzeitig tragen sie als EJOT-Botschafter unsere Aktivit\u00e4ten auf dem Gebiet der Technischen Sauberkeit in die Fachkreise unserer Kunden.\u201c<\/p>\n<p>Stefan Marquardt hat eine Ausbildung als Werkzeugmechaniker absolviert. Anschlie\u00dfend hat der 28-J\u00e4hrige eine zweij\u00e4hrige Ausbildung zum Maschinenbau-techniker, Fachrichtung Konstruktion, abgeschlossen. Marquardt arbeitet im Labor f\u00fcr Werkstofftechnik im EJOT-Werk \u201eEberhard Jaeger\u201c in Bad Laasphe. Markus Hansel hat zun\u00e4chst eine Ausbildung zum Stahlformbauer absolviert. Anschlie\u00dfend hat der 43-J\u00e4hrige die Ausbildung zum Techniker, Fachrichtung Umweltschutz, abgeschlossen. Bei EJOT arbeitet Hansel derzeit als Produktmanager auf dem Fachgebiet Technische Sauberkeit (EJOCLEAN).<\/p>\n<p>Mit ihrem Unternehmen PartikelXpert sind Hansel und Marquardt Anfang 2013 auf den Markt gegangen. \u201eUnsere Innovation hat sich schnell in der Automobilindustrie herumgesprochen\u201c, freuen sich Hansel und Marquardt. Weitere Kontakte gebe es bereits in die Raumfahrt- und Pharmaindustrie.<\/p>\n<p>Internet: <a href=\"http:\/\/www.partikelxpert.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.partikelxpert.de\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann ist etwas sauber? Wie sauber ist sauber? L\u00e4sst sich sauber klar definieren und objektiv beurteilen? Bis vor Kurzem nicht. In der Industrie jedenfalls. 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