{"id":2052,"date":"2014-07-08T08:23:54","date_gmt":"2014-07-08T06:23:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=2052"},"modified":"2014-07-08T08:23:54","modified_gmt":"2014-07-08T06:23:54","slug":"fachtagung-beleuchtete-das-zukunftsthema-industrie-4-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/fachtagung-beleuchtete-das-zukunftsthema-industrie-4-0\/","title":{"rendered":"Fachtagung beleuchtete das Zukunftsthema &#8222;Industrie 4.0&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2053\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/093-14-Industrie-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2053\" class=\"size-medium wp-image-2053\" src=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/093-14-Industrie-4-300x190.jpg\" alt=\"Im Bild (v.l.n.r.): Wolfgang Strasser (@-yet GmbH), J\u00f6rn Lehmann (Plattform Industrie 4.0), Ferdinand Hasse (Phoenix Contact GmbH &amp; Co. KG), Axel Barten (Vizepr\u00e4sident der IHK Siegen), Prof. Dr. G\u00fcnther Schuh (Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen), Dr. Roland Blumenthal (Gebr. Kemper GmbH + Co. KG) und Hans-J\u00fcrgen Alt (ProduktionNRW, VDMA).\" width=\"300\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/093-14-Industrie-4-300x190.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/093-14-Industrie-4.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2053\" class=\"wp-caption-text\">Im Bild (v.l.n.r.): Wolfgang Strasser (@-yet GmbH), J\u00f6rn Lehmann (Plattform Industrie 4.0), Ferdinand Hasse (Phoenix Contact GmbH &amp; Co. KG), Axel Barten (Vizepr\u00e4sident der IHK Siegen), Prof. Dr. G\u00fcnther Schuh (Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen), Dr. Roland Blumenthal (Gebr. Kemper GmbH + Co. KG) und Hans-J\u00fcrgen Alt (ProduktionNRW, VDMA).<\/p><\/div>\n<p>Auf einer\u00a0gemeinsamen Veranstaltung von der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK), dem Netzwerk Maschinenbau S\u00fcdwestfalen (NEMAS) und dem vom VDMA gemanagten Landescluster ProduktionNRW im Technikum der Gebr. Kemper GmbH &amp; Co. KG in Olpe war k\u00fcrzlich eins in aller Munde, n\u00e4mlich \u201eIndustrie 4.0\u201c.<\/p>\n<p>Etwa 100 Interessierte waren nach Olpe gekommen, um dieses aktuelle Megathema, das die intelligente Vernetzung von Menschen, Maschinen und Werkst\u00fccken in Echtzeit leisten soll, zu diskutieren. Schon zu Beginn stand die Frage im Raum \u201eWas kann Industrie 4.0 perspektivisch wirklich leisten und wie m\u00fcssen sich mittelst\u00e4ndische Unternehmen darauf einstellen, um morgen ger\u00fcstet zu sein?\u201c<\/p>\n<p>Axel Barten, Vizepr\u00e4sident der IHK Siegen, machte in seiner Begr\u00fc\u00dfung gleich klar, dass \u201enur wer Industrie 4.0 verstanden hat, kann dem auch folgen!\u201c \u201eAuch f\u00fcr Kemper ist Industrie 4.0 ein wichtiges Thema\u201c, best\u00e4tigte Dr. Roland Blumenthal, Leiter Konstruktion + Entwicklung der Gebr. Kemper GmbH &amp; Co. KG in seinem Gru\u00dfwort als Gastgeber.<\/p>\n<p>Hans-J\u00fcrgen Alt vom LandesclusterNRW und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des VDMA NRW trat als Moderator der Fachtagung gleich auf die \u201eEuphoriebremse\u201c, als er feststellte, dass es \u201ebei dem Hype Industrie 4.0 bisher mehr Fragen als Antworten gibt und sich derzeit mehr eine Evolution als eine Revolution abzeichnet.\u201c<\/p>\n<p>Auch Ferdinand Hasse von der Phoenix Contact GmbH &amp; Co. KG aus Blomberg in Ostwestfalen sah vorrangig eine Evolution und Chancen hier den Produktionsstandort durch Industrie 4.0 zu st\u00e4rken. \u201eAber bei der ganzen Automatisierung sei auf jeden Fall eins klar\u201c, so Hasse, \u201eauch hier braucht man Menschen!\u201c Und zwar gute Mitarbeiter, denen man die Freiheit geben m\u00fcsste, sich mit Industrie 4.0 zu besch\u00e4ftigen\u201c, so Siegfried Koepp, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der EMG Automation GmbH aus Wenden. \u201eNur in Kombination mit neuen Gesch\u00e4ftsmodellen kann Industrie 4.0 voll ausgesch\u00f6pft werden\u201c, ist sich Koepp sicher.<\/p>\n<p>Treiber von Industrie 4.0 sind ma\u00dfgeblich die individualisierten Kundenw\u00fcnsche mit denen die Unternehmen schon h\u00e4ufiger konfrontiert werden. \u201eDamit die gute Ausgangssituation f\u00fcr Deutschland auch Fr\u00fcchte tr\u00e4gt\u201c, betonte J\u00f6rn Lehmann von der Plattform Industrie 4.0 aus Frankfurt, ben\u00f6tigt Industrie 4.0 eine Referenzarchitektur, Standardisierung, Normung, Forschung sowie die Sicherheit vernetzter Systeme.<\/p>\n<p>Doch eins ist schon jetzt sicher, folgt man Prof. Dr. G\u00fcnther Schuh vom Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, einem ausgewiesenen Experten, bei der Vorstellung seiner \u201eAachener Perspektiven\u201c: \u201eDas Spiel wird schneller!\u201c und \u201eMehrere D-Z\u00fcge laufen auf uns zu! Am Ende wird es im Zusammenspiel von Hard- und Software nur eine Datenwahrheit geben, die die 4. Industrielle Revolution ausmachen und Nutzen bringen wird.\u201c<\/p>\n<p>Neben dem Nutzen wird Industrie 4.0 auch Risiken mit sich bringen. Diese muss man laut Wolfgang Stra\u00dfer von der @-yet GmbH aus Leichlingen, auch managen. So sind hier unbedingt die IT-Sicherheitskonzepte zu \u00fcberdenken und anzupassen, da bei Industrie 4.0 die drei Welten Fertigungs-IT, kaufm\u00e4nnische IT und das Internet zusammenwachsen.<\/p>\n<p>Zentrale Frage zum Ergebnis der Fachtagung: Was ist aktuell zu tun, um im Bereich Industrie 4.0 voranzukommen? Die mittelst\u00e4ndischen Unternehmen sollten sich der Thematik n\u00e4hern und sehr individuell den Zielkorridor abstecken, was in Richtung Industrie 4.0 angegangen und umgesetzt werden muss. In den Modellregionen wie zum Beispiel Ostwestfalen-Lippe (OWL) wird derzeit bereits am Thema geforscht, entwickelt und getestet. Hier werden in Zukunft sicher noch mehr Erkenntnisse, auch zum Nutzen anderer generiert. Anderseits wird hierdurch allgemein in der Industrie der Druck erh\u00f6ht, das Thema anzugehen, um sp\u00e4ter nicht abgeh\u00e4ngt zu werden.<\/p>\n<p>Industrie 4.0<span style=\"color: #252525;\">\u00a0ist laut Wikipedia: &#8222;ein Zukunftsprojekt in der Hightech-Strategie der\u00a0<\/span>Bundesregierung<span style=\"color: #252525;\">, mit dem die\u00a0<\/span>Informatisierung<span style=\"color: #252525;\">\u00a0der klassischen Industrien, wie z. B. der\u00a0<\/span>Produktionstechnik<span style=\"color: #252525;\">, vorangetrieben werden soll.<\/span><span style=\"color: #252525;\">\u00a0Das Ziel ist die intelligente Fabrik (<\/span>Smart Factory<span style=\"color: #252525;\">), die sich durch\u00a0<\/span>Wandlungsf\u00e4higkeit<span style=\"color: #252525;\">, Ressourceneffizienz und\u00a0<\/span>Ergonomie<span style=\"color: #252525;\">\u00a0sowie die Integration von Kunden und Gesch\u00e4ftspartnern in Gesch\u00e4fts- und Wertsch\u00f6pfungsprozesse auszeichnet.<\/span><span style=\"color: #252525;\">\u00a0Technologische Grundlage sind\u00a0<\/span>Cyber-physische Systeme<span style=\"color: #252525;\">\u00a0und das\u00a0<\/span>Internet der Dinge<span style=\"color: #252525;\">.<span style=\"font-size: 11px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">&#8222;<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf einer\u00a0gemeinsamen Veranstaltung von der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK), dem Netzwerk Maschinenbau S\u00fcdwestfalen (NEMAS) und dem vom VDMA gemanagten Landescluster ProduktionNRW im Technikum der&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2053,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-2052","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-regionale-wirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/093-14-Industrie-4.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2052"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2052\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2055,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2052\/revisions\/2055"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2053"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}