{"id":2038,"date":"2014-06-30T12:14:42","date_gmt":"2014-06-30T10:14:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=2038"},"modified":"2014-06-30T12:15:37","modified_gmt":"2014-06-30T10:15:37","slug":"gedia-investiert-acht-millionen-euro-erste-warmumformlinie-in-attendorn-in-betrieb-genommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/gedia-investiert-acht-millionen-euro-erste-warmumformlinie-in-attendorn-in-betrieb-genommen\/","title":{"rendered":"GEDIA investiert acht Millionen Euro: Erste Warmumformlinie in Attendorn in Betrieb genommen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2039\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gedia_140624_122.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2039\" class=\"size-medium wp-image-2039\" src=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gedia_140624_122-300x200.jpg\" alt=\"GEDIA hat eine neue Warmumformanlage in Attendorn offiziell eingeweiht.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gedia_140624_122-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gedia_140624_122-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gedia_140624_122.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2039\" class=\"wp-caption-text\">GEDIA hat eine neue Warmumformanlage in Attendorn offiziell eingeweiht.<\/p><\/div>\n<p>Unter dem Motto \u201eSome like it hot. In Attendorn.\u201c begr\u00fc\u00dfte die GEDIA Automotive Gruppe k\u00fcrzlich\u00a0rund 100 G\u00e4ste am Hauptsitz in Ennest. Die Attendorner Unternehmensgruppe investierte acht Millionen Euro in den Bau einer Warmumformlinie, eine junge Technologie, mit der\u00a0das Unternehmen\u00a0seine Leichtbaukompetenz erweitert. Nach monatelanger Planung, Koordination und Zusammenf\u00fchrung der unterschiedlichsten Komponenten und Lieferanten wurde nun die erste Warmumformlinie in Attendorn eingeweiht.<\/p>\n<p>Bereits in 2012 investierte die Unternehmensgruppe in diese Technologie am polnischen Standort in Nowa S\u00f3l. Zur St\u00e4rkung der heimischen Produktion war die Entscheidung schnell getroffen, mit einem neuen Anlagensystem die Technologie auch im heimischen Presswerk zu installieren. F\u00fcr Attendorn lieferte der schwedische Anlagenbauer AP&amp;T das komplexe System schl\u00fcsselfertig. In drei Mehrkammer\u00f6fen mit insgesamt 21 Ofenkammern werden die Platinen mit Hilfe von Vier-Achs-Linear-Robotern platziert und auf rund 950 Grad Celsius erhitzt. Mit 1200 Tonnen Presskraft wird die Platine in Form gebracht und verbleibt mehrere Sekunden im geschlossenen Werkzeug, um durch schnelles Abk\u00fchlen verg\u00fctet zu werden.<\/p>\n<p>Die Temperatur der Bauteile wird permanent durch Kamerasysteme \u00fcberpr\u00fcft, da sich ein zu hoher oder zu geringer Temperaturverlust auf den gew\u00fcnschten H\u00e4rtegrad auswirkt. Um die K\u00fchlung der empfindlichen Schaltschr\u00e4nke, der \u00d6fen und des Werkzeugs zu gew\u00e4hrleisten, wurde au\u00dferdem ein Tank mit rund 8000 Liter K\u00fchlwasser auf dem Dach installiert. Zu der Warmumformlinie geh\u00f6ren des Weiteren zwei hochmoderne Laserzellen mit drehbarem Tisch zur Fertigstellung der Bauteile. Technologisch ist damit auch der Produktionsstandort Attendorn in die Lage versetzt, Warmformkomponenten herzustellen und alle von den gro\u00dfen Automobilherstellern nachgefragten Leichtbautechnologien abzudecken. F\u00fcr die neue Anlage wurden 15 zus\u00e4tzliche Fachstellen geschaffen und viele Mitarbeiter intensiv f\u00fcr den Bereich Warmumformung weitergebildet; im Werkzeugbau werden derzeit noch weitere Facharbeiter gesucht.<\/p>\n<p>Die Vorteile warmumgeformter Bauteile im Karosserieleichtbau liegen auf der Hand. Gewichtsreduktion bei gleichzeitig h\u00f6herer Festigkeit der Bauteile sind die ma\u00dfgeblichen Pluspunkte, die zu einer st\u00e4ndig steigenden Nachfrage bei Automobilherstellern f\u00fchrt. \u201eNachdem\u00a0 GEDIA bereits alle wesentlichen Leichtbaupotenziale im Bereich der Kaltumformung erfolgreich erschlossen hat, war der gut vorbereitete Schritt in die Warmumformung strategisch der richtige\u201c ist Gesellschafter J\u00fcrgen Hillesheim \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Mit dem technischen Anlagenkonzept beschreitet GEDIA einen neuen Weg, welcher zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten im Leichtbau er\u00f6ffnen wird. Interessante Leichtbauprojekte wie zum Beispiel die BMW i-Fahrzeuge werden in Zukunft vermehrt gefragt sein. Bereits jetzt wird an neuen Produkten von Audi, BMW, Daimler und der Volkswagen-Gruppe gearbeitet. \u201eDie Kunden haben uns Ihr Vertrauen ausgesprochen und wir haben Vertrauen in den Standort. In Attendorn werden wir ma\u00dfgeblich an der Weiterentwicklung von Leichtbautechnologien beteiligt\u201c so Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Helmut Hinkel. Das spiegelt sich auch in den Investitionen wider, welche neben der Warmumformanlage get\u00e4tigt werden. Aktuell wird eine Servopresse installiert, aber auch der Ausbau des Werkzeugbaus, der Vorentwicklung oder des Prototypenbaus zeigen das Vertrauen in den Standort.<\/p>\n<p>Zur Feier erschienen neben Lieferanten und Dienstleistern, welche in den vergangenen Monaten an den Arbeiten rund um die neue Anlage beteiligt waren, auch Vertreter aus Politik und Bildung. Der Landrat Frank Beckehoff und Christian Pospischil, B\u00fcrgermeister von Attendorn kamen ebenso wie zahlreiche Mitarbeiter des Automobilzulieferers.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Motto \u201eSome like it hot. In Attendorn.\u201c begr\u00fc\u00dfte die GEDIA Automotive Gruppe k\u00fcrzlich\u00a0rund 100 G\u00e4ste am Hauptsitz in Ennest. 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